Radiohead-Comeback? Warum jetzt alle durchdrehen
11.02.2026 - 16:47:59Radiohead sind wieder überall – auf deinen For You Pages, in den Musik-Subreddits, in Memes und in endlosen Fan-Diskussionen. Zwischen Leaks, Andeutungen in Interviews und seltsam aktiven Bandmitgliedern auf Social Media wird gerade heiß spekuliert: Arbeiten Radiohead an neuer Musik, kommt eine Tour – und wann betrifft das endlich auch Deutschland?
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Für viele aus Gen Z sind Radiohead die melancholischen Großeltern des Art-Rock, für Millennials ist es die Band, die Teenagerzimmer mit "OK Computer"-Postern geprägt hat. Und trotzdem fühlt sich alles, was gerade rund um Thom Yorke & Co. passiert, extrem nach Jetzt an: KI-Angst, Selbstoptimierungs-Burnout, politisches Chaos – alles Themen, die Radiohead schon vor Jahren vertont haben. Genau deshalb eskaliert die Vorfreude so krass, sobald irgendwo das Wort "Comeback" fällt.
HintergrĂĽnde: Die aktuellen News im Detail
Wenn du versuchst, bei Radiohead den Überblick zu behalten, brauchst du fast ein eigenes Miro-Board: Bandprojekte, Solosachen, Sidebands, Reissues, Festivals – alles hängt irgendwo zusammen. In den letzten Monaten kamen mehrere Puzzleteile dazu, die Fans als eindeutigen Hinweis auf neue Radiohead-Aktivität lesen.
Zum einen gibt es die wiederkehrenden Aussagen einzelner Mitglieder. In mehreren aktuellen Gesprächen – unter anderem mit Musikmagazinen in UK und Podcasts aus den USA – wurde immer wieder betont, dass die Band "nicht vorbei" sei und man sich "regelmäßig" treffe. Konkrete Albumtitel oder Releasedaten nennt natürlich niemand, aber die Formulierungen haben sich spürbar geändert: Aus dem eher defensiven "Wir wissen nicht, ob wir noch mal was machen" ist deutlich mehr "Wir schauen, was passiert" geworden. Für eine Band, die ihre Worte normalerweise sehr vorsichtig wählt, ist das ein starkes Signal.
Dazu kommt, dass einzelne Bandmitglieder ihre eigenen Projekte abgeschlossen oder zumindest in eine ruhigere Phase geführt haben. Thom Yorkes Parallelprojekt "The Smile" hat getourt und Alben veröffentlicht, Jonny Greenwood war im Filmmusik-Modus, Ed O’Brien hat sein Solozeug rausgebracht. Viele Fans argumentieren jetzt: Genau jetzt wäre der logische Zeitpunkt, die Energie wieder in Radiohead zu stecken.
Spannend für Deutschland: In der europäischen Festival- und Venue-Szene taucht der Name Radiohead immer öfter in Gerüchte-Listen auf. Veranstalter halten sich offiziell bedeckt, aber interne Leaks sprechen von "Big 90s/00s Headliner mit UK-Wurzeln, selten live" für 2026/2027. In Fanforen werden diese Beschreibungen sofort Radiohead zugeschrieben. Ob das wirklich stimmt, ist offen – aber: Große Hallen in Berlin, Hamburg, Köln und München blocken bereits mögliche Zeiträume, wie Brancheninsider berichten.
Ein weiteres Indiz ist die Aktivität der offiziellen Kanäle. Die Webseite wird regelmäßiger aktualisiert, alte Artworks und kryptische Visuals tauchen wieder auf, Newsletter kommen wieder häufiger. Das erinnert viele an frühere Albumzyklen, in denen Radiohead bereits Monate vorher angefangen haben, subtil Spannung aufzubauen. Selbst wenn noch nichts offiziell ist: Die Zeichen stehen auf Vorbereitung.
Für deutsche Fans heißt das: Jetzt ist der Moment, aufmerksam zu bleiben. Wer beim letzten "A Moon Shaped Pool"-Zyklus Tickets wollte, erinnert sich: Die besten Plätze waren innerhalb von Minuten weg. Wer sich früh bei Venue-Newslettern einträgt und die offiziellen Kanäle im Auge behält, hat realistische Chancen, beim nächsten Run nicht leer auszugehen.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Selbst wenn die kommende Tour noch nicht offiziell ist, zeichnen die letzten Jahre ein ziemlich klares Bild davon, wie ein aktueller Radiohead-Abend für dich aussehen könnte. Die Band ist bekannt dafür, Setlists ständig zu rotieren, aber bestimmte Muster kehren immer wieder.
Typischer Einstieg: Eine Mischung aus neueren, atmosphärischeren Tracks und Klassikern, die direkt Gänsehaut auslösen. Denk an Kombinationen wie "Burn the Witch" gefolgt von "Daydreaming", bevor plötzlich "Airbag" oder "15 Step" reinknallen. Genau dieser Wechsel aus hypnotischer Langsamkeit und hektischer Energie zieht die Stimmung im Raum extrem an – vor allem in Hallen, in denen du den Bass körperlich spürst.
In früheren Tour-Phasen haben Radiohead ihre Katalog-Ära extrem breit abgedeckt: Von "The Bends" mit Songs wie "Fake Plastic Trees" oder "Street Spirit (Fade Out)" über "OK Computer"-Evergreens wie "Paranoid Android", "Karma Police" und "No Surprises" bis hin zu "In Rainbows"-Fanlieblingen wie "Nude", "Weird Fishes/Arpeggi" und "Reckoner". "Idioteque" und "Everything In Its Right Place" sind fast schon sicherer Bestandteil – Songs, bei denen das komplette Publikum in Trance geht, während Thom in Stroboskoplicht über die Bühne taumelt.
Rechne mit zwei Stunden Spielzeit plus Zugabe, insgesamt oft 22–26 Songs. Radiohead sind keine Band, die viel redet – dafür passiert enorm viel in Details. Thom Yorke verändert Gesangslinien, streut spontane Melismen ein, Jonny Greenwood wechselt zwischen Gitarren, Ondes Martenot, Synths und teils völlig zerstörten Effektketten. Live-Versionen von "Myxomatosis" oder "The National Anthem" können sich komplett von den Studioversionen lösen, mit noisigen Ausbrüchen und improvisierten Enden.
Die Lichtshow und Visuals sind ein eigenes Kapitel. In den letzten Touren nutzte die Band riesige LED-Panels, auf denen glitchige Kamerabilder, abstrakte Formen und gebrochene Typografie liefen. Das alles wirkt nie wie Standard-Rockkonzert, eher wie eine Kunstinstallation, die zufällig auch Songs wie "Exit Music (For A Film)" oder "All I Need" abfeuert. Vor allem bei Balladen entsteht eine Atmosphäre, in der in großen Arenen plötzlich totale Stille herrscht – keine Handys, nur diese Stimme und ein paar gezielte Lichtkegel.
Spannend wird, welche Alben in einer neuen Phase den Fokus erhalten. Viele Fans rechnen mit einer stärkeren Gewichtung von "In Rainbows" und "Kid A"/"Amnesiac", weil diese Platten durch TikTok und Streaming-Playlists eine neue, junge Fanbase bekommen haben. "Everything In Its Right Place" ist längst lo-fi-Study-Session-Meme, "Weird Fishes" taucht in unzähligen Edits auf. Die Chance, dass genau diese Tracks einen fixen Platz in den kommenden Setlists bekommen, ist hoch.
Ein gern diskutierter Punkt: Kommt "Creep"? Radiohead haben den Song jahrelang gemieden, ihn dann wieder sporadisch reingenommen. In den letzten Jahren tauchte er häufiger auf, oft in veränderten, langsameren Versionen. Für viele Gen-Z-Fans, die Radiohead erst über Playlists entdeckt haben, wäre das ein emotionaler Peak – für Hardcore-Fans ist es eher ein kurioses Bonus-Level.
Das sagt das Netz:
Die GerĂĽchtekĂĽche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, TikTok und in Discord-Servern läuft seit Monaten das große Rätselraten. Radiohead-Fans gehören zu den nerdigsten Communities überhaupt – und genau deshalb wird jede Kleinigkeit seziert.
Eine beliebte Theorie: Das nächste Projekt könnte stilistisch an "Kid A" und "Amnesiac" anknüpfen, aber mit dem heutigen Stand von elektronischer Musik und KI-Sounds spielen. In Threads wird analysiert, wie Thom Yorke sich in Interviews zu KI, Streaming-Algorithmen und digitaler Überwachung äußert. Viele Fans sehen darin eine direkte Fortsetzung der Paranoia-Themen von "OK Computer" ins Jahr 2026 – inklusive Fragen, wie menschlich Musik überhaupt noch klingt, wenn alles durch Plugins und Modelle gejagt wird.
Auf TikTok kursieren Clips, in denen Fans angebliche neue Snippets aus Studiosessions identifizieren wollen. Manche sind offensichtlich Fakes oder AI-Generierungen – andere klingen zumindest so, als hätten sie ihren Ursprung in Radiohead-nahen Projekten, etwa bei "The Smile". Die Community reagiert gespalten: Die einen hypen jeden Leak, die anderen fordern, nichts mehr zu teilen, bis die Band selbst etwas veröffentlicht. Klassiker im Radiohead-Fandom: Respekt vor dem Prozess vs. maximaler Hype.
Auch die Frage, wo Radiohead zuerst wieder auftreten könnten, sorgt für Diskussionsstoff. Viele tippen auf große europäische Festivals wie Primavera Sound oder Glastonbury, bevor eine eigene Tour folgt. Für Deutschland fallen ständig Namen wie Hurricane/Southside, Melt! oder Lollapalooza Berlin, obwohl es bisher keinerlei offizielle Bestätigung gibt. Dennoch planen manche Fans mental schon ihre Bahnverbindungen, Airbnbs und Ticketbudgets.
Ticketpreise selbst sind ein heißes Thema. In Foren werden Vergleiche zu anderen großen Acts gezogen, die in den letzten Jahren Regular Seats für über 150 Euro aufgerufen haben. Viele hoffen, dass Radiohead ihre bisher eher moderate Preispolitik beibehalten – also teurer als Indie-Clubshows, aber günstiger als Mega-Pop-Spektakel. Gerade in Deutschland, wo Löhne, Mieten und Freizeitkosten gleichzeitig steigen, sind 100-Euro-Tickets eine echte Hürde. Fans diskutieren Modelle wie gestaffelte Preise, "Pay What You Can"-Bereiche oder Fanclub-Vorabkontingente, auch wenn es dafür bislang nur Wunschdenken gibt.
Dazu kommen wilde Spekulationen rund um Reissues. Einige Threads drehen sich um die Möglichkeit einer großen "OK Computer"/"Kid A"-Ära-Box mit unveröffentlichtem Material und neuen Mixes. Andere hoffen auf eine Live-Compilation aus den besonders legendären Shows der letzten Jahrzehnte – etwa aus Berlin, Köln oder München. Ein Running Gag: "Radiohead releasen einfach einen 60-minütigen Track aus Gitarrengeräuschen und nennen es Album" – halb Witz, halb echte Erwartung, weil die Band dafür bekannt ist, keinerlei Fan-Erwartungen zu bedienen.
Das emotionale Grundgefühl in der Community ist aber klar: Egal, was kommt – neue Radiohead-Aktivität fühlt sich wie ein kulturelles Ereignis an. Gerade für jüngere Fans, die die Band noch nie live gesehen haben, wäre eine Tour der Moment, der die Playlist-Liebe in ein echtes, körperliches Erlebnis verwandelt.
Alle Daten auf einen Blick
Offizielle neue Deutschland-Daten sind noch nicht bestätigt. Aber zur Einordnung, wie Radiohead historisch unterwegs waren und welche Meilensteine wichtig sind, hier eine konzentrierte Übersicht:
| Jahr | Ereignis | Ort / Bezug | Kommentar fĂĽr Fans in Deutschland |
|---|---|---|---|
| 1993 | Durchbruch mit "Creep" | UK / weltweit | Der Song läuft in deutschen Rockprogrammen rauf und runter, Radiohead werden hier erstmals bekannt. |
| 1997 | Release von "OK Computer" | Album weltweit | Kritiker feiern das Album, Konzerte in Deutschland werden voller, die Band wächst vom Geheimtipp zum Headliner. |
| 2000 | "Kid A" verschiebt den Sound | Album weltweit | Elektronischer, experimenteller – polarisiert, aber legt den Grundstein für die heutige Fanbasis in alternativen Szenen. |
| 2007 | "In Rainbows" mit Pay-What-You-Want | Digital-Release | Revolution im Release-Modell, deutsche Medien berichten intensiv, Songs wie "Nude" und "Reckoner" werden Fan-Favoriten. |
| 2012 | Große Europa-Tour | u.a. Berlin, Köln | Ausverkaufte Arenen, Setlists mit starkem Mix aus Klassikern und aktuellen Songs. |
| 2016 | "A Moon Shaped Pool" | Album & Tour | Emotionale Songs wie "True Love Waits" live, Konzerte in deutschen Großstädten extrem gefragt. |
| 2020–2025 | Fokus auf Sideprojects | The Smile, Soloprojekte | Weniger Radiohead-Liveaktivität, aber anhaltende Relevanz durch Streams, Reissues und Memes. |
| 2026 ff. | erwartete neue Phase | Spekulationen zu Tour & Musik | Fans in Deutschland rechnen mit neuen Dates, sobald Album- oder Festivalpläne offiziell sind. |
Häufige Fragen zu Radiohead
Weil gerade extrem viel diskutiert wird, hier Antworten auf die Fragen, die Fans aus Deutschland am häufigsten stellen.
1. Arbeiten Radiohead gerade wirklich an neuer Musik?
Offiziell gibt es kein bestätigtes neues Album mit Titel und Datum. Aber mehrere Faktoren sprechen dafür, dass hinter den Kulissen etwas passiert: Bandmitglieder äußern sich öffentlich vorsichtig optimistisch zur Zukunft, Sideprojects sind in ruhigeren Phasen und die Bandkommunikation wirkt aktiver. Historisch war es bei Radiohead oft so, dass sich längere Funkstille mit intensiven Arbeitsphasen abwechselte. Dass wir aktuell wieder mehr kryptische Signale sehen, legt nahe, dass zumindest Ideen gesammelt, Demos ausprobiert oder erste Sessions stattfinden. Heißt: Du solltest (noch) nicht jeden angeblichen Leak glauben, aber mit ernsthaften Ankündigungen im Blick auf die nächsten Jahre rechnen.
2. Kommen Radiohead bald auf Tour nach Deutschland?
Stand jetzt gibt es keine offiziellen Tourdaten für Deutschland, die von der Band bestätigt wären. Trotzdem kursieren in der europäischen Livebranche seit einiger Zeit Gerüchte über Anfragen und geblockte Zeitfenster in großen Arenen. Booking-Prozesse für Acts dieser Größe starten oft weit im Voraus – Monate bis Jahre, bevor es überhaupt eine Ankündigung gibt. Für dich heißt das: Wenn eine neue Tour kommt, ist die Chance sehr hoch, dass Deutschland mit mehreren Städten dabei ist. Historisch waren Berlin, Köln, Hamburg und München fast immer auf der Route. Es lohnt sich, Newsletter von großen Venues und Ticketanbietern zu abonnieren, um keinen Pre-Sale zu verpassen.
3. Wie teuer werden Radiohead-Tickets ungefähr?
Exakte Preise hängen von vielen Faktoren ab: Location (Arena vs. Festival), Produktionsaufwand, lokale Gebühren, Wechselkurse. In der Vergangenheit lagen Radiohead-Tickets in Deutschland im oberen Mittelfeld – teurer als typische Clubgigs, aber meist günstiger als Mega-Popstars mit aufwendigen Stadionshows. Realistisch ist, dass für eine mögliche Tour in der aktuellen Marktlage ein Bereich zwischen grob 80 und 140 Euro für reguläre Plätze möglich wäre, je nach Kategorie. Stehplätze könnten etwas günstiger sein, Premium-Sitzplätze teurer. Viele Fans spekulieren zudem, ob es wieder spezielle Pre-Sales oder limitierte Fan-Kontingente gibt. Sicher ist nur: Wer früh am Start ist, hat mehr Auswahl und muss nicht bei überteuerten Resell-Börsen zugreifen.
4. Welche Songs spielen Radiohead live am häufigsten?
Auch wenn die Band ihre Setlists gerne rotiert, kristallisieren sich gewisse Favoriten heraus, die in vielen Tourphasen immer wieder auftauchen. Dazu zählen "Idioteque", "Everything In Its Right Place", "There There", "Weird Fishes/Arpeggi", "Karma Police" und "Paranoid Android". Je nach Albumphase kommen Tracks aus der jeweils aktuellen Platte hinzu – bei "A Moon Shaped Pool" waren etwa "Burn the Witch", "Daydreaming" und "Ful Stop" stark vertreten. Ältere Songs wie "High and Dry" oder "Creep" tauchen seltener auf, aber gerade das macht es für Hardcore-Fans besonders, wenn sie doch gespielt werden. Neue Tour bedeutet also: Du kannst mit einem Mix aus vielen Epochen rechnen, aber nie mit einer starren Best-of-Show.
5. Wie unterscheiden sich Radiohead live von ihren Studioalben?
Radiohead nutzen Studioalben oft als Blaupause, nicht als starre Vorlage. Live werden Arrangements erweitert, Rhythmen variiert und Klangfarben verändert. "The National Anthem" kann sich in einen fast freejazzigen Lärmorkan verwandeln, "Weird Fishes" gewinnt live noch mehr Dynamik durch laut/leise-Wechsel, "Everything In Its Right Place" wird mit Loops und Vocal-Samples zu einem hypnotischen Clubmoment. Dazu kommt, dass Gitarrenparts mit Synths gedoppelt werden, Drums teils elektronisch verstärkt sind und Visuals die Stimmung verstärken. Wenn du die Alben liebst, ist ein Konzert keine bloße Reproduktion, sondern fühlt sich eher wie eine alternative Version derselben Songs an – roh, direkter und unvorhersehbarer.
6. Wie kann ich als neue:r Fan am besten in die Radiohead-Welt einsteigen?
Das hängt stark davon ab, was du sonst hörst. Wenn du eher in Indie/Alternative zu Hause bist, ist "In Rainbows" ein perfekter Einstieg: warme Produktion, starke Melodien, Songs wie "Nude", "Bodysnatchers" und "Reckoner" zünden schnell. Wenn du experimentelle, elektronische Sounds feierst, fang mit "Kid A" und "Amnesiac" an – Tracks wie "Everything In Its Right Place", "How to Disappear Completely" oder "Pyramid Song" haben genau diese schwebende, düstere Stimmung, die heute in vielen Ambient- und Lo-Fi-Playlisten landet. Für den klassischeren Rock-Ansatz funktionieren "The Bends" und natürlich "OK Computer" mit Songs wie "High and Dry", "Fake Plastic Trees" oder "No Surprises". Und wenn du wirklich tief graben willst, lohnt sich ein chronologischer Run durch die Diskografie mit guten Kopfhörern – du hörst dann, wie sich die Band über Jahrzehnte weiterentwickelt.
7. Warum gelten Radiohead als so einflussreich – auch 2026 noch?
Radiohead haben früh Themen und Sounds aufgegriffen, die heute Mainstream sind: Digitaler Kontrollverlust, depressive Verstimmung im Spätkapitalismus, Entfremdung durch Technik – all das steckte schon in "OK Computer" und "Kid A", lange bevor Social Media dein Leben dominiert hat. Gleichzeitig hat die Band sich nie auf einem Stil ausgeruht, sondern Gitarrenrock mit Elektronik, Klassik, Jazz, Noise und sogar Pop-Elementen verknüpft. Klingt abstrakt, aber du merkst es daran, wie oft aktuelle Artists Radiohead als Einfluss nennen – von Billie Eilish über Frank Ocean bis hin zu unzähligen Bedroom-Producern auf SoundCloud. Für Gen Z funktioniert die Band nicht nur als 90er-Nostalgie, sondern als Soundtrack zu genau den Fragen, die heute wieder brennen: Wer bin ich in einer überdrehten, überwachten Welt – und was macht das alles mit meiner Psyche?
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