OpenAI plant soziales Netzwerk mit biometrischer Verifikation
29.01.2026 - 05:09:12OpenAI arbeitet offenbar an einem revolutionären Social-Media-Konzept, das Bots aussperren soll. Kern ist eine strikte biometrische Verifizierung aller Nutzer.
Das Projekt befindet sich in einer frühen Entwicklungsphase. Ein kleines Team prüft Technologien wie den Iris-Scanner Worldcoin Orb oder Apple Face ID, um ein „nur für Menschen“-Netzwerk zu schaffen. Ziel ist ein authentischeres Online-Umfeld, frei von automatisierten Fake-Accounts. Die Spekulationen ließen den Kryptowert von Worldcoin bereits um über 16 Prozent steigen.
Die Motivation ist klar: Plattformen wie X, Instagram und TikTok kämpfen verzweifelt gegen Bots, die Spam verbreiten und Meinungen manipulieren. OpenAIs Lösung? Jeder Account muss an eine biologische Identität geknüpft werden. Das wäre ein radikaler Bruch mit den heutigen Systemen, die auf E-Mail oder Handynummer setzen.
Derzeit werden zwei Wege erwogen. Die Integration des Worldcoin Orb, der eine Iris scannt, um eine digitale World ID zu erstellen. Oder die Nutzung etablierter Systeme wie Face ID. Beide Ansätze versprechen einen robusten „Beweis der Menschlichkeit“.
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Symbiose aus KI und Identität
Das Vorhaben könnte OpenAIs KI-Stärke mit Worldcoins Mission einer globalen Identitätsinfrastruktur verbinden. Auf dem viralen Erfolg von ChatGPT und Sora aufbauend, könnte das Netzwerk eine riesige Nutzerbasis anziehen. Berichte deuten an, dass Nutzer dort auch KI-generierte Inhalte teilen könnten.
Die Verbindung wird durch Sam Altman verstärkt. Der CEO steht sowohl an der Spitze von OpenAI als auch ist Mitgründer von Worldcoins Muttergesellschaft. Er hat sich wiederholt über KI-Bots auf Social Media frustriert gezeigt. Für Worldcoin wäre eine Partnerschaft ein Quantensprung.
Die großen Hürden: Akzeptanz und Datenschutz
Trotz des innovativen Konzepts ist das Projekt hochspekulativ. Ein Markteintritt gegen etablierte Giganten ist eine Herkulesaufgabe. Noch kritischer sind die Datenschutzbedenken. Die Sammlung unveränderlicher biometrischer Daten auf großer Skala alarmiert Privacy-Experten.
Worldcoin betont, keine Rohdaten zu speichern. Doch das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen, wird zur entscheidenden Challenge. Der Erfolg hängt nicht nur von der Technik, sondern von robusten Datenschutzgarantien ab.
Ein Experiment für das Internet der Zukunft
Die Pläne spiegeln eine branchenweite Sorge: Wie schafft man Vertrauen im Zeitalter der KI? Wenn Mensch und Maschine kaum zu unterscheiden sind, wird verifizierte Identität zum neuen Fundament.
Es gibt keinen Zeitplan für einen Start. Doch sollte das Projekt Realität werden, könnte es einen neuen Standard setzen. Die zentrale Frage bleibt: Sind Nutzer bereit, ihre biometrischen Daten für ein bot-freies Netzwerk zu handeln?
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