Per Aarsleff Holding A/ S Aktie: Mega-Deal fixiert!
24.02.2026 - 13:46:30 | boerse-global.deDer dĂ€nische Bau- und Infrastrukturkonzern startet mit einem Paukenschlag ins neue Quartal. Heute Morgen gab Per Aarsleff Holding bekannt, die beiden Bauunternehmen CG Jensen und Adserballe & Knudsen fĂŒr insgesamt 766 Millionen dĂ€nische Kronen zu ĂŒbernehmen. Die Aktie reagierte zunĂ€chst verhalten und verlor 3,03 Prozent auf 847 Kronen â trotz solider Quartalszahlen und eines Auftragsbestands auf Rekordhöhe.
Zwei strategische ZugÀnge auf einen Schlag
Mit CG Jensen holt sich Aarsleff einen der gröĂeren Generalunternehmer DĂ€nemarks ins Boot. Die Firma mit Sitz in Glostrup beschĂ€ftigt 550 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2024 einen Umsatz von 2,1 Milliarden Kronen bei einem Betriebsergebnis von 58 Millionen Kronen. Adserballe & Knudsen ist deutlich kleiner, aber nicht weniger attraktiv: Die 150 BeschĂ€ftigten konzentrieren sich auf gröĂere Renovierungsprojekte im GroĂraum Kopenhagen und kamen 2024 auf 570 Millionen Kronen Umsatz sowie 12 Millionen Kronen operativen Gewinn.
CEO Jesper Kristian Jacobsen betont die kulturelle Passung: Beide Firmen setzen wie Aarsleff stark auf Eigenproduktion und teilen dieselbe Arbeitsweise. Besonders interessant: CG Jensen gilt als einer der Vorreiter beim Bauen mit Holz â eine Kompetenz, die Aarsleff kĂŒnftig nutzen will. Der Deal soll frĂŒhestens im Schlussquartal des laufenden GeschĂ€ftsjahres 2025/26 abgeschlossen werden, wenn die Wettbewerbsbehörden grĂŒnes Licht geben.
Starkes erstes Quartal â aber Margen unter Druck
Die heute ebenfalls vorgelegten Zahlen fĂŒr das erste Quartal 2025/26 (Oktober bis Dezember 2025) zeigen ein zweigeteiltes Bild. Der Umsatz kletterte um knapp 12 Prozent auf 6,18 Milliarden Kronen, das operative Ergebnis erreichte 254 Millionen Kronen â allerdings nur bei einer EBIT-Marge von 4,1 Prozent. Im Bau-Segment, dem gröĂten GeschĂ€ftsbereich mit 2,8 Milliarden Kronen Umsatz, lag die Marge bei lediglich 3,8 Prozent. Hier macht sich die bewusst konservative Gewinnrealisierung beim Fehmarnbelt-Projekt bemerkbar, wie CFO Mogens Vedel Hvid erlĂ€uterte.
Das Rail-Segment rutschte mit minus 2 Millionen Kronen sogar ins Minus â allerdings ist das erste Halbjahr traditionell schwach, da viele Projekte erst nach Ostern starten. Im Gegensatz dazu glĂ€nzte Pipe Technologies mit einer Marge von knapp 10 Prozent, auch wenn dies unter dem Vorjahreswert von 11 Prozent liegt. Grund ist die Integration von Steelwood, dessen Margen eher auf Bau-Niveau liegen.
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Nordamerika im Visier
Parallel zur dĂ€nischen Expansion treibt Aarsleff die Internationalisierung voran. Vergangene Woche sicherte sich die Tochter Pipe Technologies 49,5 Prozent am kanadischen Unternehmen LiquiForce fĂŒr rund 90 Millionen Kronen. Gemeinsam mit dem Partner soll zunĂ€chst der kanadische Markt fĂŒr grabenlose Rohrsanierung erschlossen werden â mit dem Fernziel USA. Der nordamerikanische Markt gilt als einer der weltweit gröĂten fĂŒr diese Technologie. Allerdings wird es laut Management drei Jahre dauern, bis nennenswerte UmsĂ€tze flieĂen.
Der Auftragsbestand erreichte mit 28 Milliarden Kronen ein Allzeithoch, der Auftragseingang lag bei 7,8 Milliarden Kronen. Besonders stark ist die Pipeline bei Verteidigungs- und sicherheitskritischen Infrastrukturprojekten â ein Bereich, der aktuell politisch hoch im Kurs steht. Die Jahresziele fĂŒr 2025/26 bestĂ€tigte das Management: Umsatzwachstum von 6 bis 11 Prozent auf 24 bis 25,1 Milliarden Kronen sowie eine EBIT-Marge von 5 bis 5,5 Prozent.
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