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Europa Schluss: EuroStoxx-Rally bekommt einen DĂ€mpfer

26.05.2026 - 18:09:20 | dpa.de

Nach den Gewinnen zu Wochenbeginn hat der Aktienmarkt in der Eurozone am Dienstag einen DĂ€mpfer erhalten.

US-MilitÀrschlÀge gegen den Iran stimmten Marktteilnehmer wieder vorsichtiger, nachdem am Vortag viel Hoffnung eingepreist wurde, dass ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran abgeschlossen werden kann.

Dem EuroStoxx 50 EU0009658145 blieb ein weiterer Anstieg hin zu seinem Rekordhoch von knapp 6.200 Punkten verwehrt. Der Leitindex der Eurozone litt nach seiner Rally auf das höchste Niveau seit Ende Februar unter Gewinnmitnahmen. Aus dem Handel ging er 1,18 Prozent tiefer bei 6.064,15 Punkten. Er blieb aber ĂŒber der psychologisch wichtigen Marke von 6.000 Punkten.

Außerhalb der Eurozone vollzogen die Leitindizes in ZĂŒrich und London die Vortagsrally noch ein StĂŒck nach, die ihnen feiertagsbedingt entgangen war. Der Londoner FTSE 100 GB0001383545 konnte daher 0,24 Prozent auf 10.491,39 Punkte zulegen. Er profitierte auch von steigenden Rohstoffwerten. In der Schweiz hielt sich der SMI CH0009980894 mit 0,17 Prozent im Plus bei 13.525,68 Punkten.

Rohstoffwerte EU0009658624 setzten ihren zuletzt guten Lauf fort. Mit einem Anstieg um 1,4 Prozent war ihr Teilindex mit Abstand fĂŒhrend in der Branchenwertung, in der Gewinner selten waren und vor allem defensiven Charakter hatten. In den Energie-, Einzelhandels- und Telekombranchen gab es noch moderate Gewinne fĂŒr die Sektorindizes.

Im Versorgerbereich half ein Anstieg um ein Prozent bei dem Unternehmen Iberdrola ES0144580Y14. Der Barclays-Analyst Dominic Nash sieht bei den Spaniern eine Investmentchance, die es innerhalb einer Generation wohl nur einmal gebe. Iberdrola sei als Versorger ein "Gold-Standard". Das Gewinnwachstum dĂŒrfte bis 2030 ĂŒberdurchschnittlich ausfallen.

Am anderen Ende der Kurstabelle lagen die Autowerte. Hier fielen Ferrari NL0011585146 nach zuletzt gutem Lauf mit einem Kursrutsch um acht Prozent auf. Die Vorstellung des ersten Elektrofahrzeugs Luce hat die Anleger des Sportwagenbauers enttÀuscht. Der Kursrutsch verdeutlicht die Herausforderungen des Luxusherstellers, auf Batteriebetrieb umzusatteln. Negative Stimmen hÀuften sich vor allem zum Design des Fahrzeugs - auch deshalb, weil dieses anderen bereits bekannten Fahrzeugen Àhnele.

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