RemoveWindowsAI, Skript

RemoveWindowsAI: Skript befreit Windows 11 von Microsofts KI-Zwang

25.01.2026 - 22:30:12

Ein neues Community-Tool stellt sich Microsofts aggressiver KI-Integration entgegen. Das Skript entfernt umstrittene Features wie Copilot und Recall für ein schlankeres, privateres Windows-Erlebnis.

25. Januar 2026 – Während Microsoft Windows 11 unerbittlich zur „KI-PC“-Plattform umbaut, wächst der Widerstand. Nutzer fürchten um Privatsphäre, Systemleistung und Kontrollverlust. Aus dieser Stimmung heraus ist ein mächtiges Skript entstanden: „RemoveWindowsAI“. Es bietet eine All-in-One-Lösung für alle, die aus Microsofts KI-Ökosystem ausstecken wollen. Die Entwicklung zeigt einen klaren Trend: Ein großer Teil der Nutzerschaft will ein klassisches Betriebssystem – ohne ungefragte KI und die damit verbundene Datensammlung.

Entwickelt vom GitHub-Nutzer ‚zoicware‘, setzt das PowerShell-Skript einen Kontrapunkt zu Microsofts Vision eines „agentischen OS“. Hier sollen KI-Assistenten eigenständig Aufgaben übernehmen. Doch viele Anwender bevorzugen nach wie vor die volle Hoheit über ihre digitale Umgebung.

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RemoveWindowsAI geht weit über einfache Einstellungen hinaus. Es verfolgt eine mehrschichtige Strategie, um KI-Funktionen nicht nur abzuschalten, sondern komplett zu entfernen.

Das Werkzeug greift tief in die Systemregistrierung ein. So deaktiviert es Features wie Copilot, die umstrittene Bildschirmaufzeichnung Recall und KI-Tools in Apps wie Edge, Paint und Notepad. Zudem löscht es die zugrundeliegenden App-Pakete. Selbst versteckte Komponenten aus dem System-Reparatur-Speicher (CBS) werden erfasst. Das Ziel: verhindern, dass Restdateien Ressourcen fressen oder Updates die KI einfach wieder installieren.

Eine Schlüsselfunktion blockiert die automatische Neuinstallation via Windows Update. Ein spezielles Paket trickst den Update-Dienst aus – er denkt, die KI-Komponenten seien bereits aktuell. Für Puristen bietet das Skript zudem Optionen, die modernen KI-Apps durch ihre klassischen, schlanken Vorgänger zu ersetzen.

Privatsphäre und Performance als Treiber

Der große Zuspruch für das Skript spiegelt wachsende Frustration wider. Die größte Sorge gilt der Privatsphäre. Funktionen wie Recall, die fortlaufend Bildschirmschnappschüsse für eine durchsuchbare Timeline anfertigen, sind vielen ein Dorn im Auge. Die Vorstellung, ein Betriebssystem könne jede Aktion protokollieren, stößt auf Widerstand – trotz Microsofts Versprechen lokaler Verschlüsselung.

Hinzu kommen Bedenken zu Systemleistung und Aufblähung. Die Hintergrundprozesse für KI-Features beanspruchen CPU und Arbeitsspeicher. Das kann selbst leistungsstarke Hardware ausbremsen. Gamer, Entwickler und viele andere wünschen sich ein schlankes, reagibles System. Dieses Gefühl von Kontrollverlust wird verstärkt, weil Microsoft das Opt-out über Standardeinstellungen immer schwieriger macht.

Grundsatzdebatte: Wem gehört das Betriebssystem?

Tools wie RemoveWindowsAI verdeutlichen einen grundlegenden Konflikt. Auf der einen Seite steht Microsofts Vision vom „agentischen OS“. Auf der anderen Seite fordert eine wachsende Community Nutzerhoheit und Wahlfreiheit.

Kritiker monieren, Windows 11 entwickle sich weg von einer neutralen Plattform. Stattdessen werde es zum Vehikel für Microsoft-Dienste wie den Edge-Browser oder Copilot. Die community-getriebene Entwicklung von Workarounds ist die direkte Folge. Das Skript ist ein Paradebeispiel für diesen Graswurzel-Ansatz. Es unterstreicht: Der Besitzer des PCs sollte das letzte Wort darüber haben, welche Software läuft.

Ausblick: Der Kampf um die Kontrolle geht weiter

Die Zukunft von Windows 11 wird von diesem Tauziehen geprägt sein. Microsoft setzt voll auf seine KI-Strategie. Die starke Community-Reaktion zeigt jedoch, dass es eine bedeutende Nachfrage nach Privatsphäre und Kontrolle gibt.

Der Entwickler hat angekündigt, das Skript an neue KI-Features anzupassen, sobald sie in Windows erscheinen. Ein langfristiges Engagement für diesen alternativen Pfad ist also wahrscheinlich.

Experten raten zur Vorsicht. Da das Tool tief in das System eingreift, besteht ein gewisses Risiko für Stabilität und künftige Updates. Vor der Nutzung sollte ein vollständiges System-Backup erstellt werden. Ideal ist ein vorheriger Test in einer virtuellen Maschine. Letztlich ist RemoveWindowsAI ein deutliches Signal an die Tech-Branche: Die besten Features sind für viele Nutzer jene, die sie selbst wählen – oder eben entfernen können.

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