Nvidia RTX 50-Serie: Speicherkrise treibt Preise in Europa in die Höhe
29.01.2026 - 00:09:12Die heiß erwarteten Grafikkarten der Nvidia GeForce RTX 50-Serie sind für viele Spieler unerreichbar geworden. Seit Mitte Januar 2026 explodieren in Europa die Preise, während die Verfügbarkeit dramatisch sinkt. Verantwortlich ist eine globale Speicherknappheit, die den gesamten PC-Hardware-Markt erschüttert.
Was ist aus den Hoffnungen auf stabile Preise geworden? Die Realität im Januar 2026 ist ernüchternd. Besonders die beliebten Modelle der Blackwell-Architektur haben extreme Aufschläge. Die RTX 5070 Ti liegt mittlerweile bei fast 130 Prozent ihres ursprünglichen UVP – ein Plus von über 200 Euro im Vergleich zum Spätjahr 2025.
Die Lage am oberen Ende ist noch dramatischer. Die High-End-Modelle RTX 5080 und RTX 5090 haben sich teilweise um mehrere hundert Euro verteuert. Bei einigen Händlern sind für die Flaggschiff-Karte mittlerweile über 3.400 Euro fällig. Diese Entwicklung betrifft nicht nur Nvidia, auch AMDs aktuelle Modelle werden teurer. Es handelt sich um ein branchenweites Problem.
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KI-Boom lässt Speicher versiegen
Die Ursache für den Preisschock liegt tief in der Lieferkette. Eine akute DRAM-Speicherkrise, die Ende 2025 begann, zeigt nun ihre volle Wirkung. Die ungebremste Nachfrage aus dem KI- und Rechenzentrumssektor absorbiert den Großteil der globalen Produktion.
Bereits im November 2025 warnten Berichte: Große Hersteller wie Samsung und SK Hynix konnten nur etwa 70 Prozent der Gesamtbestellungen bedienen. Für kleinere Partner sah die Prognose noch düsterer aus – mit einer erwarteten Lieferquote von nur 35 bis 40 Prozent im ersten Quartal 2026. Diese Befürchtungen sind nun eingetreten. Die Grafikkartenhersteller können nicht genug Einheiten produzieren, um die Nachfrage zu decken. Ein klassischer Verkäufermarkt ist entstanden.
Kontrast zum Startjahr 2025
Die aktuelle Krise steht in krassem Gegensatz zum Start der Serie. Nvidia hatte die RTX 50-Serie auf der CES 2025 vorgestellt. Die Technologie versprach einen großen Sprung: Hergestellt in TSMCs 4N-Prozess und mit Features wie DLSS 4 für ruckelfreies Gaming.
Interessanterweise sanken die Preise in Europa 2025 sogar mehrfach. Vor allem die Founders-Edition-Modelle wurden im März und August günstiger. Begründet wurde dies mit einem günstigeren Euro-Dollar-Wechselkurs. Diese Phase der Erschwinglichkeit ist nun abrupt beendet.
Düstere Aussichten für Verbraucher
Wie geht es weiter? Die Perspektiven sind trübe. Die Speicherknappheit wird voraussichtlich anhalten, die KI-Nachfrage zeigt kein Nachlassen. Eine signifikante Verbesserung des GPU-Angebots in den kommenden Monaten ist kaum zu erwarten.
Verbraucher stehen vor einer schwierigen Entscheidung: Sollen sie hohe Aufschläge für die nächste Leistungsgeneration zahlen? Oder warten sie auf eine Marktberuhigung, die ungewiss ist? Für die europäische Gaming-Community beginnt das Jahr 2026 mit Frust und geduldiger Beobachtung. Die Performance-Gewinne der neuen Karten sind da, doch der Zugang ist blockiert.
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