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Presse: Dobrindt verstÀrkt Drohnen- und Cyberabwehr

Veröffentlicht am: 06.09.2026 um 11:50 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Nach dem gescheiterten Drohnen-Angriff auf den Leipziger Flughafen rechnet Bundesinnenminister Alexander Dobrindt mit einer Zunahme solcher VorfÀlle und plant einem Bericht zufolge eine verbesserte Abwehr.

"Russlands hybride Angriffe mit Sprengstoffdrohnen auf FlughĂ€fen, Agenten in unseren StĂ€dten, Cyberangriffen auf unsere Netze und Sabotage unserer Infrastruktur sind tĂ€gliche RealitĂ€t. Diese Angriffe werden zunehmen, aber wir können uns wehren und schĂŒtzen", sagte der CSU-Politiker der "Bild am Sonntag".

Die Zeitung berichtet unter Berufung auf Informationen aus Dobrindts Ministerium ĂŒber konkrete PlĂ€ne fĂŒr einen besseren Schutz vor Drohnen und Hackerangriffen. So solle der Luftraum ĂŒber kritischen Drehkreuzen, FlughĂ€fen, Bahnhöfen und das Regierungsviertel in Berlin durch "neue, schnell verlegbare Einheiten" lĂŒckenlos vor Drohnen geschĂŒtzt werden.

Unternehmen der kritischen Infrastruktur wie Wasserwerke, Stromanbieter oder RĂŒstungsbetriebe sollen den Informationen zufolge außerdem rechtliche Möglichkeiten bekommen, Drohnen selbst aktiv abzuwehren.

Angesichts hunderter tÀglicher Cyberattacken auf Behörden und Unternehmen solle ein nationaler Schutzschild ("Cyberdome") errichtet werden. Dabei handele es sich um ein engmaschiges Netz aus digitalen Sensoren, das Angriffsversuche von Hackern erkennen und abfangen solle.

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