NiedersÀchsischer Umweltminister will Versalzung der Weser stoppen
Veröffentlicht am: 21.09.2026 um 07:35 Uhr | dpa, AD HOC NEWSIm kommenden Jahr mĂŒsse "endlich Schluss sein mit der Versalzung von Werra und Weser durch ProduktionsabwĂ€sser" des DĂŒngemittelherstellers K+S DE000KSAG888 aus Kassel, sagte der GrĂŒnen-Politiker der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Die Weser leide seit Jahrzehnten unter der hohen Salzfracht.
Das Unternehmen hatte frĂŒheren Angaben zufolge angekĂŒndigt, ĂŒber das Jahr 2027 hinaus Produktionsabwasser in die Werra einzuleiten. Zuvor hatte K+S zugesagt, ab 2028 kein Produktionsabwasser mehr in den Fluss einzuleiten, sondern lediglich das geringer konzentrierte Haldenwasser. Die Planungen des Unternehmens sehen nach frĂŒheren Angaben des RegierungsprĂ€sidiums Kassel eine Laufzeit von 2028 bis 2039 vor.
Meyer sagte, er habe "kein VerstĂ€ndnis dafĂŒr, dass das Unternehmen K+S immer wieder auf Zeit spielt, statt gemeinsam nach nachhaltigen Lösungen zu suchen, SalzabfĂ€lle nicht mehr in einen SĂŒĂwasserfluss zu kippen". Er sagte der Zeitung, zunehmende Niedrigwasserphasen reduzierten die VerdĂŒnnung der Salze, was zu noch höheren Konzentrationen im GewĂ€sser fĂŒhre. Alle Weser-AnrainerlĂ€nder hĂ€tten versichert, die Salzbelastung schrittweise zu reduzieren und die Weser ab 2027 in einen guten ökologischen Zustand zu versetzen.
