Ăsterreichs SVS zeigt Deutschland, wie mentale PrĂ€vention fĂŒr SelbststĂ€ndige gelingt
26.01.2026 - 01:30:12Österreichs Sozialversicherung bietet Selbstständigen mit den „Mental Fit & G’sund“-Wochen ein gefragtes Präventionsprogramm. Während die Termine dort Monate im Voraus ausgebucht sind, fehlt in Deutschland ein vergleichbares, flächendeckendes Angebot. Die Nachfrage zeigt: Der Bedarf nach mentaler Unterstützung in der Arbeitswelt ist riesig.
Das Programm der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) ist eine strukturierte, einwöchige Auszeit. Es kombiniert psychologische Gruppengespräche mit praktischen Übungen zur Stressbewältigung. Ziel ist es, die psychische Widerstandsfähigkeit zu stärken und Burnout vorzubeugen.
Die Kosten trägt größtenteils die SVS, die Teilnehmer leisten nur eine einkommensabhängige Zuzahlung. Das Angebot umfasst eine Grund- und eine verpflichtende Auffrischungswoche. Die hohe Nachfrage beweist den Erfolg: Viele Kurse sind lange im Voraus ausgebucht.
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Psychischer Druck als Geschäftsrisiko
Die Dringlichkeit für solche Programme ist offensichtlich. Selbstständigkeit bedeutet oft hohen Druck, finanzielle Unsicherheit und permanente Erreichbarkeit. Laut der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz gehen europaweit etwa 60 Prozent aller Fehlzeiten auf beruflichen Stress zurück.
In Österreich sind Schätzungen zufolge rund 40 Prozent der Erwerbstätigen psychischen Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Zeitdruck und Arbeitsüberlastung gelten als Hauptgründe. Die Folgen sind nicht nur persönliches Leid, sondern auch erhebliche volkswirtschaftliche Kosten.
Warum Deutschland hinterherhinkt
Der systemische Unterschied ist entscheidend: In Österreich sind Selbstständige zentral bei der SVS versichert. Diese kann gezielte Programme wie die Gesundheitswochen entwickeln und finanzieren.
- Gesetzlich Versicherte: Die Krankenkassen sind zur Gesundheitsförderung verpflichtet, doch die Angebote sind selten spezifisch auf Unternehmer zugeschnitten.
- Privat Versicherte: Sie müssen entsprechende Präventionsleistungen meist selbst finanzieren.
Während es in Deutschland viele private Coachings gibt, fehlt ein niederschwelliges, von der Solidargemeinschaft getragenes Programm für alle.
Prävention als ökonomischer Vorteil
Experten sehen in der mentalen Gesundheitsvorsorge nicht nur eine humanitäre, sondern auch eine ökonomische Notwendigkeit. Sie kann langfristige Ausfälle und hohe Behandlungskosten verhindern.
Für Deutschland könnte das österreichische Modell als Blaupause dienen. Eine stärkere Fokussierung auf die Bedürfnisse von Selbstständigen wäre ein Schritt, um im Wettbewerb um innovative Gründer attraktiver zu werden. Die ausgebuchten Kurse in Österreich beweisen: Das Interesse ist da, wenn das Angebot stimmt.
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