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Aktien New York: Wenig bewegt nach jüngster Erholungsrally

Veröffentlicht: 04.12.2025 um 20:06 Uhr, dpa.de

Nach der Erholung auf Dreiwochenhochs ist die Luft an den US-Börsen am Donnerstag erst einmal raus.

Die Indizes zeigten sich bis zwei Stunden vor Schluss schwunglos. Nachdem sich zuletzt die Erwartung verfestigt hatte, dass es in diesem Jahr noch eine Zinssenkung durch die US-Notenbank Fed geben sollte, mangelte es an neuen Impulsen.

Im Ergebnis lagen die Kurse der New Yorker Leitindizes nah an ihren Vortagsschlussständen. Der Dow Jones Industrial US2605661048 lag zuletzt mit 47.883 Punkten quasi auf Vortagsniveau. Eine Annäherung an den bisherigen Rekord von 48.431 Punkten gelang ihm damit also nicht.

Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 stand zuletzt mit 6.854 Punkten mit 0,06 Prozent im Plus. Der Nasdaq 100 US6311011026 gab allerdings leicht um 0,20 Prozent auf 25.555 Punkte nach, nachdem er zuletzt an sieben von acht Handelstagen mit Gewinnen geschlossen hatte.

"In den USA warten die Anleger nun zunächst auf die nächste Fed-Sitzung", schrieben die Autoren der Fuchs-Börsenbriefe. Sie beziffern den Anteil der Experten, die in der kommenden Woche von einer Zinssenkung der Fed ausgehen, auf mittlerweile wieder 90 Prozent. In den vergangenen Tagen hatten Wirtschaftsdaten privater Institute daran nicht gerüttelt.

Individuell stark zeigte sich die Meta US30303M1027-Aktie, die um vier Prozent anzog. Gut an kam ein Kreise-Bericht, wonach die vom Facebook-Konzern geplanten Ausgaben für den Aufbau des sogenannten Metaverse deutlich gekürzt werden sollen. Laut dem Experten Doug Anmuth von JPMorgan reagiert der Konzern damit auf eine "Botschaft des Marktes", nachdem die Aktien seit August eine Schwächeperiode durchgemacht haben. Es sei gut, dass Meta auf die Anleger höre und bei den Ausgaben disziplinierter werde.

Bei Salesforce US79466L3024 mussten sich die Anleger mit Blick auf aktuelle Geschäftszahlen erst einmal orientieren. Nach verhaltenem Start preschten die Aktien zuletzt mit mehr als vier Prozent ins Plus vor. Der Softwarehersteller blickt unter anderem wegen des KI-Booms optimistischer auf den Umsatz im laufenden Geschäftsjahr. Am Markt hieß es, der SAP-Konkurrent arbeite daran, mehr Kunden zum Kauf seiner KI-Tools zu bewegen.

Große Enttäuschung herrschte im Software-Bereich dagegen bei Snowflake US8334451098, wie der Kursrutsch um 11,6 Prozent zeigt. Der Cloud-Software-Spezialist gab einen operativen Margenausblick ab, der hinter den Schätzungen der Analysten zurückblieb. Hier rief dies bei den Anlegern Bedenken hinsichtlich der Rentabilität neuer KI-basierter Tools hervor.

Unterschiedlich entwickelten sich nach Resultaten zwei Einzelhandelswerte. Mit einem Kurssprung um 12,6 Prozent feierten es die Aktionäre von Dollar General US2566771059, dass der Discounter seine Zielsetzungen anhob - bereits zum dritten Mal in diesem Jahr, wie die Bernstein-Analystin Zhihan Ma betonte. Dem gegenüber stand aber ein fast fünfprozentiges Minus bei Kroger US5010441013. Die Supermarktkette enttäuschte damit, dass das obere Ende der diesjährigen Umsatz-Zielspanne gesenkt wurde.

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