Präzise im Dauereinsatz, die Sartorius Picus NxT will Laborpipetten leichter machen
20.06.2026 - 11:25:16 | ad-hoc-news.deVerantwortlich: ad hoc news Fachredaktion B2B & Profi. Vor der Veröffentlichung am 20.06.2026, 11:24 Uhr geprüft. Details im Impressum.
Die Sartorius Picus NxT liegt wie ein leichtes Werkzeug in der Hand, während der Daumen nur kurz tippt und das Display im Griffkopf leise aufleuchtet. Wer im Labor stundenlang Reihen pipettiert, merkt nach wenigen Platten, wie viel ruhiger sich Hand und Schulter mit dieser elektronischen Pipette anfühlen.
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Wie sich die Laborprodukte und Dienstleistungen von Sartorius Stedim Biotech im Markt entwickeln und welche Rolle dabei das Pipettiergeschäft spielt.
Was die Picus NxT besonders macht
Die Picus NxT ist eine elektronische Einkanal- oder Mehrkanalpipette, die genaue Volumina per Motor steuert und so die Handarbeit der Nutzerin deutlich reduziert. Im Griff sitzt ein kleines Display, auf dem sich Volumen und Programme klar ablesen und mit wenigen Klicks einstellen lassen.
Im Alltag bedeutet das: Statt jedes Mal den Kolbenweg zu fühlen, verlässt sich die Nutzerin auf reproduzierbare Bewegungen des Motors. Das gibt Sicherheit bei sensiblen Assays, etwa in der Zellkultur oder bei qPCR, wo ein paar Mikroliter mehr oder weniger schnell teuer werden können.
Ergonomie für lange Labor-Tage
Ein zentrales Versprechen der Picus-NxT-Reihe ist die Entlastung von Hand und Unterarm. Das Gehäuse wirkt schlank, der Griff liegt relativ hoch, sodass die Pipette fast wie ein verlängerter Zeigefinger geführt wird. Die Steuerung per Daumentaste benötigt nur kurze Klicks statt durchgedrückter Kolbenbewegungen.
Wer schon einmal 96er-Platten im Dutzend befüllt hat, kennt das Ziehen im Daumen und die steife Schulter am Abend. Hier spielt die elektronische Unterstützung ihren Trumpf aus, weil die Pipette die eigentliche Ansaug- und Ausstoßarbeit übernimmt und der Daumen nur den Impuls gibt.
Programme, Speichern, Routine
Die Picus NxT bietet je nach Ausführung verschiedene Betriebsmodi, etwa Standardpipettieren, Mehrfachdispensieren oder Reverspipettieren. Über das Display können häufig genutzte Protokolle abgespeichert werden, was bei wiederkehrenden Abläufen Zeit spart und Fehlerquellen reduziert.
Gerade in akkreditierten Laboren, in denen SOPs streng eingehalten werden müssen, ist diese Wiederholgenauigkeit wichtig. Die Pipette erinnert eher an ein kleines Handgerät mit Workflow-Gedächtnis als an das klassische mechanische Modell, das jede Benutzerin ein wenig anders betätigt.
Kalibrierung und Hygiene im Blick
Wie bei allen Präzisionspipetten spielen Kalibrierung und Reinigung eine zentrale Rolle. Die Picus NxT ist so aufgebaut, dass Wartung und Kalibrierung in definierten Intervallen erfolgen können, häufig unterstützt durch Serviceangebote des Herstellers oder zertifizierte Dienstleister.
Für den Alltag bedeutet das: Das Labor kann Wartungszyklen planen und die Pipette in festen Abständen prüfen lassen. Bei Mehrkanalvarianten ist das besonders relevant, weil ein einzelner abweichender Kanal bereits ganze Platten verfälschen könnte.
Wo die Grenzen liegen
Trotz der Vorteile hat die Picus NxT auch Grenzen. Elektronische Pipetten sind in der Regel schwerer und empfindlicher als einfache mechanische Modelle, sie brauchen Strom und müssen regelmäßig geladen werden. Wer spontan im Feld arbeiten möchte, ist dadurch weniger flexibel.
Zudem spielt der Preis eine Rolle: Für Labore mit knappen Budgets kann die Anschaffung mehrerer elektronischer Pipetten eine spürbare Investition sein. Dafür stehen aber ergonomische Vorteile und weniger Ausschuss bei kritischen Pipettierschritten gegenüber.
Für wen sich die elektronische Pipette lohnt
Besonders interessant ist die Picus NxT für Labore mit hohem Durchsatz und standardisierten Prozessen, etwa in Diagnostik, Pharmaentwicklung oder Routineanalytik. Dort zählt, dass Mitarbeitende viele Stunden pipettieren, ohne dauerhaft an Belastungsgrenzen zu stoßen.
Auch Ausbildungs- und Forschungslabore können profitieren, wenn viele unterschiedliche Personen mit derselben Pipette arbeiten. Die einstellbaren Programme helfen, trotz wechselnder Hände vergleichbare Ergebnisse zu erzielen, was Diskussionen über „Pipettierstil“ deutlich reduziert.
Unternehmenskontext und Aktie
Sartorius Stedim Biotech positioniert sich mit Produkten wie der Picus NxT als Partner für biopharmazeutische Forschung und Produktion und bedient damit eine Kundengruppe, die auf verlässliches Liquid-Handling im Alltag angewiesen ist. Die Pipetten ergänzen dabei das Portfolio aus Filtrations-, Zellkultur- und Prozesstechniklösungen.
Die Aktie von Sartorius Stedim Biotech (FR0013154002) ist an der Euronext in Paris notiert; aktuelle Kurse und Entwicklungen sollten Anleger direkt bei ihrer Handelsplattform oder der Heimatbörse abrufen, da belastbare Echtzeitdaten hier nicht vorliegen.
Kompakte Fakten zur Sartorius Picus NxT
- Produkt: Sartorius Picus NxT
- Hersteller: Sartorius Stedim Biotech SA
- Kategorie: B2B/Pro-Linie - Laborpipette
- Markteinführung: vor einigen Jahren, als Weiterentwicklung der Picus-Serie
- UVP / Preis: je nach Modell im höheren dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Euro-Bereich
- Verfügbarkeit: über Fachhändler und Laborausstatter weltweit, inklusive Onlinebestellung
- Zielgruppe: Laborprofis in Forschung, Diagnostik, Pharma- und Biotech-Industrie
- Besonderheit / USP: elektronische Volumensteuerung mit ergonomischem Design für langes, präzises Arbeiten
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