Regeneron, Aktie

Regeneron Aktie: Melanom-Studie versenkt Kurs

18.05.2026 - 12:24:56 | boerse-global.de

Phase-3-Studie zu Fianlimab/Cemiplimab verfehlt primären Endpunkt. Citi stuft Aktie herab, während BofA an Kaufvotum festhält.

Regeneron Aktie: Melanom-Studie versenkt Kurs - Foto: ĂĽber boerse-global.de
Regeneron Aktie: Melanom-Studie versenkt Kurs - Foto: ĂĽber boerse-global.de

Ein klinischer Rückschlag mit unmittelbaren Folgen: Die Phase-3-Studie für die Kombination aus Fianlimab und Cemiplimab bei erstliniger metastatischer Melanom-Behandlung verfehlte ihren primären Endpunkt. Obwohl das hochdosierte Arm numerisch bessere Werte lieferte – 11,5 Monate progressionsfreies Überleben gegenüber 6,4 Monaten für die Vergleichstherapie Pembrolizumab – reichten die Ergebnisse statistisch nicht aus. Der Kurs reagierte im vorbörslichen Handel mit einem Einbruch von rund 10,5 Prozent auf rund 625 Dollar.

LAG-3: Ein Mechanismus mit Makel

Das eigentliche Problem liegt tiefer. Der LAG-3-Inhibitor Fianlimab hat schon zuvor enttäuscht: In der Behandlung von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs konnte die Phase-2-Entwicklung keine ausreichenden Belege für eine Weiterführung liefern. Das Melanom-Ergebnis kommt also nicht aus heiterem Himmel – es bestätigt ein Muster, das Investoren zunehmend beunruhigt.

Citi zog daraus die schärfste Konsequenz und stufte die Aktie von „Buy" auf „Neutral" herab, während das Kursziel von 900 auf 700 Dollar fiel. Die Bank strich die Melanom-Indikation damit vollständig aus ihrem Bewertungsmodell. Auch Truist und RBC Capital senkten ihre Kursziele – auf 778 beziehungsweise 707 Dollar – behielten aber ihre Grundhaltung bei.

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Nicht alle ziehen die gleichen SchlĂĽsse

BofA Securities sieht das anders. Die Bank hält an ihrem Kaufvotum mit einem Ziel von 860 Dollar fest und wertet jeden weiteren Kursrückgang als Einstiegsgelegenheit. Ihr Argument: Fianlimab war nie eine tragende Säule der Investitionsthese, sondern allenfalls eine Option mit begrenztem Aufwärtspotenzial. Der LAG-3-Mechanismus habe sich historisch als schwierig erwiesen, und die verzögerten Patientendaten mit stark schwankenden Hazard-Ratio-Konfidenzintervallen sprechen eher für erhebliche Heterogenität in der Patientengruppe als für einen echten Behandlungseffekt.

Das Kerngeschäft bleibt derweil intakt. Dupixent, inklusive neuer Phase-4-Daten zur Verbesserung der Speiseröhrenfunktion bei eosinophiler Ösophagitis, läuft weiter stark. Bei Eylea HD gab es zuletzt allerdings Gegenwind: Im ersten Quartal 2026 lagen die Umsätze bei 941 Millionen Dollar – ein Rückgang von rund 10 Prozent, teilweise bedingt durch niedrigere Lagerbestände beim Großhandel.

Mit einem Kurs, der sich derzeit nahe dem unteren Ende seiner Jahresspanne bewegt, und einem Pipeline-Kandidaten weniger auf der Habenseite steht Regeneron vor der Aufgabe, das Vertrauen der Anleger durch die verbliebenen Stärken zurückzugewinnen – allen voran durch den laufenden Kopf-an-Kopf-Vergleich von Dupixent und die weitere klinische Entwicklung anderer Programme.

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