POET, Sandeep

POET: Sandeep Kumar neuer COO

15.05.2026 - 18:43:45 | boerse-global.de

POET Technologies verzeichnet Umsatzsteigerung und plant US-Umzug, während eine Sammelklage das Unternehmen belastet.

POET: Sandeep Kumar neuer COO - Foto: über boerse-global.de
POET: Sandeep Kumar neuer COO - Foto: über boerse-global.de

Eine halbe Million Dollar Umsatz reicht manchmal für ein Kursfeuerwerk. POET Technologies meldete für das erste Quartal 2026 bescheidene Einnahmen. Die Aktie schoss am Donnerstag dennoch um mehr als 43 Prozent in die Höhe.

Der Spezialist für optische KI-Verbindungen steigerte den Umsatz auf gut 503.000 Dollar. Im Vorjahreszeitraum waren es lediglich rund 167.000 Dollar. Der Nettoverlust belief sich auf 12,3 Millionen Dollar.

Die Kosten steigen parallel zum Unternehmenswachstum. Der operative Mittelabfluss lag im ersten Quartal bei 8,8 Millionen Dollar. POET investierte massiv in Forschung und Entwicklung. Auch die Ausgaben für Löhne und aktienbasierte Vergütungen legten spürbar zu.

Neuer COO und US-Umzug

Dr. Sandeep Kumar übernimmt ab sofort die Rolle des Chief Operating Officers. Der Branchenveteran arbeitete zuvor 18 Jahre bei Silicon Labs. Das Ziel: Er soll die Fertigung in Malaysia hochfahren.

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Ein weiterer Umbruch steht auf Konzernebene an. Der Vorstand plant die Verlegung des Hauptsitzes in die USA. Aktionäre stimmen am 26. Juni 2026 über diesen Schritt ab. Das Unternehmen will so steuerliche Nachteile für US-Investoren vermeiden.

Juristischer Gegenwind

Die operative Aufbruchstimmung trifft auf rechtliche Risiken. Eine Sammelklage wirft dem Management irreführende Aussagen vor. Hintergrund ist ein Streit mit dem Partner Marvell. POET soll vertrauliche Informationen zu einer Bestellung veröffentlicht haben.

Die Nachricht über diesen Vorfall ließ den Aktienkurs Ende April um 47 Prozent einbrechen. Betroffene Investoren können sich der Klage noch bis Ende Juni anschließen.

Der Weg zur Serienreife

Trotz der juristischen Hürden treibt CEO Suresh Venkatesan die strategischen Partnerschaften voran. Kooperationen mit LITEON und Lessengers sollen die Nachfrage nach der hauseigenen Interposer-Plattform ankurbeln. Gemeinsam mit Lumilens plant POET eine mehrjährige Roadmap für neue Transceiver.

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Erste technische Muster sollen Ende 2026 vorliegen. Die Produktion startet voraussichtlich im darauffolgenden Jahr.

Finanziell ist der Entwickler vorerst abgesichert. Ende 2025 lagen über 313 Millionen Dollar in der Kasse. Eine Finanzierungsrunde im Januar brachte weitere 150 Millionen Dollar ein. Das Polster reicht aus, um die geplante Serienfertigung in Malaysia zu finanzieren.

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