Nextdoor: 100-Millionen-Rückkauf nach Cashflow-Wende
11.05.2026 - 13:22:23 | boerse-global.deNextdoor schlägt ein neues Kapitel auf. Erstmals erwirtschaftete die Nachbarschafts-Plattform im ersten Quartal 2026 einen positiven freien Cashflow. Parallel dazu signalisiert das Management Vertrauen in die eigene Bewertung und legt ein neues Rückkaufprogramm auf.
Fokus auf Kapitalallokation
Der Vorstand autorisierte den Rückkauf eigener Anteile im Wert von bis zu 100 Millionen US-Dollar. Die Ermächtigung läuft bis Juni 2028. In einer vorangegangenen Phase hatte das Unternehmen bereits 17 Millionen Aktien für rund 29 Millionen Dollar eingezogen.
Die Bilanz bleibt derweil solide. Nextdoor verfügt über liquide Mittel von 373 Millionen US-Dollar und ist schuldenfrei. Der Nettoverlust verringerte sich im Auftaktquartal auf 11 Millionen US-Dollar.
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Werbegeschäft und Nutzerzahlen wachsen
Operativ gewinnt die Plattform an Fahrt. Die Zahl der wöchentlich aktiven Nutzer stieg auf 22,3 Millionen— ein Zuwachs von 1,3 Millionen gegenüber dem Vorquartal. Besonders das Werbegeschäft stützt diese Entwicklung.
Der Bereich Self-Service-Advertising wuchs im Jahresvergleich um 28 Prozent. Mittlerweile steuert dieses Segment 68 Prozent zum Gesamtumsatz von 62 Millionen US-Dollar bei. Um die Interaktion weiter zu steigern, setzt Nextdoor verstärkt auf künstliche Intelligenz. Neue Funktionen wie „Ask“ oder „Opportunity Alerts“ sollen die Klickraten optimieren.
Ausblick auf das Gesamtjahr
Für das laufende Jahr rechnet das Management mit einem Umsatzwachstum von etwa 10 Prozent. Die EBITDA-Marge soll im hohen einstelligen Bereich liegen.
Im zweiten Quartal peilt das Unternehmen Erlöse zwischen 71 und 73 Millionen US-Dollar an. Das bereinigte EBITDA wird dabei in einer Spanne von 4 bis 6 Millionen US-Dollar erwartet. Während sich die operativen Kennzahlen verbessern, bleibt das Erreichen einer dauerhaften Profitabilität nach GAAP-Standard ein langfristiges Ziel.
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