Red Cat Aktie: Rücksetzer nach Rekordjagd
26.01.2026 - 16:09:32Die Papiere des Drohnenherstellers kennen in diesem Jahr eigentlich nur eine Richtung: steil nach oben. Doch nach einer Verdopplung des Kurses seit Jahresbeginn setzen nun deutliche Gewinnmitnahmen ein. Während die Umsatzprognosen fast unrealistisch hoch erscheinen, mahnen eine hohe Leerverkaufsquote und rote Zahlen zur Vorsicht.
Korrektur nach explosivem Start
Nach einer beeindruckenden Rallye im Januar kühlt sich die Stimmung rund um Red Cat merklich ab. Nachdem die Aktie am 22. Januar noch ein neues 52-Wochen-Hoch bei 18,02 US-Dollar markierte, rutschte der Kurs am Freitag um 7,49 Prozent auf 16,06 US-Dollar ab. Auch im vorbörslichen Handel am heutigen Montag zeichnet sich eine fortgesetzte Schwäche ab, wobei die Notierungen im Bereich von 15,70 US-Dollar indikieren.
Treibstoff für den bisherigen Anstieg von über 100 Prozent seit Jahresbeginn lieferten vor allem die vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal 2025. Das Unternehmen erwartet einen Umsatzsprung auf 24,0 bis 26,5 Millionen US-Dollar – ein massiver Anstieg von 1.842 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Getragen wird dieses Wachstum durch die hohe Nachfrage im Verteidigungssektor und die Beschränkung ausländischer Drohnen durch US-Regularien (NDAA).
Analysten uneinig über Bewertung
Die Bewertung des mit rund 1,92 Milliarden US-Dollar kapitalisierten Unternehmens spaltet die Expertenlager. Während Northland Securities das Kursziel am 20. Januar auf 22 US-Dollar anhob und eine „Outperform“-Einstufung vergeb, bleibt Needham & Company mit einem Ziel von 16 US-Dollar zurückhaltender.
Ein Warnsignal für Anleger ist die hohe Leerverkaufsquote: Rund 22,26 Prozent der frei handelbaren Aktien sind leerverkauft. Dies deutet darauf hin, dass ein signifikanter Teil der Marktteilnehmer auf fallende Kurse setzt oder Absicherungsgeschäfte gegen die hohe Volatilität tätigt.
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Wachstum trifft auf rote Zahlen
Trotz der Umsatzexplosion kämpft Red Cat weiterhin mit der Profitabilität. Im letzten Quartal verfehlte das Unternehmen mit einem Verlust von 0,16 US-Dollar je Aktie die Erwartungen deutlich. Analysten rechnen für das volle Geschäftsjahr mit einem Fehlbetrag von rund 0,50 US-Dollar je Aktie. Ohne absehbare Gewinne hängt die Bewertung fast ausschließlich an der Wachstumsfantasie und der erfolgreichen Skalierung der Produktion.
Mit einem komfortablen Cash-Polster von 206,4 Millionen US-Dollar ist die weitere Expansion jedoch vorerst finanziert. Der nächste wichtige Termin für Investoren ist der „Innovation Day“ am 27. Februar 2026, der neue Impulse für die Technologie-Pipeline liefern könnte.
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