Netflix, Aktie

Netflix Aktie: Goldman gibt Gas

06.04.2026 - 18:20:19 | boerse-global.de

Goldman Sachs erwartet starke Quartalszahlen von Netflix und sieht drei klare Wachstumstreiber, die das Aufwärtspotenzial der Aktie begründen.

Netflix Aktie: Goldman gibt Gas - Foto: über boerse-global.de

Goldman Sachs hat die Netflix-Aktie heute von "Neutral" auf "Kaufen" hochgestuft und das Kursziel von 100 auf 120 Dollar angehoben. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 26 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs. Der Markt quittierte das mit einem vorbörslichen Plus von zwei Prozent.

Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Am 16. April legt Netflix seine Zahlen für das erste Quartal 2026 vor — und Goldman-Analyst Eric Sheridan erwartet starke Ergebnisse.

Drei Wachstumstreiber im Fokus

Das Upgrade beruht auf einer klaren These: Nach einem Kursrückgang von rund 18 Prozent in den vergangenen sechs Monaten — ausgelöst unter anderem durch die gescheiterte Übernahme von Warner Bros. Discoverys Streaming- und Studiogeschäft — habe sich das Chance-Risiko-Verhältnis der Aktie deutlich verbessert.

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Für die Wachstumsstory setzt Goldman auf drei Säulen. Erstens: nachhaltiges Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Bereich über die nächsten drei bis vier Jahre, getragen von Abonnentenzuwächsen, höheren Einnahmen je Nutzer und einem skalierenden Werbeangebot. Die Werbeerlöse sollen von rund 1,5 Milliarden Dollar in 2025 auf etwa 4,5 Milliarden Dollar in 2027 und knapp 9,5 Milliarden Dollar bis 2030 wachsen. Zweitens rechnet die Bank mit einer jährlichen Margenausweitung von rund 250 Basispunkten beim operativen Ergebnis. Drittens rücken Aktienrückkäufe ins Bild: Seit 2023 hat Netflix kumuliert 21 Milliarden Dollar für Rückkäufe aufgewendet — dieses Programm könnte nach der Abkehr von M&A-Aktivitäten wieder Fahrt aufnehmen.

Bewertung unter historischem Durchschnitt

Hinzu kommt ein Bewertungsargument: Das Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis liegt laut Goldman aktuell bei etwa 1,1 — deutlich unter dem historischen Fünfjahresdurchschnitt von 1,65 und auch unterhalb des Niveaus vor dem gescheiterten Übernahmeversuch.

Die März-Preiserhöhungen in den USA untermauern die Erlösperspektive zusätzlich. Das werbefinanzierte Standardpaket kostet nun 8,99 Dollar monatlich, die werbefreie Variante 19,99 Dollar und das Premium-Abo 26,99 Dollar. Goldman schätzt, dass diese Anpassungen in den Jahren 2026 und 2027 zusammen rund 3 Milliarden Dollar an zusätzlichen Einnahmen generieren könnten.

Der freie Cashflow 2026 — von Netflix selbst auf rund 11 Milliarden Dollar veranschlagt — könnte sogar noch übertroffen werden, da die kostspielige Übernahmeambition nun vom Tisch ist und stattdessen eine 2,8 Milliarden Dollar schwere Auflösungsgebühr von PSKY in die Kassen geflossen ist.

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