Nvidia Aktie: Samsung-Streik ab 21. Mai bedroht HBM-Lieferkette
16.05.2026 - 07:56:06 | boerse-global.deNvidia hat eine Rekordwoche mit einem DĂ€mpfer beendet. Der KI-Chipkonzern kletterte zeitweise in eine Bewertung von fast 5,7 Billionen Dollar und zog damit an Silber vorbei. Am Freitag setzten dann Gewinnmitnahmen ein. Der Kern bleibt: China-Fantasie trifft auf Zins- und Lieferkettenrisiken.
China öffnet ein Fenster
Der stĂ€rkste Impuls kam aus der Politik. Die US-Regierung soll rund zehn chinesischen Unternehmen den Kauf von Nvidias H200-KI-Chips erlaubt haben. Das schĂŒrte die Hoffnung, dass Nvidia wieder mehr Zugang zum chinesischen Markt bekommt.
Die Aktie sprang am Donnerstag um 4,4 Prozent und erreichte ein neues Jahreshoch. Jensen Huangs Teilnahme an einem hochrangigen US-China-Treffen in Peking verstÀrkte die Wirkung. Der Markt preiste ein, dass China wieder stÀrker zum adressierbaren Markt beitragen könnte.
Parallel lĂ€uft der weltweite Hochlauf der Blackwell-Architektur. Genau das macht die China-Meldung so wichtig. Mehr Nachfrage wĂ€re fĂŒr Nvidia zwar attraktiv, sie trifft aber auf eine Produktionskette, die ohnehin stark ausgelastet ist.
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RĂŒcksetzer mit mehreren Auslösern
Am Freitag fiel die Aktie in Frankfurt um 3,56 Prozent auf 193,90 Euro. Auf Wochensicht bleibt trotzdem ein Plus von 6,19 Prozent stehen. Der RĂŒcksetzer wirkt damit eher wie eine Korrektur nach einem starken Lauf.
Makrodaten belasteten zusÀtzlich. Neue Inflationszahlen zeigten hartnÀckigen Preisdruck. Der Markt rechnet deshalb stÀrker damit, dass die US-Notenbank die Zinsen bis weit ins Jahr 2027 hoch hÀlt.
Ein zweites Risiko kommt aus der Chip-Lieferkette. Bei Samsung Electronics droht ab dem 21. Mai ein Streik. Das ist fĂŒr Nvidia relevant, weil Hochbandbreiten-Speicher fĂŒr KI-Beschleuniger knapp und strategisch wichtig bleibt.
HBM zĂ€hlt zu den kritischen Bauteilen fĂŒr Nvidias Systeme. Jede Störung könnte ZeitplĂ€ne bei neuen Plattformen unter Druck setzen. Besonders die kommende Rubin-Generation steht hier im Blick.
Technik und Erwartungen
Technisch ist das Bild nicht mehr so einseitig. Die Aktie notiert klar ĂŒber dem 50-Tage-Durchschnitt von 165,17 Euro und ĂŒber dem 200-Tage-Durchschnitt von 159,02 Euro. Der AufwĂ€rtstrend bleibt damit intakt.
Der RSI liegt bei 57,3 und signalisiert keine extreme Ăberhitzung mehr. Das jĂŒngste Hoch von 201,05 Euro bleibt aber nah genug, um als kurzfristige Referenz zu dienen. Kein Wunder, dass Trader dort genauer hinschauen.
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An der Wall Street liegt das Konsens-Kursziel bei 269,95 Dollar. Von 60 erfassten Analysten stufen 48 die Aktie mit âBuyâ ein. Die BegrĂŒndung bleibt vor allem die starke Nachfrage nach KI-Beschleunigern.
Zahlen rĂŒcken in den Mittelpunkt
Am 20. Mai legt Nvidia nach Börsenschluss die Zahlen fĂŒr das erste Quartal des GeschĂ€ftsjahres 2027 vor. Erwartet wird ein Umsatz von rund 78,6 Milliarden Dollar. Das wĂ€re ein Anstieg um 78 Prozent zum Vorjahr.
Besonders wichtig werden Aussagen zu Vera Rubin und zum Hochlauf von Blackwell Ultra. Dazu kommt die Marge: Im Markt steht die Marke von 75 Prozent bei der bereinigten Bruttomarge im Raum. Nach einem freien Cashflow von 97 Milliarden Dollar im Vorjahr muss Nvidia zeigen, wie viel Preissetzungsmacht im nÀchsten Produktzyklus steckt.
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