OHB: Mitarbeiterzahl in Großbritannien verfünffacht
16.05.2026 - 00:59:59 | boerse-global.deDie Bremer Raumfahrtgruppe OHB löst ein Ticket zur Venus. Über die britische Tochtergesellschaft übernimmt der Konzern eine zentrale Rolle bei der ESA-Mission EnVision. Der Auftrag spült nicht nur Millionen in die Kassen. Er löst auch einen massiven Ausbau am Standort Großbritannien aus.
Thales Alenia Space leitet das Projekt als Hauptauftragnehmer. OHB Space UK verantwortet dabei die mechanischen und thermischen Systeme. Auch der Antrieb der Sonde fällt in den Aufgabenbereich der Briten. Dafür fließen rund 24 Millionen Euro. Der Start der Trägerrakete ist für Ende 2031 geplant.
Ausbau in Großbritannien
Der neue Großauftrag erfordert deutlich mehr Personal. Die Mitarbeiterzahl der britischen Tochtergesellschaft soll innerhalb von fünf Jahren stark wachsen. Aktuell beschäftigt OHB in diesem Bereich 14 Ingenieure. Künftig sollen es mehr als 100 Experten sein.
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Parallel dazu plant das Management den Neubau einer spezialisierten Reinraum-Anlage in Bristol. Diese Einrichtung ist für die anspruchsvollen Tests der Venus-Sonde zwingend nötig.
Volle Auftragsbücher treiben den Kurs
An der Börse kommt die operative Entwicklung hervorragend an. Die OHB-Aktie notierte am Freitag zeitweise bei rund 440 Euro. Marktbeobachter sehen den Venus-Auftrag allerdings nur als einen von mehreren Treibern. Die Fantasie der Anleger richtet sich auf weitere Großprojekte.
Die Bremer streben ein neues Satellitennetzwerk für die Bundeswehr an. Hierfür formt OHB ein Konsortium mit Rheinmetall und Airbus. Ein weiterer Kurstreiber ist VORTEX-S. Diesen Raumgleiter entwickelt das Unternehmen gemeinsam mit Dassault Aviation für die europäische Weltraumorganisation ESA. Die Folge: Während viele Raumfahrt-Start-ups aktuell um frisches Kapital kämpfen, füllt der etablierte Systemintegrator sein Orderbuch.
Die strategische Ausrichtung auf interplanetare Missionen und nationale Verteidigung zahlt sich aus. Das Bundesverteidigungsministerium fordert verstärkt europäische Trägerraketen. Diese politische Rückendeckung sichert OHB eine Schlüsselrolle im europäischen Raumfahrtsektor. Das Unternehmen festigt damit seine Marktposition für die kommenden Jahre.
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