Nato-Chef befĂŒrwortet Angriffe auf Iran erneut
03.03.2026 - 16:03:52 | dpa.de"Der Iran steht kurz davor, sich nukleare FĂ€higkeiten und ballistische Raketen zu beschaffen", sagte Rutte bei einem Besuch in der nordmazedonischen Hauptstadt Skopje. Das sei nicht nur eine "existenzielle Bedrohung" fĂŒr Israel, sondern stelle auch eine groĂe Gefahr fĂŒr Europa dar.
Dagegen hatte der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, am Montag gesagt, die Behörde sehe im Iran kein strukturiertes Programm zur Herstellung von Atomwaffen. Gleichzeitig schloss er nicht aus, dass die aktuellen MilitÀrschlÀge etwa auf Informationen zum iranischen Atomprogramm beruhten, die der IAEA nicht vorlÀgen. Die UN-AtomwÀchter hatten seit Monaten keinen Zugang mehr zu wichtigen Anlagen im Iran.
US-PrĂ€sident Donald Trump hatte als BegrĂŒndung fĂŒr die jĂŒngsten Angriffe auf den Iran unter anderem behauptet, dass die Islamische Republik dabei sei, ihr Nuklearprogramm zur Entwicklung von Atomwaffen wieder aufzubauen
Rutte: Sind besser dran, wenn Chamenei weg ist
Rutte sagte weiter: "Wir wissen auch, dass der Iran als Exporteur von Chaos seit Jahrzehnten fĂŒr TerroranschlĂ€ge und Attentate verantwortlich ist". Er kommentierte die Tötung des iranischen obersten FĂŒhrers Ajatollah Ali Chamenei mit den Worten: "Ich denke, wir sind alle besser dran, wenn er weg ist."
Gleichzeitig betonte Rutte, dass die Nato selbst nicht bei den Angriffen involviert sei. Zudem wies er Behauptungen zurĂŒck, wonach US-PrĂ€sident Donald Trump die Nato um eine Beteiligung an den Angriffen gebeten hĂ€tte.
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