Ravelin Properties Aktie: Zahlungsausfall
Veröffentlicht am: 24.02.2026 um 12:57 Uhr | Redaktion boerse-global.deRavelin Properties hat bestĂ€tigt, dass die am kommenden Samstag fĂ€lligen nachrangigen Wandelanleihen nicht bedient werden können. Weder die RĂŒckzahlung des Kapitals noch die ausstehenden Zinsen werden zum FĂ€lligkeitstermin flieĂen. Damit erreicht die finanzielle Schieflage des Unternehmens einen neuen Tiefpunkt und fĂŒhrt unmittelbar zum Ausschluss der Wertpapiere vom Börsenhandel.
MillionenbetrÀge bleiben unbezahlt
Die betroffenen Anleihen haben einen Gesamtnennwert von 28,75 Millionen CAD. Inklusive der aufgelaufenen Zinsen in Höhe von 5,175 Millionen CAD und des festgelegten RĂŒckzahlungspreises von 1.180 CAD pro 1.000 CAD Nennwert stehen Forderungen in zweistelliger Millionenhöhe im Raum. Der Zahlungsausfall kommt jedoch nicht ĂŒberraschend: Das Unternehmen befindet sich bereits seit dem 1. MĂ€rz 2024 im Verzug bei den Zinszahlungen fĂŒr diese Instrumente.
Gelingt dem Management trotz der ausbleibenden Zahlungen noch eine Sanierung? Die FĂŒhrungsebene prĂŒft derzeit verschiedene Strategien, um die strukturellen finanziellen Probleme zu lösen. Konkrete Vereinbarungen oder formelle BeschlĂŒsse mit den GlĂ€ubigern und Stakeholdern existieren zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht.
Delisting und unsichere Aussichten
Mit Erreichen des FĂ€lligkeitsdatums am Samstag wird der Handel der betroffenen Anleihen ausgesetzt. Zum Handelsschluss am kommenden Montag, dem 2. MĂ€rz, folgt das endgĂŒltige Delisting von der Toronto Stock Exchange. Die Aktie spiegelt den Ernst der Lage bereits wider: Gestern notierte der Titel bei lediglich 0,14 CAD, was einer Marktkapitalisierung von 13,7 Millionen CAD entspricht.
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Die kommenden Wochen bleiben fĂŒr den Fortbestand entscheidend. Zwar konnte sich das Unternehmen fĂŒr andere KreditfazilitĂ€ten eine Stillhaltevereinbarung bis zum 31. MĂ€rz 2026 sichern, doch der aktuelle Default bei den Wandelanleihen erhöht den Druck massiv. Zudem muss die FĂŒhrung den Ausweg aus der Krise ohne das Board-Mitglied George Armoyan finden, der sein Amt bereits im Januar niederlegte.
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