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Nexus Mods bringt Mod-Manager Vortex offiziell auf SteamOS

26.01.2026 - 20:52:12

Der zentrale Modding-Hub Nexus Mods kündigt eine native Version seines Tools Vortex für SteamOS an und beendet damit die Ära komplizierter Workarounds für Handheld-Spieler.

Nexus Mods ebnet den Weg für einfaches Modden auf dem Steam Deck. Der zentrale Hub der PC-Modding-Community kündigt native Unterstützung seines Tools Vortex für Valves Linux-System an. Damit endet die Ära umständlicher Workarounds für Handheld-Spieler.

Die Ankündigung ist Teil der Roadmap für 2026 und stellt eine strategische Wende dar. Nexus Mods konzentriert sich fortan vollständig auf die Weiterentwicklung von Vortex und stellt die Arbeit an seiner neueren Multiplattform-App ein. Das bewährte Tool, das monatlich über 1,4 Millionen Modder nutzen, soll damit leistungsfähiger und benutzerfreundlicher werden.

Ende der Workaround-Ära

Bislang war das Modden auf dem Steam Deck ein technisches Abenteuer. Nutzer mussten auf inoffizielle Skripte zurückgreifen, die Windows-Version von Vortex über die Proton-Kompatibilitätsschicht zwingen oder Dateien manuell übertragen. Diese Methoden waren oft instabil, besonders bei umfangreichen Mod-Installationen mit komplexen Abhängigkeiten.

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Die native Unterstützung wird diese Hürden beseitigen. Besitzer eines Steam Decks oder künftiger Steam Machines können Mods künftig mit der gleichen Einfachheit installieren und verwalten wie Windows-Nutzer. Die lebendige Welt des PC-Moddings wird so für die wachsende Gemeinde der Handheld-Spieler deutlich zugänglicher.

Fokus auf Valve-Hardware, Chancen für die Community

Die offizielle Unterstützung von Nexus Mods gilt explizit für die „reine“ Steam-Hardware – also das Steam Deck und kommende Steam-Machine-Modelle. Andere Linux-Distributionen oder individuelle Hardware-Konfigurationen werden nicht offiziell betreut.

Dennoch könnte die gesamte Linux-Gaming-Community profitieren. Da es sich bei Vortex um ein Open-Source-Projekt handelt, können Community-Entwickler die Unterstützung auf ihre bevorzugten Systeme ausweiten. Dieser Ansatz ermöglicht es Nexus, Ressourcen auf Valves standardisierte Plattform zu konzentrieren, während die Community das Tool für ein breiteres Spektrum anpasst.

Strategisches Signal an die Branche

Die Entscheidung von Nexus Mods ist ein bedeutendes Signal für den Markt. Dass die zentrale Modding-Plattform nach fast zwei Jahrzehnten einen nativen Client für SteamOS entwickelt, unterstreicht den Einfluss des Steam Decks. Valve’s Linux-Handheld wird nicht länger als Nischengerät behandelt, sondern als vollwertige Plattform.

Dieser Schritt könnte einen Dominoeffekt auslösen und andere Software-Entwickler ermutigen, SteamOS-Kompatibilität priorisieren. Die einfache Modbarkeit war stets ein Kernvorteil des PC-Gamings. Indem Nexus Mods sein Premium-Tool nativ auf das Steam Deck bringt, stellt es sicher, dass dieser Vorteil auch auf handheld-ähnlichen Geräten erhalten bleibt.

Modernisierung in kleinen Schritten

Ein konkretes Veröffentlichungsdatum für die SteamOS-kompatible Version von Vortex nennt Nexus Mods noch nicht. Die Ankündigung ist Teil eines umfassenderen Modernisierungsplans für 2026, der eine „stetige, iterative Verbesserung der Vortex-Nutzererfahrung“ vorsieht.

Das Entwicklungsteam plant, die Navigation zu straffen, das Spielermanagement zu vereinfachen und intuitivere Steuerungen einzuführen. Das Ziel: eine klarere und reaktionsschnellere Oberfläche. Für die Steam-Deck-Community zeichnet sich damit eine Zukunft ab, in der das Modden unterwegs nicht nur möglich, sondern auch einfach und zuverlässig ist.

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