Newmont, Aktie

Newmont Aktie: Kostenfalle Goldrausch?

09.04.2026 - 11:24:54 | boerse-global.de

Der Goldminenkonzern Newmont erwartet für 2026 ein operatives Übergangsjahr mit sinkender Förderung und höheren Kosten, während ein Rechtsstreit mit Barrick Gold in Nevada für Unsicherheit sorgt.

Newmont Aktie: Kostenfalle Goldrausch? - Foto: über boerse-global.de

Newmont steht vor einem paradoxen Jahr. Während die Goldpreise nahe ihrer Rekordmarken notieren, bereitet der Minenriese seine Anleger auf eine operative Durststrecke vor. Am 23. April wird das Unternehmen seine Ergebnisse für das erste Quartal vorlegen und muss erklären, wie es den Spagat zwischen sinkender Förderung und steigenden Kosten meistern will.

Operative Delle im Übergangsjahr

Das Management hat 2026 offiziell als Übergangsjahr deklariert. Die prognostizierte Goldproduktion soll bei etwa 5,3 Millionen Unzen liegen – ein Rückgang von rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Verantwortlich für diese Entwicklung sind vor allem geplante Abbauphasen in wichtigen Minen wie Ahafo South und Peñasquito sowie die Nachwirkungen von Buschfeuern am Standort Boddington im vergangenen Dezember.

Gleichzeitig geraten die Gewinnmargen unter Druck. Die sogenannten All-In Sustaining Costs (AISC), eine Kennzahl für die Gesamtkosten der Goldproduktion, werden voraussichtlich auf 1.680 US-Dollar pro Unze steigen. Reicht der hohe Goldpreis aus, um diese Kostenbelastung vollständig aufzufangen? Diese Frage steht im Zentrum der kommenden Quartalszahlen. Analysten bleiben mit einer durchschnittlichen Kaufempfehlung zwar optimistisch, achten jedoch verstärkt auf die Effizienz der Betriebsabläufe.

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Eskalation im Nevada-Joint-Venture

Zusätzliche Unruhe stiftet ein erbitterter Rechtsstreit mit dem Branchenrivalen Barrick Gold. Beide Unternehmen betreiben in Nevada das Gemeinschaftsunternehmen "Nevada Gold Mines" (NGM), an dem Newmont 38,5 Prozent hält. Newmont wirft dem Partner, der das operative Geschäft führt, "Ressourcen-Piraterie" und systematisches Missmanagement vor.

Konkret behauptet Newmont, Barrick habe Personal und schwere Maschinen aus dem Gemeinschaftsprojekt abgezogen, um die Entwicklung des eigenen Projekts "Fourmile" voranzutreiben. Eine erste gerichtliche Anhörung zu diesem Konflikt ist für Mai 2026 angesetzt. Die juristische Auseinandersetzung belastet die Zusammenarbeit der beiden größten Goldproduzenten der Welt und sorgt für Unsicherheit über die künftige Effizienz des Standorts Nevada.

Trotz dieser Herausforderungen investiert Newmont massiv in die Zukunft. Rund 1,95 Milliarden US-Dollar fließen 2026 in die Instandhaltung, während weitere 1,4 Milliarden US-Dollar für Entwicklungsprojekte wie die Erweiterung der Tanami-Mine reserviert sind. Am 23. April wird das Management die detaillierten Q1-Zahlen präsentieren. Während 2026 als Taljahr gilt, rechnet das Unternehmen für 2027 bereits mit einer deutlichen Erholung der Produktionsmengen, sobald die neuen Projekte vollständig online gehen.

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