Nvidia Aktie: Dividende auf 0,25 Dollar vervierfacht
21.05.2026 - 11:53:20 | boerse-global.deNvidia liefert Quartalszahlen, die selbst den hohen KI-Erwartungen noch einmal vorauslaufen. Der Konzern verdient nicht nur extrem viel Geld, er gibt auch deutlich mehr davon an Aktionäre zurück. Der Kern der Story bleibt klar: Das Rechenzentrumsgeschäft zieht den gesamten Konzern nach oben.
Rechenzentren treiben den Rekord
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 erzielte Nvidia einen Umsatz von 81,6 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Plus von 85 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch gegenüber dem Vorquartal legte der Konzern kräftig zu.
Der Treiber war erneut das Data-Center-Segment. Dort stiegen die Erlöse auf 75,2 Milliarden Dollar, ein Zuwachs von 92 Prozent im Jahresvergleich. Damit hängt die Investmentstory noch stärker an KI-Infrastruktur, Cloud-Kunden und Rechenzentrumskapazitäten.
Auch die Profitabilität bleibt außergewöhnlich. Der GAAP-Nettogewinn lag bei 58,3 Milliarden Dollar, die Bruttomarge bei 74,9 Prozent.
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Bereinigt verdiente Nvidia 1,87 Dollar je Aktie und lag damit über der Konsensschätzung von 1,76 Dollar. Der freie Cashflow erreichte rund 48,6 Milliarden Dollar.
Die Aktie hat den jüngsten Höhenflug dennoch kurz unterbrochen. Am Mittwoch schloss sie bei 192,26 Euro, auf Wochensicht steht ein Minus von 4,37 Prozent. Der RSI von 29,8 deutet zugleich auf eine kurzfristig überverkaufte Lage hin.
Mehr Geld für Aktionäre
Der Verwaltungsrat autorisierte zusätzliche Aktienrückkäufe über 80 Milliarden Dollar. Bereits im abgelaufenen Quartal flossen 20 Milliarden Dollar über Rückkäufe und Dividenden an die Anteilseigner zurück.
Bei der Dividende setzt Nvidia ebenfalls ein deutliches Signal. Die Quartalsausschüttung soll von 0,01 auf 0,25 Dollar je Aktie steigen, also auf das 25-Fache. Das passt zur Botschaft des Managements: Der KI-Infrastrukturzyklus soll nicht nur Umsatz bringen, sondern dauerhaft hohe Cashflows.
Neue Struktur, höhere Messlatte
Nvidia stellt auch die Berichterstattung um. Künftig stehen zwei Kernsegmente im Mittelpunkt: Data Center und Edge Computing. Damit rückt der Konzern seine Rolle als Anbieter von KI-Infrastruktur stärker in den Vordergrund.
Innerhalb des Data-Center-Geschäfts erzielte Hyperscale 37,9 Milliarden Dollar Umsatz, ACIE kam auf 37,4 Milliarden Dollar. Edge Computing, inklusive früherer Gaming- und Workstation-Sparten sowie Robotik und Automotive, erreichte 6,4 Milliarden Dollar.
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CEO Jensen Huang bezeichnete die Nachfrage nach „Agentic AI“ als wichtigen Treiber der aktuellen, von ihm „parabolisch“ genannten Wachstumsphase. Gemeint sind KI-Systeme, die stärker eigenständig planen, handeln und komplexe Aufgabenketten ausführen.
Für das kommende Quartal stellt Nvidia rund 91 Milliarden Dollar Umsatz in Aussicht, mit einer Bandbreite von zwei Prozent. Der Analystenkonsens lag bei 86,8 Milliarden Dollar. Bemerkenswert ist dabei: Erwartete Data-Center-Umsätze aus China sind wegen Exportbeschränkungen nicht enthalten.
Produktseitig bleibt die Vera-Rubin-Plattform auf Kurs, der Produktionsstart wird im dritten Quartal erwartet. Die Vera-CPU-Plattform adressiert laut Nvidia perspektivisch einen Markt von 200 Milliarden Dollar; kurzfristig stellt der Konzern 20 Milliarden Dollar Umsatz in Aussicht. Die nächste Messlatte liegt damit hoch: Nvidia muss einen Umsatzpfad Richtung 91 Milliarden Dollar liefern, ohne China-Beitrag im Data-Center-Geschäft.
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