P61 Gallery: Digital Dimensions macht digitale Kunst erlebbar
25.01.2026 - 00:13:12Berlin festigt seinen Ruf als Hauptstadt der digitalen Kunst mit einer immersiven Ausstellung, die Besucher in pulsierende Technologie-Welten eintauchen lässt.
Seit Dezember 2025 verwandelt die P61 Gallery auf der Potsdamer Straße den traditionellen Galeriebesuch in ein multisensorisches Abenteuer. „Digital Dimensions“ bricht bewusst mit dem klassischen Format. Statt passive Betrachter zu sein, werden die Besucher Teil der Kunst selbst. Ihre Bewegung im Raum beeinflusst, wie sich die Werke entfalten. Das macht jeden Besuch zu einem einzigartigen Erlebnis und öffnet Neueinsteigern einen niedrigschwelligen Zugang zur oft als komplex empfundenen digitalen Kunstszene.
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Sieben interaktive Welten zum Eintauchen
Das Herzstück der Schau ist eine kuratierte Reise durch sieben bis acht thematisch inszenierte Räume. Sie bilden jeweils eigene audiovisuelle Welten. Gezeigt werden rund 300 digitale Werke von 40 internationalen Künstlern – eine breite Panorama-Schau der zeitgenössischen digitalen Kreativität. Die Ausstellung setzt auf große Installationen, spielerische Experimente und vier große Videoshows. Technologien wie CGI, 3D-Design und Motion Art verschwimmen dabei die Grenze zwischen physischer und virtueller Realität.
Plattform für die nächste Künstlergeneration
Die P61 Gallery versteht sich als Katalysator für aufstrebende Talente. „Digital Dimensions“ bietet daher etablierten und neuen Namen der Szene eine Bühne. Unter den 40 vertretenen Künstlern finden sich etwa BALLZS7, MARTERIUM, Vincent Schwenk oder Finn Moeller. Die gezeigten Werke reichen von filigranen 3D-Animationen bis zu KI-generierten Bildern. Die Ausstellung macht so die künstlerische Vision und gesellschaftliche Relevanz digitaler Formate sichtbar und dient als ideale Einführung in die Schlüsselfiguren des Genres.
Berlins boomende Szene für immersive Kunst
Die Ausstellung ist kein Solitär, sondern Teil eines schnell wachsenden Ökosystems in Berlin. Die Stadt beherbergt mehrere bedeutende Orte für neue Medienkunst. Dazu zählen das Lighthouse of Digital Art mit hochauflösenden Projektionen oder „Dark Matter“ mit Lichtinstallationen in einer alten Fabrik. Neben diesen permanenten Einrichtungen bereichern temporäre Events wie „Bubble Planet“ das kulturelle Angebot. Dieser Trend spiegelt einen generellen Wandel wider: Das Publikum will Kultur nicht mehr nur passiv konsumieren, sondern aktiv erleben und teilhaben.
Kunst und Technologie: Eine vielversprechende Zukunft
„Digital Dimensions“ läuft noch bis Anfang Februar 2026. Ihr Erfolg unterstreicht die anhaltende Faszination für Kunst, die Technologie als Werkzeug nutzt. Für Berlin ist die Förderung dieser digitalen Transformation in der Kunst entscheidend, um den Status als führende Kulturhauptstadt zu halten. Der positive Zuspruch zeigt eine große öffentliche Nachfrage nach diesen innovativen Formaten. Die fortschreitende Entwicklung von Technologien wie KI, Virtual und Augmented Reality verspricht, die Möglichkeiten für Künstler und die Intensität der Erfahrungen für das Publikum weiter zu steigern. Die Grenze zwischen Schöpfer und Betrachter wird dabei immer fließender.


