Söder, Trump-Drohung

Söder zu Trump-Drohung: 'Wir sollten alle cool bleiben'

30.04.2026 - 14:20:46 | dpa.de

Nach der Drohung von PrÀsident Donald Trump zum Abzug von US-Soldaten aus Deutschland empfiehlt CSU-Chef Markus Söder allen Beteiligten mehr Gelassenheit.

"Ich hoffe sehr, dass der US-PrĂ€sident weiter im Interesse der eigenen StreitkrĂ€fte handelt und die PrĂ€senz in Deutschland stĂ€rkt. Mein Wunsch: Wir sollten alle cool bleiben. Die amerikanischen StreitkrĂ€fte fĂŒhlen sich sehr wohl in Deutschland", sagte der bayerische MinisterprĂ€sident der "Bild"-Zeitung.

Söder: Abzug wÀre auch nicht im Interesse der USA

Ein US-Truppenabzug wĂ€re - so Söder weiter - weder im deutschen Interesse noch im Interesse der Vereinigten Staaten. "Deutschland ist ein zentraler strategischer StĂŒtzpunkt fĂŒr die US-StreitkrĂ€fte in aller Welt. Mit Grafenwöhr haben wir in Bayern den grĂ¶ĂŸten TruppenĂŒbungsplatz in ganz Europa. Hier werden auch ukrainische Soldaten trainiert, die sich erfolgreich gegen die russische Übermacht wehren."

Trump droht zum wiederholten Male mit Abzug von US-Soldaten

US-PrĂ€sident Donald Trump hatte zuvor zum wiederholten Male mit einem Abzug von US-Soldaten aus Deutschland gedroht. Konkret prĂŒften die USA eine mögliche Reduzierung ihrer Truppen. Eine Entscheidung solle in KĂŒrze getroffen werden, schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social.

Aktuell sind nach Angaben des US-MilitĂ€rs von Mitte April rund 86.000 Soldaten in Europa stationiert - davon rund 39.000 in Deutschland. Die Zahl verĂ€ndert sich regelmĂ€ĂŸig, auch wegen Rotationen und Übungen.

Trump im Clinch mit Kanzler Merz

Die AnkĂŒndigung folgt auf Trumps deutliche Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz, weil dieser sich kritisch ĂŒber die US-Offensive gegen den Iran geĂ€ußert hatte. "Er hat keine Ahnung, wovon er spricht!", hatte Trump am Dienstag auf Truth Social mit Blick auf den CDU-Vorsitzenden geschrieben. Es sei kein Wunder, "dass es Deutschland so schlecht geht, sowohl wirtschaftlich als auch in anderer Hinsicht!". Er warf dem Kanzler vor, damit einverstanden zu sein, dass der Iran ĂŒber Atomwaffen verfĂŒge.

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