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Remake mit GĂ€nsehaut, Resident Evil 4 bringt Horror-Klassiker in die Moderne

18.06.2026 - 12:35:00 | ad-hoc-news.de

Der Horror-Klassiker kehrt zurĂŒck: Resident Evil 4 als Remake zeigt, wie modern Survival-Horror 2020er aussehen kann – mit dichter AtmosphĂ€re, ĂŒberarbeiteter Steuerung und frischem Look fĂŒr PC und Konsolen.

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Verantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Software & Services. Vor der Veröffentlichung am 18.06.2026, 12:32 Uhr geprĂŒft. Details im Impressum.

Resident Evil 4 Remake zieht dich in den ersten Minuten in ein spanisches Dorf, in dem Nebel ĂŒber den Feldern hĂ€ngt und jede Holzdiele unter deinem Schritt knarzt. Die Kamera ist nah dran, die GerĂ€usche kommen bedrohlich aus allen Richtungen, und du spĂŒrst sofort: Das hier ist kein nostalgischer Spaziergang, sondern moderner Survival-Horror.

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Was das Remake neu macht

Optisch hat Capcom Resident Evil 4 einmal komplett durchgepustet: Die auf der firmeneigenen RE Engine basierende Neuauflage setzt auf deutlich feinere Texturen, realistischere Gesichter und eine spĂŒrbar dunklere Lichtstimmung. Die ikonischen SchauplĂ€tze bleiben, wirken aber dichter und hĂ€rter.

Auch spielerisch wird nachgeschĂ€rft: Die alte Panzersteuerung ist Geschichte, stattdessen steuerst du Leon prĂ€zise im Third-Person-Stil mit freier Kamera und moderner Zielhilfe. Das sorgt dafĂŒr, dass sich harte KĂ€mpfe gegen Dorfbewohner, Kultisten und monströse Zwischenbosse direkter und weniger sperrig anfĂŒhlen.

AtmosphĂ€re, Sound und HorrorgefĂŒhl

Beim Sounddesign zieht Resident Evil 4 Schraube um Schraube an: In den WĂ€ldern knacken Äste, aus den HĂ€usern dringen dumpfe Stimmen, und wenn eine KettensĂ€ge anlĂ€uft, geht ein messerscharfer Ton durch das Headset. Das ist kein freundlicher Grusel, sondern ein konstant unangenehmes Ziehen im Bauch.

Die Kamera sitzt enger an Leon, wodurch jeder Gang durch die engen Gassen klaustrophobischer wirkt. Dazu kommen modernisierte Zwischensequenzen mit besserem Schauspiel und ĂŒberarbeiteten Dialogen, die die Beziehung zwischen Leon und Ashley etwas reifer und weniger klischeehaft wirken lassen.

FĂŒr wen sich Resident Evil 4 lohnt

Spannend ist Resident Evil 4 sowohl fĂŒr Fans des Originals von 2005 als auch fĂŒr Spielerinnen und Spieler, die mit den neueren Teilen der Serie eingestiegen sind. Die Story um Leon S. Kennedy und die entfĂŒhrte PrĂ€sidententochter bleibt erhalten, wird aber erzĂ€hlerisch straffer inszeniert.

Durch mehrere Schwierigkeitsgrade, optionale Nebenaufgaben und ein ĂŒberarbeitetes HĂ€ndler- und Upgrade-System können sich auch erfahrene Horror-Fans noch verbessern und mit Waffen-Setups experimentieren. Gleichzeitig bleibt der Einstieg auf den niedrigeren Stufen fair und nachvollziehbar, ohne Frustspitzen in den ersten Stunden.

Konsole, PC und Technikfragen

Resident Evil 4 ist fĂŒr PlayStation 5, PlayStation 4, Xbox Series X|S und PC via Steam erhĂ€ltlich, spĂ€ter folgte zudem eine Fassung fĂŒr PlayStation VR2. Damit deckt Capcom sowohl die aktuelle als auch einen Teil der vorherigen Konsolengeneration ab.

Auf Konsolen stehen Performance- und Grafik-Modi zur Wahl, sodass du zwischen stabileren Bildraten und höheren Details wechselst. Auf einem aktuellen PC sieht das Spiel dank höherer Auflösung, Raytracing-Optionen und feinerer Schatten noch eine Spur schÀrfer aus, verlangt aber nach einer halbwegs modernen Grafikkarte.

Wo Resident Evil 4 aneckt

Ganz ohne Kritik kommt das Remake nicht davon. Manche Fans vermissen einzelne Szenen und Dialoge des Originals, die aus dramaturgischen GrĂŒnden gestrichen oder verĂ€ndert wurden. Puristen fĂŒhlen sich dadurch gelegentlich aus ihrer nostalgischen Komfortzone geschubst.

Hinzu kommt, dass die hohe Grundspannung und der eher knappe Munitionsvorrat Neulinge durchaus fordern. Wer eher aus der Action-Ecke kommt, könnte sich in den ersten Stunden mit der vorsichtigen Spielweise und dem Ressourcen-Management schwer tun.

Einordnung im Konzern und an der Börse

Mit dem Remake von Resident Evil 4 baut Capcom eines seiner stÀrksten Horror-Franchises weiter aus und verlÀngert die Lebensdauer eines Klassikers um ein weiteres Konsolenzeitalter. Das zahlt in die Strategie ein, hochwertige Neuauflagen und neue Serienableger nebeneinander laufen zu lassen.

Die Aktie von Capcom (JP3236200006) notiert am 18.06.2026 an der Tokioter Börse bei umgerechnet rund 32,50 Euro.

Resident Evil 4 in Zahlen

  • Produkt: Resident Evil 4 (Remake)
  • Hersteller: Capcom Co. Ltd.
  • Kategorie: Software / Videospiel
  • MarkteinfĂŒhrung: MĂ€rz 2023
  • UVP / Preis: meist um 59,99 Euro zum Start, teils gĂŒnstiger im Handel
  • VerfĂŒgbarkeit: Digital und im Handel fĂŒr PlayStation, Xbox und PC
  • Zielgruppe: Horror-Fans ab 18 Jahren, Liebhaber storygetriebener Actionspiele
  • Besonderheit / USP: Neuinterpretation eines Genreklassikers mit moderner Technik und ĂŒberarbeiteter Steuerung

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