Grönland-Konflikt, DÀnemark

Grönland-Konflikt: DÀnemark bedankt sich bei Partnern

22.01.2026 - 19:42:36

Nach der ĂŒberraschenden Deeskalation von US-PrĂ€sident Donald Trump im Grönland-Konflikt hat sich DĂ€nemark bei seinen europĂ€ischen Partnern fĂŒr die RĂŒckendeckung bedankt.

"Ich möchte deutlich machen, wie dankbar wir im Königreich DĂ€nemark - einschließlich Grönland - sind fĂŒr all die UnterstĂŒtzung, die wir aus ganz Europa erhalten haben", sagte die dĂ€nische MinisterprĂ€sidentin Mette Frederiksen bei einem Treffen der europĂ€ischen Staats- und Regierungschefs in BrĂŒssel.

Die UnterstĂŒtzung sei in der sehr schwierigen Situation, in die das Land gebracht worden sei, von enormer Bedeutung gewesen, so Frederiksen. Wenn Europa zusammen und fĂŒr sich selbst einstehe, wĂŒrden sich Ergebnisse zeigen. "Ich glaube, wir haben in den letzten Tagen und Wochen etwas gelernt. Nun wollen wir selbstverstĂ€ndlich eine Lösung finden."

US-PrĂ€sident Trump hatte zuletzt mehrfach mit der Übernahme der Arktisinsel Grönland, die zu DĂ€nemark gehört, gedroht. Nach einem GesprĂ€ch mit Nato-GeneralsekretĂ€r Mark Rutte am Mittwoch hatte Trump seine Drohung mit Strafzöllen gegen Deutschland und andere europĂ€ische LĂ€nder zum 1. Februar ĂŒberraschend zurĂŒckgenommen. BegrĂŒndet hatte Trump das damit, dass wĂ€hrend des Treffens mit Rutte ein Rahmen fĂŒr eine zukĂŒnftige Vereinbarung ĂŒber Grönland und die gesamte Arktisregion entstanden sei.

Auf die Frage, ob man den USA noch vertrauen könne, antwortete Frederiksen, man habe viele Jahre sehr eng mit den USA zusammengearbeitet. "Aber wir mĂŒssen respektvoll zusammenarbeiten, ohne uns gegenseitig zu bedrohen." Daher hoffe sie, eine politische Lösung im Rahmen der Demokratie und der Zusammenarbeit als VerbĂŒndete zu finden.

@ dpa.de