NexPhone: Ein Smartphone als vollwertiger PC-Ersatz
26.01.2026 - 16:56:12Nex Computing will mit dem NexPhone die Lücke zwischen Smartphone und Desktop-PC schließen. Das Gerät vereint erstmals Android, Linux und Windows 11 nativ in einem Handy – und könnte die Arbeitswelt verändern.
Veröffentlicht am Montag, 26. Januar 2026
Die Vision eines einzigen Geräts für alle Computer-Aufgaben ist so alt wie das Smartphone selbst. Bisherige Versuche wie Microsofts Continuum blieben halbherzig. Jetzt prescht das US-Unternehmen Nex Computing vor: Sein soeben vorgestelltes NexPhone läuft nicht nur mit Android 16, sondern bootet auf Wunsch auch in ein vollwertiges Debian Linux oder Windows 11 on Arm. Zum Preis von rund 500 Euro will es Laptop und Desktop-PC ersetzen. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, die Auslieferung soll im dritten Quartal 2026 starten.
Drei Betriebssysteme in einer Hand
Das Herzstück des NexPhone ist die eigene NexOS-Software. Sie ermöglicht den nahtlosen Wechsel zwischen den drei Systemen. Unterwegs nutzt man das gewohnte Android mit seinem App-Ökosystem. Dockt man das Gerät jedoch an einen Monitor an, verwandelt es sich in einen Linux-Arbeitsplatz für Entwickler oder in einen vollwertigen Windows-11-PC.
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Besonders bemerkenswert: Windows 11 läuft nativ auf der Arm-Architektur – nicht simuliert oder gestreamt. Für die mobile Nutzung hat Nex sogar eine eigene Benutzeroberfläche entwickelt, die mit einer Kachel-Optik an das alte Windows Phone erinnert. „Damit trägt man im Grunde seinen kompletten Arbeitsplatz in der Hosentasche“, erklärt ein Branchenbeobachter. „Vom E-Mail-Schreiben unterwegs bis zur komplexen Software-Entwicklung am großen Bildschirm.“
Robuster Alleskönner für Profis
Unter der Haube steckt das auf Effizienz getrimmte Qualcomm QCM6490-Chipsystem, begleitet von 12 GB Arbeitsspeicher und 256 GB internem Speicher – erweiterbar per MicroSD-Karte. Das 6,58-Zoll-Display mit 120-Hertz-Wiederholrate soll flüssiges Arbeiten ermöglichen.
Das Gehäuse ist für den harten Alltag gemacht: Mit den Schutzklassen IP68/IP69K und MIL-STD-810H-Zertifizierung hält das Gerät Staub, Wasser und Stößen stand. Ein 5000-mAh-Akku, unterstützt durch schnelles Laden per Kabel und drahtlos, soll durch den Tag bringen. Für Foto- und Videoaufnahmen sorgen eine 64-Megapixel-Hauptkamera und ein 13-Megapixel-Ultraweitwinkel-Objektiv.
Wird die Vision endlich Wirklichkeit?
Die Idee der Gerätekonvergenz ist nicht neu. Doch bisher scheiterten Hersteller oft an Software-Brüchen oder mangelnder Leistung. Das NexPhone setzt auf einen radikaleren Ansatz: Statt abgespeckte Desktop-Erfahrungen zu streamen, lädt es die originalen Betriebssysteme. Genau das könnte seinen Reiz für eine wachsende Zielgruppe ausmachen.
„Für IT-Profis, Entwickler oder flexible Wissensarbeiter ist das verlockend“, so eine Analystin. „Ein Gerät, weniger Kosten, weniger Gepäck.“ Der Erfolg hänge jedoch entscheidend von der Stabilität der Software-Brücke ab. Gelingt sie, könnte das Gerät einen Trend beschleunigen, der auch durch Googles Pläne zur Fusion von ChromeOS und Android befeuert wird.
Der Marktstart im Herbst 2026 wird mit Spannung erwartet. Sollte sich das NexPhone bei seiner Nische bewähren, dürften etablierte Player wie Samsung oder Apple unter Druck geraten, eigene Konvergenz-Lösungen voranzutreiben. Die Ära, in der das Smartphone zum digitalen Herzstück aller Arbeitsabläufe wird, rückt damit einen Schritt näher.
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