Plug Power Aktie: 802 Millionen Dollar Liquidität für Übergang
12.05.2026 - 22:26:55 | boerse-global.dePlug Power hat einen klaren Plan für das laufende Jahr. Das Ziel: schwarze Zahlen. Bis Ende 2026 will der Wasserstoff-Spezialist operativ profitabel arbeiten. Die neuesten Quartalsergebnisse zeigen nun den Weg dorthin. An der Börse kommt das gut an. Die Aktie kletterte am Dienstag um fast sechs Prozent.
Umsatzsprung und strikte Sparkur
Im ersten Quartal steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 22 Prozent auf 163,5 Millionen US-Dollar. Treiber dieser Entwicklung war vor allem das Geschäft mit Elektrolyseuren. Hier vervielfachten sich die Einnahmen im Jahresvergleich.
Parallel dazu verbesserte sich die Bruttomarge deutlich. Sie stieg von minus 55 Prozent im Vorjahr auf nun minus 13 Prozent. Das Management führt diesen Sprung auf ein internes Sparprogramm zurück. Dadurch sanken die Servicekosten pro Einheit spürbar.
Der operative Verlust sank im gleichen Schritt auf rund 110 Millionen Dollar. Unter dem Strich stand zwar ein höherer Nettoverlust. Dieser resultierte aber aus nicht-zahlungswirksamen Abschreibungen auf Wandelanleihen.
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Frisches Geld für den Übergang
Die Kassen sind derweil gut gefüllt. Ende März verfügte Plug Power über liquide Mittel von insgesamt 802 Millionen Dollar. Ein Großteil davon ist derzeit noch zweckgebunden. Finanzchef Paul Middleton kündigte jedoch an, künftig quartalsweise rund 50 Millionen Dollar aus diesen gebundenen Mitteln freizugeben.
Hinzu kommen kurzfristige Zuflüsse. Bis Ende Mai erwartet der Konzern knapp 40 Millionen Dollar aus dem Verkauf von Steuergutschriften. Im Juni sollen weitere 142 Millionen Dollar aus der Monetarisierung von Wasserstoff-Infrastruktur fließen.
Fokus auf das Jahresende
Das Management hält an seiner Jahresprognose fest. Der Umsatz soll 2026 um bis zu 15 Prozent wachsen. Der wichtigste Meilenstein bleibt das vierte Quartal. Dann will Plug Power ein positives operatives Ergebnis erzielen.
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Zwei Faktoren sollen diesen Umschwung bringen. Erstens plant das Unternehmen einen massiven Abbau der Lagerbestände. Zweitens erneuern Großkunden wie Amazon und Walmart ab Ende 2026 ihre Flotten von Flurförderzeugen.
Die Börse honoriert diese Perspektive. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier bereits ein Plus von beachtlichen 282 Prozent. Mit dem jüngsten Kursanstieg auf 3,13 Euro hat die Aktie ihren 50-Tage-Durchschnitt weit hinter sich gelassen.
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