Rheinmetall, Aktie

Rheinmetall Aktie: Marschflugkörper-Produktion mit Destinus

13.05.2026 - 01:31:53 | boerse-global.de

Rheinmetall kündigt Fertigung von Cruise Missiles an, die Aktie erreicht dennoch ein Jahrestief. Schwacher Cashflow und Analystenabstufung belasten den Kurs.

Rheinmetall Aktie: Marschflugkörper-Produktion mit Destinus - Foto: über boerse-global.de
Rheinmetall Aktie: Marschflugkörper-Produktion mit Destinus - Foto: über boerse-global.de

Rheinmetall will zum Rüstungs-Vollsortimenter aufsteigen und kündigt die Produktion von Marschflugkörpern an. An der Börse verpufft diese strategische Offensive völlig. Die Aktie rutschte am Dienstag auf 1.161,80 Euro ab und markiert damit exakt am Tag der virtuellen Hauptversammlung ein neues 52-Wochen-Tief. Seit Jahresbeginn hat das Papier mehr als 27 Prozent an Wert verloren.

Einstieg in die Deep-Strike-Fähigkeit

Das zentrale Signal an die Aktionäre liefert Konzernchef Armin Papperger in seinem Redemanuskript. Rheinmetall plant, noch in diesem Jahr im niedersächsischen Unterlüß mit der Fertigung von Cruise Missiles zu beginnen. Als Partner fungiert die niederländische Rüstungsfirma Destinus.

Gemeinsam wollen die Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte das Joint Venture „Rheinmetall Destinus Strike Systems“ gründen. Das geplante System soll bei einer Nutzlast von 250 Kilogramm eine Reichweite von 700 Kilometern abdecken. Bei der Zielerkennung kommt Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Düsseldorfer sollen 51 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen halten.

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Schwacher Cashflow bremst Euphorie

Der ehrgeizige Expansionskurs hinterlässt allerdings Spuren in der Bilanz. Hohe Investitionen und geringere Kundenanzahlungen drückten den freien Cashflow im ersten Quartal tief ins Minus. Der operative Gewinn kletterte zwar um 17 Prozent auf 224 Millionen Euro. Dennoch verfehlte das Unternehmen die Erwartungen der Analysten.

Die US-Bank JPMorgan reagierte bereits mit einer Abstufung auf das Rating "Neutral". Die Analysten senkten das Kursziel auf 1.500 Euro und verwiesen auf Ausführungsrisiken beim Produktportfolio. Der Aktienkurs notiert in der Folge mittlerweile rund 30 Prozent unter der 200-Tage-Linie.

Dividende und US-General für den Aufsichtsrat

Trotz des schwachen Cashflows sollen die Aktionäre profitieren. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine erhöhte Dividende von 11,50 Euro je Stückaktie vor. Parallel dazu steht eine prominente Personalie zur Abstimmung: Der ehemalige Befehlshaber der US-Streitkräfte in Europa, Frederick Benjamin Hodges, soll neu in den Aufsichtsrat einziehen.

Für den weiteren Jahresverlauf hält das Management an der Prognose fest. Der Vorstand erwartet bereits für das zweite Quartal eine deutliche Wachstumsbeschleunigung bei Umsatz und Auftragseingang.

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