Verhandlungen nach Warnstreik der LuftsicherheitskrÀfte
20.03.2024 - 05:49:08 | dpa.deVertreter der Gewerkschaft Verdi wollen mit den privaten Unternehmen der Luftsicherheit an diesem Mittwoch in Berlin zusammen kommen. Die Tarifparteien haben sich den Donnerstag fĂŒr weitere GesprĂ€che geblockt.
Bei den Tarifverhandlungen der Luftsicherheit geht es um die Arbeitsbedingungen von etwa 25 000 BeschĂ€ftigten privater Sicherheitsdienstleister. Sie kontrollieren im Auftrag der Bundespolizei Passagiere, Personal und GepĂ€ck an den ZugĂ€ngen zum Sicherheitsbereich. Verdi fordert bei einer Laufzeit von zwölf Monaten eine Stundenlohnerhöhung um 2,80 Euro mit schneller einsetzenden MehrarbeitszuschlĂ€gen ab der ersten Ăberstunde. Die Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) haben nach eigenen Angaben 2,70 Euro mehr pro Stunde in drei Stufen angeboten. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von 24 Monaten haben.
Bei zweitĂ€gigen Warnstreiks Ende voriger Woche an mehreren deutschen FlughĂ€fen waren nach SchĂ€tzungen des Flughafenverbandes ADV in der vergangenen Woche insgesamt 662 FlĂŒge ausgefallen, mehr als 100 000 Passagiere waren betroffen. Bei einer ersten Warnstreikwelle am 1. Februar waren geschĂ€tzt etwa 1100 FlĂŒge gestrichen worden.
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