RetroCade: Strategischer Kurswechsel
Veröffentlicht am: 29.03.2026 um 14:00 Uhr | Redaktion boerse-global.deRevolving Games zieht die ReiĂleine bei seiner eigenen Blockchain-Infrastruktur. Das Ăkosystem hinter dem RetroCade-Token (RCADE) verabschiedet sich von seiner dedizierten Layer-3-Lösung und zieht vollstĂ€ndig auf das Arbitrum-Netzwerk um. Dieser Schritt soll die KomplexitĂ€t reduzieren und den Fokus massiv auf die Spieleentwicklung lenken.
Abschied von der Layer 3
Die Entscheidung, die RCADE L3-Blockchain einzustellen, markiert einen Wendepunkt fĂŒr Revolving Games. Seit dem 20. Februar laufen alle Operationen direkt ĂŒber das Arbitrum-Netzwerk. Zuvor nutzte das Projekt eine spezifische âOrbit Chainâ, die Transaktionen auf der Layer 2 von Arbitrum abwickelte. Durch den Wegfall dieser zusĂ€tzlichen Ebene spart das Unternehmen laufende Kosten und technisches Management ein.
Die freiwerdenden Ressourcen flieĂen nun direkt in die Entwicklung der Gaming-Titel. Besonders das Flaggschiff-Projekt âWar of Novaâ, ein Science-Fiction-Strategiespiel, steht im Mittelpunkt. Mit ĂŒber 700.000 Installationen und einer zahlenden Nutzerschaft von rund 40.000 Spielern hat das Studio bereits eine beachtliche Basis aufgebaut. Die Integration der Spiele direkt in das Arbitrum-Ăkosystem soll die Effizienz steigern und die Web3-Erfahrung fĂŒr Nutzer vereinfachen.
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Auswirkungen fĂŒr Token-Halter
FĂŒr Besitzer des RCADE-Tokens und Betreiber von Nodes Ă€ndert sich der Verteilungsweg. Die Emissionen werden nun direkt als Airdrops in die Wallets im Arbitrum-Netzwerk ausgeschĂŒttet. Revolving Games hatte bereits im Jahr 2024 rund 7,55 Millionen US-Dollar durch den Verkauf von Nodes eingenommen. Insgesamt konnte das Unternehmen in verschiedenen Finanzierungsrunden ĂŒber 50 Millionen US-Dollar einsammeln.
Der RCADE-Token bleibt mit einem maximalen Angebot von 40 Milliarden StĂŒck das wirtschaftliche RĂŒckgrat des Systems. Er dient weiterhin fĂŒr Transaktionen, Belohnungen und die Mitbestimmung innerhalb der verschiedenen Spieletitel. Durch den Umzug profitiert das Projekt von der bestehenden LiquiditĂ€t und den Entwickler-Tools von Arbitrum.
Nach der technischen Verschlankung liegt das Augenmerk nun auf der reibungslosen Integration neuer Titel. Marktteilnehmer beobachten vor allem, wie konsistent die Token-AusschĂŒttungen nach dem Wegfall der eigenen Chain erfolgen. Die Listungen an Börsen wie KuCoin oder Bitget sichern dabei die notwendige LiquiditĂ€t fĂŒr den weiteren Ausbau des Ăkosystems.
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