Raiffeisen, Phishing-Welle

Raiffeisen warnt vor neuer Phishing-Welle

10.02.2026 - 03:31:12

Betrüger verschicken gefälschte E-Mails und SMS, die angeblich von der Raiffeisen Bank stammen und zur Eingabe sensibler Zugangsdaten auffordern. Die Bank warnt ihre Kunden vor der Masche.

Eine neue Welle von Phishing-Angriffen zielt auf Kunden der Raiffeisen Bank. Die Betrüger versenden gefälschte E-Mails und SMS, die angeblich von der Bank stammen. Sie behaupten, der Zugang zum Online-Banking „Mein ELBA“ sei gesperrt oder laufe ab.

Die Nachrichten fordern die Empfänger auf, über einen Link ihre Kontodaten zu „aktualisieren“ oder zu „verifizieren“. Die Vorwände reichen von einer angeblichen App-Aktualisierung bis zur Verlängerung des pushTAN-Dienstes. Die professionell gestalteten Nachrichten wirken täuschend echt.

So funktioniert die Masche

Die Betrüger setzen auf Dringlichkeit. Typische Texte drohen mit einer sofortigen Kontosperrung: „Ihr Zugriff auf Mein ELBA läuft am [Datum] ab. Bitte autorisieren Sie Ihren Zugriff hier: [Link]“.

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Der enthaltene Link führt jedoch auf eine gefälschte Login-Seite. Wer dort seine Verfügernummer und PIN eingibt, übermittelt sie direkt an die Kriminellen. Diese haben dann vollen Zugriff auf das Konto.

Erkennungsmerkmale für Fälschungen sind:
* Unpersönliche Anreden wie „Sehr geehrter Kunde“
* Kleine Rechtschreib- oder Grammatikfehler
* Eine abweichende URL in der Browser-Adresszeile

Die Folgen können verheerend sein

Im Besitz der Zugangsdaten können Täter Konten leer räumen. Die finanziellen Schäden erreichen oft fünf- bis sechsstellige Beträge. Zudem nutzen Kriminelle die Daten für Identitätsdiebstahl oder installieren über schädliche Anhänge Trojaner.

Die Raiffeisen Bank stellt klar: Sie fordert Kunden niemals per E-Mail oder SMS zur Eingabe sensibler Daten über einen Link auf. Verdächtige Nachrichten sollten sofort gelöscht werden.

So schützen Sie sich richtig

Die wichtigste Regel lautet: Skepsis bewahren. Überprüfen Sie die Echtheit einer Nachricht, indem Sie sich manuell über die offizielle Webseite oder die „Mein ELBA“-App einloggen.

Weitere Schutzmaßnahmen:
* Klicken Sie nie auf Links in verdächtigen Nachrichten.
* Fahren Sie mit der Maus über einen Link, um die echte Ziel-URL zu prüfen.
* Halten Sie Systemsoftware und Virenschutz aktuell.

Sollten Sie Opfer eines Angriffs geworden sein, handeln Sie schnell: Kontaktieren Sie umgehend die ELBA-Hotline oder Ihren Bankberater, um den Zugang sperren zu lassen. Erstatten Sie außerdem Anzeige bei der Polizei.

Ein anhaltendes Wettrüsten

Phishing-Angriffe werden immer professioneller. Die gefälschten Seiten sind kaum noch vom Original zu unterscheiden. Kriminelle nutzen psychologische Tricks wie Zeitdruck und Angst, um Opfer zu unüberlegten Klicks zu verleiten.

Experten gehen davon aus, dass die Zahl und Qualität der Angriffe weiter zunehmen wird. Die Betrugsversuche könnten noch personalisierter werden und sich auf Messenger-Dienste wie WhatsApp ausweiten. Langfristig bleibt die Sensibilisierung der Nutzer der wirksamste Schutz.

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