Red Cat Aktie: Rekordumsatz, wachsende Verluste
19.03.2026 - 00:42:02 | boerse-global.deRed Cat Holdings hat heute seine bisher bedeutendsten Quartalszahlen vorgelegt. Das Ergebnis ist eindeutig — und gleichzeitig widersprüchlich: Umsatzwachstum in historischer Dimension, aber ein deutlich ausgeweiteter Nettoverlust.
Die Zahlen im Detail
Der Umsatz im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025 kletterte auf 26,2 Millionen Dollar — ein Plus von 1.985 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 1,3 Millionen Dollar. Das Ergebnis liegt am oberen Ende der eigenen Prognose und bestätigt den massiven operativen Hochlauf. Über das Gesamtjahr wuchs der Umsatz um 161 Prozent, die Produktionskapazität wurde um 520 Prozent ausgebaut.
Auf der Gegenseite steht ein Nettoverlust von 72,1 Millionen Dollar. Die Liquidität ist mit 167,9 Millionen Dollar solide — finanziert durch umfangreiche Kapitalmaßnahmen. CEO Jeff Thompson bezeichnete 2025 als „transformatives Jahr" und verwies auf die vertiefte Zusammenarbeit mit der US Army sowie den ersten Auftrag über 100 Black-Widow-Drohnen durch die NATO-Beschaffungsagentur NSPA als Beleg für wachsende internationale Nachfrage.
Kein Ausblick — das ist das Problem
Was Anleger und Analysten vor dem heutigen Call am meisten interessierte, war die Guidance für 2026. Die Antwort des Managements war knapp: „Wir werden heute keine eigene Guidance geben." Damit bleibt die zentrale Frage offen, wie schnell das Unternehmen die Verluste in Richtung Profitabilität drücken kann.
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Auf der Analystenseite überwiegt dennoch Optimismus. Ladenburg Thalmann erhöhte das Kursziel von 15 auf 20 Dollar mit Verweis auf das Skalierungspotenzial, Needham & Company bestätigte ein Kaufvotum mit Ziel 16 Dollar. Das Konsens-Kursziel aus 14 Ratings liegt bei 19,33 Dollar. Weiss Ratings bleibt skeptisch und empfiehlt den Verkauf — begründet mit dem negativen Kurs-Gewinn-Verhältnis und der hohen Volatilität der Aktie.
Wachstum sucht Marge
Red Cat notiert aktuell bei 14,75 Euro und hat sich seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt. Der RSI von knapp 95 signalisiert eine deutlich überkaufte Lage. Das Unternehmen handelt auf Basis des vorausschauenden Kurs-Umsatz-Verhältnisses günstiger als vergleichbare Rüstungsdrohnen-Wettbewerber — doch ohne konkrete Mehrjahresguidance bleibt eine weitere Neubewertung an klare Bedingungen geknüpft: sichtbare Auftragseingänge und eine messbare Verbesserung der Margen. Beides hat das Management für 2026 versprochen, aber nicht beziffert.
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