Philips, Rembra-System

Philips: Rembra-System mit 106 Bildern pro Sekunde

11.05.2026 - 14:48:34 | boerse-global.de

Philips stellt auf dem Röntgenkongress das schnelle CT-System Rembra vor und bestätigt CEO Roy Jakobs im Amt. Die Quartalszahlen zeigen solide Ergebnisse.

Philips: Rembra-System mit 106 Bildern pro Sekunde - Foto: über boerse-global.de
Philips: Rembra-System mit 106 Bildern pro Sekunde - Foto: über boerse-global.de

Philips baut sein Geschäft mit bildgebenden Verfahren weiter aus. Auf dem Röntgenkongress in Leipzig präsentierte der Medizintechnikkonzern sein neues CT-System Rembra – und setzt dabei auf Tempo und Langlebigkeit.

Neues CT-System für die Akutversorgung

Das Rembra-System ist speziell für Notaufnahmen und Einrichtungen mit hohem Patientenaufkommen ausgelegt. Technisch glänzt es mit einer Rekonstruktionsgeschwindigkeit von bis zu 106 Bildern pro Sekunde und einer Gantry-Öffnung von 85 Zentimetern. Das Sichtfeld (FoV) beträgt 60 Zentimeter und lässt sich auf 85 Zentimeter erweitern. Als Bildwandler kommt der NanoPanel Precise XD-Detektor zum Einsatz.

Die Plattform integriert KI-gestützte Prozesse und ist auf eine Betriebsdauer von bis zu 20 Jahren ausgelegt. Philips adressiert damit zwei zentrale Anforderungen moderner Kliniken: Durchsatz und Zuverlässigkeit.

Hauptversammlung bestätigt CEO – Dividende rückt näher

Parallel dazu haben die Aktionäre Roy Jakobs als Präsident, CEO und Vorstandsvorsitzenden im Amt bestätigt. Die Wiederernennung wurde Anfang Mai wirksam.

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Anleger sollten zudem den Ex-Dividendentermin im Blick behalten: Er liegt in dieser Woche. Wer die Dividende erhalten möchte, muss die Aktie spätestens am Tag davor im Depot halten.

Solide Zahlen im ersten Quartal

Philips hat für das erste Quartal 2026 einen Umsatz von 3,9 Milliarden Euro ausgewiesen. Der Gewinn belief sich auf 224 Millionen Euro – ein solides Ergebnis in einem wettbewerbsintensiven Umfeld.

Die Aktie notierte zuletzt bei 23,26 Euro und damit knapp unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 24,10 Euro. Seit Jahresbeginn legte sie leicht um 0,6 Prozent zu, bleibt aber rund 14 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 27,10 Euro.

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Der Ex-Dividendentermin in dieser Woche und die operativen Kennzahlen aus dem ersten Quartal geben Anlegern vorerst klare Orientierungspunkte – bevor der Fokus auf das zweite Quartal und die weitere Entwicklung im Bildgebungsgeschäft rückt.

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