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New York Schluss: Dow tiefer, Techs etwas besser

23.01.2026 - 22:18:59

Nach zweitÀgiger Erholung hat sich am US-Aktienmarkt am Freitag keine einheitliche Tendenz ausgebildet.

Standardwerte gaben nach, im Tech-Sektor war die Stimmung etwas besser. Aus der Gruppe der Magnificent 7 legten Microsoft US5949181045, Meta US30303M1027, Amazon US0231351067 und Nvidia US67066G1040 deutlich zu.

GeprĂ€gt war die turbulente Handelswoche von geopolitischen und handelspolitischen Spannungen wie dem vorerst entschĂ€rften Konflikt um Grönland und den zurĂŒckgenommenen Strafzolldrohungen von US-PrĂ€sident Donald Trump gegen acht europĂ€ische LĂ€nder. Die Stimmung der US-Verbraucher hellte sich im Januar stĂ€rker auf als erwartet, wie am Freitag eine zweite SchĂ€tzung des von der UniversitĂ€t Michigan erhobenes Konsumklimas zeigte.

Der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 verlor 0,58 Prozent auf 49.098,71 Punkte und auf Wochensicht damit 0,53 Prozent. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 schloss am Freitag mit plus 0,03 Prozent auf 6.915,61 Punkte und verbuchte ein Wochenminus von 0,35 Prozent. Der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026 stieg am letzten Handelstag der Woche um 0,34 Prozent auf 25.605,47 ZĂ€hler, womit sich eine Wochenbilanz von plus 0,3 Prozent ergibt.

Von der Verunsicherung am Markt profitierten am Freitag erneut die Edelmetalle. So stieg der Preis fĂŒr Silber erstmals ĂŒber 100 Dollar je Feinunze (etwa 31,1 Gramm). Gold nĂ€hert sich der 5.000-Dollar-Marke je Unze. Aktien von Silber-Produzenten folgten vor dem Wochenende dem steigenden Silberpreis und zogen ebenfalls an: Bei Pan American Silver CA6979001089, First Majestic CA32076V1031, Wheaton CA962879102 und Hecla Mining US422704106 gab es AufschlĂ€ge von bis zu 5 Prozent.

Der Chipkonzern Intel US4581401001 wird auf seinem Sanierungskurs von LieferengpĂ€ssen gebremst. Das Umsatzziel fĂŒr das laufende Quartal enttĂ€uschte die Wall Street: Die Intel-Aktien sackten um 17 Prozent ab. Allerdings hatten sie seit dem Jahreswechsel einen Kursanstieg von fast 50 Prozent hingelegt. FĂŒr JPMorgan-Analyst Harlan Sur war der Kursanstieg zu viel des Guten. Er hob sein Kursziel zwar an, blieb aber bei seinem "Underweight"-Votum. Die Quartalszahlen des Halbleiterkonzerns fand er besser als erwartet, den Ausblick aber enttĂ€uschend.

FĂŒr die Papiere von Nvidia ging es um 1,5 Prozent nach oben. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, haben chinesische Beamte dem grĂ¶ĂŸten Technologiekonzernen des Landes den Kauf von Nvidias H200-KI-Chips erlaubt.

CSX US1264081035 stiegen um 2,4 Prozent, nachdem der Umsatzausblick der Eisenbahngesellschaft auf 2026 besser als erwartet ausgefallen war.

Alaska Air US0116591092 schlossen mit plus 4,1 Prozent. Der Quartalsgewinn ĂŒbertraf die Erwartungen dank starker Nachfrage nach Premium-PlĂ€tzen und GeschĂ€ftsreisen. Allerdings fiel der Ausblick auf 2026 etwas mau aus, Ă€hnlich wie bei grĂ¶ĂŸeren Konkurrenten.

Die Papiere von Booz Allen Hamilton US0995021062 sprangen um 6,8 Prozent hoch. Das auf Technologie und Verteidigung spezialisierte Beratungsunternehmen punktete bei Analysten mit dem Ausblick.

@ dpa.de