Gewinnzone, Preisschwankungen

Ölpreise drehen in die Gewinnzone - starke Preisschwankungen im Monatsverlauf

Veröffentlicht am: 31.07.2026 um 15:02 Uhr | dpa.de

Die Ölpreise sind am Freitag gestiegen. Nachdem sie im frühen Handel wegen Meldungen über zunehmende Schiffstransporte aus den Fördergebieten am Persischen Golf zunächst gesunken waren, drehten sie im Handelsverlauf in die Gewinnzone.

Ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im September wurde bei 88,14 US-Dollar gehandelt und mehr als ein Prozent über dem Niveau vom Vortag.

Am Ölmarkt zeigten sich weiter deutliche Kursschwankungen. Immer wieder bewegten Meldungen zur geopolitischen Lage im Nahen Osten die Preise. Zeitweise war die Notierung für Rohöl der Sorte Brent im Juli über die Marke von 100 Dollar je Barrel gestiegen, nachdem die Notierung bei etwa 70 Dollar in den Monat gestartet war.

In der vergangenen Nacht haben die USA keine neuen Angriffe auf den Iran gemeldet. Am Donnerstag hatten sich beide Staaten noch mit gegenseitigen Militärschlägen überzogen. Marktbeobachtern zufolge hat der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus in den vergangenen Tagen wieder zugenommen.

Rohstoffexperten der Commerzbank verwiesen auf Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg. Demnach wurden in dieser Woche pro Tag rund 6,5 Millionen Barrel Öl durch die drei wichtigen Handelsrouten Bab al-Mandab, die Straße von Hormus und den Suezkanal transportiert. "Das ist jedoch keine Entwarnung", heißt es in der Commerzbank-Analyse. "Die regionale Ausweitung des Nahost-Konflikts belastet den globalen Ölmarkt zusätzlich, weshalb diese Entwicklung in den kommenden Wochen weiterhin im Fokus der Rohstoffmärkte stehen dürfte."

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