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Rio Tinto Aktie: Steuermilliarden und Lithium-Verbindungen

26.03.2026 - 17:40:24 | boerse-global.de

Der Bergbauriese Rio Tinto zahlte 2025 fast 10 Milliarden Dollar Steuern und Abgaben und festigt seine Position im Zukunftsmarkt Lithium durch eine strategische Beteiligung.

Rio Tinto Aktie: Steuermilliarden und Lithium-Verbindungen - Foto: ĂĽber boerse-global.de
Rio Tinto Aktie: Steuermilliarden und Lithium-Verbindungen - Foto: ĂĽber boerse-global.de

Rio Tinto zahlt kräftig in die Staatskassen ein – und ist gleichzeitig tiefer in den Lithiummarkt der Zukunft verwoben, als manch einer wissen dürfte.

Der Bergbauriese hat diese Woche seinen Steuer- und Abgabenbericht für 2025 veröffentlicht. Das Ergebnis: 9,9 Milliarden Dollar flossen an Regierungen weltweit – ein deutlicher Anstieg gegenüber den 8,4 Milliarden Dollar aus dem Vorjahr. Allein Australien erhielt davon 6,1 Milliarden Dollar, was mehr als 60 Prozent der Gesamtsumme entspricht.

Wo das Geld hinfloss

Die geografische Verteilung erzählt einiges über die operative Schlagkraft des Konzerns. Chile kassierte 1,1 Milliarden Dollar – hauptsächlich weil die Kupfermine Escondida höhere Gewinne abwarf. In der Mongolei stiegen die Royalty-Zahlungen auf 628 Millionen Dollar, da die Oyu-Tolgoi-Mine mehr Kupfer förderte und höhere Preise erzielte.

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Interessant ist der US-Anteil: Rund 1,0 Milliarde Dollar zahlte Rio Tinto in den Vereinigten Staaten – knapp eine Milliarde davon allein durch die erhöhten Zölle auf Aluminium-Exporte aus Kanada seit März 2025. Die Abschaffung der bisherigen 10-prozentigen Zollbefreiung schlug also spürbar zu Buche. Über die gesamten vergangenen zehn Jahre summieren sich die globalen Steuer- und Royalty-Zahlungen auf beeindruckende 82,7 Milliarden Dollar.

Die Lithium-Wette zahlt sich strategisch aus

Weniger offensichtlich, aber möglicherweise langfristig bedeutsamer: Rio Tinto zählt zu den Investoren des australischen Deeptech-Unternehmens ElectraLith, das im Dezember 2024 eine Series-A-Finanzierungsrunde von rund 17 Millionen Dollar abschloss. ElectraLith entwickelt eine elektrodemische Methode zur Lithiumgewinnung – ohne Wasser, ohne Chemikalien, ohne Abfälle.

Diese Woche erhielt ElectraLith im Zuge eines dänischen Staatsbesuchs in Australien neues Messequipment vom dänischen Technologieanbieter NanoNord für umgerechnet bis zu 240.000 australische Dollar. Das mag nach einem kleinen Deal klingen – zeigt aber, wie konkret die Vorbereitungen für den globalen Rollout der Technologie voranschreiten. Pilotprojekte sind in Australien, Großbritannien und Argentinien geplant.

Für Rio Tinto bedeutet das Engagement bei ElectraLith eine direkte Verbindung zur nächsten Generation der Lithiumförderung – einem Markt, der für die Elektromobilitätswende zentral bleibt. Das Unternehmen positioniert sich damit nicht nur als Steuerzahler und Rohstofflieferant von heute, sondern als Mitgestalter der Förderinfrastruktur von morgen.

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