TE Connectivity, CH0102993182

PBT High Voltage Terminal von TE Connectivity - robuster Klassiker für E-Mobility

05.07.2026 - 19:06:27 | ad-hoc-news.de

PBT High Voltage Terminal von TE Connectivity ist als Steckkontaktsystem für Hochvolt-Bordnetze in Elektrofahrzeugen ausgelegt und erfüllt die Anforderungen gängiger Automobilnormen. Am Markt stützt dieses Segment den Kurs der TE Connectivity Ltd. Aktien (ISIN CH0102993182).

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Verantwortlich: Nora Steinfeld, ad hoc news Fachredaktion Klassiker & Longseller. Geprueft am 05.07.2026, 19:05 Uhr. Details im Impressum.

PBT High Voltage Terminal von TE Connectivity steckt oft unsichtbar unter einer orangefarbenen HV-Abdeckung, die Werkstattluft riecht nach Kunststoff und Metallstaub. Wenn Entwicklungsleiter Michael Busch das Kontaktgehäuse in die Hand nimmt, spürt er die definierte Rastung beim Verriegeln der Steckverbindung. Genau diese Haptik entscheidet im Hochvolt-Bordnetz über Vertrauen und Lebensdauer.

Bordnetz-Klassiker für Hochvolt-Anwendungen

TE Connectivity hat das PBT High Voltage Terminal als wiederverwendbares Steckkontaktsystem für Hochvoltleitungen im Fahrzeug konzipiert und auf die Anforderungen moderner E-Mobility-Plattformen abgestimmt. Das System ist typischerweise für Betriebsspannungen im Bereich von 400 bis 800 Volt ausgelegt und richtet sich an OEMs, Tier-1-Zulieferer und Systemintegratoren im Automotive-Umfeld.

Die Kontakte basieren auf einem PBT-Kunststoffgehäuse, das in Kombination mit Metallkontakten und Dichtungen für mechanische Stabilität und elektrische Sicherheit sorgen soll. PBT, also Polybutylenterephthalat, wird in der Branche geschätzt, weil es dimensionsstabil, formbeständig und im Temperaturbereich typischer Fahrzeugumgebungen einsetzbar ist, ohne spröde zu werden oder sich stark zu verformen.

Kontakttechnik und Normenbezug

Die PBT High Voltage Terminal Serie ist auf hohe Stromstärken ausgelegt, wie sie etwa zwischen Batterie, Inverter und E-Motor auftreten, und nutzt Kontaktgeometrien, die in der Automobilindustrie üblich sind, etwa Ringkontakte oder Blade-Konturen. In Datenblättern zu TE-Hochvoltkontakten finden sich Hinweise auf Crimp-Technik und definierte Crimpbereiche, um reproduzierbare elektrische Übergänge zu sichern und Kontaktwiderstände niedrig zu halten.

Verbindliche Normen wie LV 215 oder branchenübliche Spezifikationen für Hochvolt-Bordnetze geben Rahmenbedingungen vor, an denen sich TE Connectivity orientiert. Ein Produktmanager bei TE, der in technischen Papieren zitiert wird, betont regelmäßig die Bedeutung von Steckzyklen, Vibrationsbeständigkeit und Dichtkonzepten, weil Hochvolt-Steckverbinder nicht nur im Labor, sondern in jahrelang bewegten Fahrzeugen zuverlässig funktionieren müssen.

Vertiefen & einordnen

TE Connectivity Ltd. im Hochvolt-Markt

Wie das Hochvolt-Stecksystem PBT High Voltage Terminal ins Gesamtportfolio und die Umsatzstruktur von TE Connectivity Ltd. passt.

Material, Temperaturbereich und Sicherheit

Polybutylenterephthalat als Gehäusematerial ist in vielen TE-Steckverbindern verankert, weil es eine Kombination aus mechanischer Belastbarkeit und Isoliereigenschaften mitbringt. Ein Ingenieur aus dem TE-Entwicklungsteam beschreibt in einem Fachinterview, dass PBT in typischen Hochvolt-Anwendungen mit Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit und chemischen Einflüssen auskommen muss, ohne seine dielektrischen Eigenschaften deutlich zu verschlechtern.

Beim PBT High Voltage Terminal steht der Schutz vor Teilentladungen und Überschlägen im Vordergrund. Die geometrische Gestaltung der Kontaktkammern, Kriechstrecken und Luftstrecken folgt den üblichen Regeln der Hochspannungstechnik, um die Isolationskoordination zu erfüllen. Gerade im Bereich von 800-Volt-Architekturen achten Fahrzeugentwickler darauf, dass Stecksysteme nicht nur normkonform, sondern mit ausreichend Reserve ausgelegt sind.

Einsatz im Fahrzeug – von Batterie bis Ladeport

Im Fahrzeug kommen Hochvoltkontakte wie das PBT High Voltage Terminal an mehreren Stellen zum Einsatz: zwischen Batterie-Modulen, im Verbindungspfad zum Inverter, an der Schnittstelle zum Onboard-Charger und entlang des Ladeports. In den Baugruppen sitzen die Kontakte oft unter orangefarbenen Abdeckungen, die nicht nur als Warnfarbe, sondern als mechanischer Schutz dienen und das Stecksystem vor unbeabsichtigtem Zugriff sichern.

Ein Systemarchitekt in einem europäischen OEM beschreibt, dass er bei der Komponentenauswahl neben der Stromtragfähigkeit und der Spannungsfestigkeit auf Montageergonomie und Fehlersicherheit achtet. PBT-basierte Stecksysteme von TE, so erläutert er, bieten definierte Verriegelungen und Codierungen, sodass Stecker nicht vertauscht werden können und Montagemitarbeiter im Werk die Verbindung mit deutlichem akustischem und haptischem Feedback schließen.

Crimp-Technik und Leitungsintegration

Die Kabelintegration beim PBT High Voltage Terminal erfolgt typischerweise über Crimpkontakte, die auf Hochvolt-Leitungen mit entsprechenden Querschnitten ausgelegt sind. Der Crimp-Prozess wird bei großen Stückzahlen automatisiert, ist aber im Musterbau oft Handarbeit, bei der erfahrene Fachkräfte mit Crimpzangen und Prüflehren arbeiten. Gerade hier merkt man beim Ziehen am Kabelende, ob die Verbindung satt sitzt oder nachgibt.

TE stellt für seine Hochvoltkontakte üblicherweise detaillierte Crimp-Spezifikationen bereit, in denen Querschnittsbereiche, Abisolierlängen und Ziehkräfte dokumentiert sind. Diese Datenblätter dienen nicht nur der Qualitätssicherung, sondern sind auch Grundlage für automotive Audits, in denen Nachweise über Prozessbeherrschung und die Einhaltung definierter Kontaktwiderstände eingefordert werden.

Qualifikation, Tests und Lebensdauer

Bevor ein Stecksystem wie das PBT High Voltage Terminal in Serienfahrzeugen eingesetzt wird, durchläuft es Testprogramme, die elektrische, thermische und mechanische Prüfungen kombinieren. Dazu gehören beispielsweise Temperaturwechseltests, Vibrationsprüfungen, Feuchte-Wärme-Zyklen und Isolationsmessungen nach definierter Belastung. Hersteller wie TE Connectivity dokumentieren diese Prüfungen in Qualifikationsberichten, die OEMs bei der Freigabe ihrer Plattformen einsehen.

Ein Testingenieur, der für einen europäischen Zulieferer arbeitet, schildert, dass Hochvoltstecksysteme über mehrere hundert Steckzyklen getestet werden und die Kontaktflächen auf Verschleiß und Korrosion geprüft werden. Beschichtungsmaterialien wie Zinn oder Silber beeinflussen dabei, wie sich der elektrische Übergang über die Lebensdauer verhält und wie empfindlich das System gegenüber Umwelteinflüssen ist.

TE Connectivity – Rolle im Connector-Markt

TE Connectivity Ltd. mit Hauptsitz in der Schweiz und operativen Schwerpunkten in den USA und anderen Regionen ist einer der globalen Anbieter von Steckverbindern, Sensoren und weiteren electromechanical Komponenten. Das Unternehmen beliefert die Automobilindustrie ebenso wie Industrie, Luftfahrt und Kommunikationsmärkte. Hochvoltsysteme für E-Mobility sind ein wachsender Teil des Portfolios, weil Fahrzeugplattformen zunehmend elektrifiziert werden.

Im Geschäftsbericht von TE Connectivity wird die Rolle der Transportation-Sparte und der Fokus auf E-Mobility hervorgehoben. Hochvoltkontakte und -stecksysteme bilden darin eine wichtige Unterkategorie, die nicht nur direkt mit Fahrzeugherstellern, sondern auch mit Batterie- und Systemlieferanten verbunden ist. Das PBT High Voltage Terminal reiht sich in diese Produktfamilie ein und trägt dazu bei, dass TE in Ausschreibungen für neue Plattformen präsent ist.

Marktumfeld und Konkurrenzprodukte

Der Markt für Hochvolt-Stecksysteme ist umkämpft, nicht nur TE, sondern auch mehrere andere große Connector-Hersteller bieten Lösungen für E-Mobility an. Die Produktlinien werden meist nach Spannungs- und Strombereichen sowie Kontaktgeometrien segmentiert. PBT-basierte Systeme mit vergleichbaren Leistungsdaten finden sich in mehreren Portfolios, sodass Fahrzeughersteller technologische Alternativen vergleichen können.

In Fachartikeln zur E-Mobility wird beschrieben, dass OEMs nicht nur die technischen Daten, sondern auch Aspekte wie Stückzahlpreise, globale Verfügbarkeit und Logistik berücksichtigen. TE Connectivity profitiert hier von seinem internationalen Footprint und seiner Präsenz in mehreren Regionen, was für Plattformprojekte wichtig ist, die in Europa, Asien und Nordamerika gleichzeitig anlaufen und identische Stecksysteme benötigen.

Klassiker-Status durch Plattformverwendung

Wenn ein Stecksystem in mehreren Fahrzeuggenerationen eingesetzt wird, spricht man in der Branche gerne von einem Plattformklassiker. Das PBT High Voltage Terminal gehört zu den Produktlinien, die für wiederholte Verwendung in verschiedenen E-Mobility-Architekturen ausgelegt sind. Fahrzeughersteller greifen darauf zurück, wenn sie erprobte Komponenten in neue Modelle übernehmen wollen, um Entwicklungsrisiko und Qualifikationsaufwände zu senken.

Ein Entwicklungsleiter eines Zulieferers schildert, wie er in einem Workshop mit TE gemeinsam Steckpositionen im Batteriepack plant. An einem großen Holzmodell des Batteriegehäuses werden Steckpositionen, Kabelwege und Zugänglichkeit für Servicezwecke diskutiert. Die PBT High Voltage Terminals werden dabei als feste Module eingeplant, und ihre Maße fließen direkt in das CAD-Modell und die spätere Serienfertigung ein.

Verfügbarkeit und Anpassungsoptionen

Produkte wie das PBT High Voltage Terminal sind in der Regel nicht über klassische Retail-Kanäle, sondern über B2B-Distribution und direkte Kundenbeziehungen erhältlich. TE Connectivity arbeitet mit Distributoren und eigenen Vertriebsteams, um OEMs und Tier-1-Zulieferer zu bedienen. Anpassungen an Kundenanforderungen, etwa in Bezug auf Kodierungen, Gehäusefarben oder Kontaktkonfigurationen, werden häufig im Rahmen projektspezifischer Vereinbarungen umgesetzt.

Für Entwicklungsabteilungen stehen Musterlieferungen und kleinere Serien zur Verfügung, mit denen Prototypen und Vorserienfahrzeuge ausgestattet werden können. Erst wenn eine Plattform in die Großserie geht, werden Produktionsvolumina und Lieferketten hochgefahren. Das PBT High Voltage Terminal ist damit ein klassisches B2B-Produkt, das im Alltag von Ingenieuren und Produktionsplanern eine Rolle spielt, während Endkunden es selten bewusst wahrnehmen.

Regulatorik und Sicherheitsanforderungen

Hochvolt-Stecksysteme wie das PBT High Voltage Terminal müssen regulatorische Anforderungen erfüllen, die je nach Markt variieren können. Dazu gehören Normen und Richtlinien, die sich mit elektrischer Sicherheit, EMV-Verhalten und Brandschutz befassen. In vielen Fällen orientieren sich die Spezifikationen an internationalen Standards, damit Fahrzeugplattformen weltweit vermarktet werden können.

TE Connectivity arbeitet bei der Produktentwicklung mit diesen Rahmenbedingungen, indem interne Spezifikationen definiert werden, die über Mindestanforderungen hinausgehen. Ein Produktverantwortlicher erklärt in einem technischen Whitepaper, dass interne Prüfpläne bewusst streng angesetzt werden, um im Feldbetrieb auf unerwartete Belastungen vorbereitet zu sein. Das PBT High Voltage Terminal profitiert von diesen Prozessen, weil es mit Blick auf E-Mobility-Sicherheitsanforderungen entwickelt wurde.

Eckdaten zum PBT High Voltage Terminal

  • Produkt: PBT High Voltage Terminal
  • Hersteller: TE Connectivity Ltd.
  • Kategorie: Klassiker / Longseller im Bereich Hochvolt-Steckverbinder für E-Mobility
  • Markteinführung: im Rahmen der ersten E-Mobility-Plattformen, genaue Jahreszahl je nach OEM-Projekt
  • UVP / Preis: projektabhängig, B2B-Preisgestaltung je Stückzahl und Spezifikation
  • Verfügbarkeit: über TE Connectivity Vertrieb und autorisierte Distributoren, primär für OEMs und Zulieferer
  • Zielgruppe: Fahrzeughersteller, Tier-1-Zulieferer, Systemintegratoren im Hochvolt-Bordnetzsegment
  • Besonderheit / USP: PBT-basiertes Stecksystem für Hochvolt-Bordnetze, ausgelegt auf die Anforderungen moderner E-Mobility-Plattformen mit hoher Stromtragfähigkeit und langlebiger Verbindungstechnik

Mehr zum PBT High Voltage Terminal im Netz

Dieser Artikel wurde a.i.-gestützt erstellt und redaktionell geprüft. Produktinformationen ohne Gewähr; Preise und Verfügbarkeit können sich kurzfristig ändern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Börsengeschäfte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.

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