NVIDIA, RTX

NVIDIA erweitert RTX Remix und DLSS 4.5 SDK

22.04.2026 - 09:30:33 | boerse-global.de

NVIDIA veröffentlicht Partikel-Update für RTX Remix und DLSS 4.5 SDK mit dynamischer Multi-Frame-Generierung für die RTX 50-Serie.

NVIDIA erweitert RTX Remix und DLSS 4.5 SDK - Foto: über boerse-global.de
NVIDIA erweitert RTX Remix und DLSS 4.5 SDK - Foto: über boerse-global.de

Die Updates zielen darauf ab, klassische Spiele mit modernster Grafiktechnologie zu versehen.**

Am 22. April 2026 launchte das Unternehmen das RTX Remix Advanced Particle VFX-Update. Es bietet Moddern ein umfangreiches Werkzeugset, um physikbasierte Effekte in ältere Spiele zu integrieren. Zeitgleich wurde das DLSS 4.5 SDK (Version 310.6.0) veröffentlicht, das dynamische Frame-Generierung für High-End-Grafikkarten einführt. Beide Entwicklungen sollen die Lücke zwischen jahrzehntealter Software und modernem Path-Tracing schließen.

Neue Partikelsysteme für Spieleklassiker

Das RTX Remix-Update ermöglicht Moddern die Implementierung von path-getrackten Partikeln, die realistisch mit ihrer Umgebung interagieren. Sie werfen präzise Schatten und erscheinen in Spiegelungen. Die drei technischen Säulen der Aktualisierung sind dynamische Animationen, komplexe Gravitationseffekte und zufallsgesteuerte Elemente.

Ein Modder namens WoodBoy demonstrierte die Möglichkeiten anhand von Quake III Arena RTX. Die Demo, verfügbar auf ModDB, zeigt 4K-Path-Tracing in Kombination mit DLSS Multi Frame Generation. NVIDIA kündigte bereits ein größeres Update für den 28. April 2026 an: 27 überarbeitete Karten, rund 4.000 Materialien, neue Waffen und 30 einzigartige Spielermodelle.

Die RTX Remix-Plattform funktioniert, indem sie Zeichenbefehle abfängt und alte Assets durch hochauflösende Versionen ersetzt. Das neue Update vereinfacht die Integration komplexer Partikelphysik erheblich.

DLSS 4.5 SDK mit dynamischer Multi-Frame-Generierung

Das DLSS 4.5 SDK bringt die dynamische Multi-Frame-Generierung mit einem „6X-Modus". Anders als frühere Versionen erlaubt es variable Bildwiederholraten, die exakt an die Bildschirmfrequenz angepasst werden können.

Das SDK integriert KI-Modelle der zweiten Generation, die laut NVIDIA Upscaling, Ray Reconstruction und DLAA (Deep Learning Anti-Aliasing) verbessern. Diese Optimierungen sind speziell für die GeForce RTX 50-Serie ausgelegt. Hinzu kommt das Streamline 2.11.1 SDK, das Entwicklern die Integration von DLSS, NVIDIA Reflex und verschiedenen Upscaling-Technologien erleichtert.

Erste Benchmarks zeigen beeindruckende Ergebnisse: Capcoms PRAGMATA erreicht mit Path-Tracing und DLSS Multi Frame Generation auf einer RTX 5090 fast 290 FPS bei 4K und maximalen Einstellungen. Das Spiel verkaufte sich in der ersten Woche über eine Million Mal.

Unterstützung für kommende Spiele

Die neuen Technologien werden ab Ende April 2026 in mehreren Titeln verfügbar sein. Der Taktik-Shooter '83 startet am 23. April in den Early Access mit DLSS 4.5 und 6X-Modus. Am selben Tag erscheint Sudden Strike 5 mit DLSS Super Resolution und DLAA.

Neverness to Everness (NTE) kommt am 23. April zunächst in China, gefolgt von einem globalen Release am 29. April 2026. Das Spiel nutzt Path-Tracing und DLSS for seine komplexen Umgebungen. Atomic Heart: Blood on Crystal erhält ein DLSS 4.5-Update für bessere Performance.

Im E-Sport-Bereich startet Marvel Rivals in Season 7.5. NVIDIA zufolge kann die Kombination aus DLSS Multi Frame Generation und Super Resolution die Bildrate um das Fünffache steigern, während NVIDIA Reflex die Latenz um bis zu 55 Prozent reduziert.

Branchenkontext und Wettbewerb

Während NVIDIA auf den High-End-Markt setzt, positioniert sich Intel mit witsen Arc Pro B70 und B65 GPUs für KI-Inferenz. Die Arc Pro B70 basiert auf der Battlemage Xe2-Architektur und bietet 32 GB GDDR6 ECC VRAM. In PugetBench für DaVinci Resolve erreichte die B70 einen Score von 138.751 Punkten und übertraf damit knapp die RTX 4090 (138.264 Punkte) in Basistests – allerdings liegt NVIDIA in Standard-Benchmarks rund 30.000 Punkte vorne.

Intel plant zwei bis drei Treiber-Updates pro Monat und will mit vereinfachten Installationstools für Unternehmen punkten.

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Auch Apple bereitet einen Führungswechsel vor: Hardware-Chef John Ternus soll im September 2026 Tim Cook als CEO ablösen. Ternus war maßgeblich an der Entwicklung des MacBook Neo beteiligt, einem günstigen Laptop für 599 Euro mit A18 Pro-Chip – ein strategischer Kontrast zu NVIDIAs Fokus auf Premium-Hardware.

Ausblick auf Echtzeit-Rendering

Die Kombination aus RTX Remix und DLSS 4.5 SDK verwischt zunehmend die Grenze zwischen alten Inhalten und modernen Grafikstandards. Modder können nun physikbasierte, path-getrackten Partikel in Spiele aus den frühen 2000er Jahren einbauen – die Lebensdauer klassischer Titel könnte sich dadurch unbegrenzt verlängern.

Die Modding-Community wartet gespannt auf die Erweiterung des Quake III Arena RTX-Projekts am 28. April. Gleichzeitig werden Titel wie Neverness to Everness und '83 zeigen, wie effektiv die 6X-Frame-Generierung und dynamische Bildwiederholraten in der Praxis funktionieren. Da AMD ebenfalls an Multi-Frame-Generierung über das FidelityFX SDK arbeitet, dürfte der Wettbewerb um KI-gestützte Leistungssteigerungen im Laufe des Jahres 2026 weiter an Fahrt gewinnen.

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