Rocket, Lab

Rocket Lab Aktie: Neutron-Rückschlag

27.01.2026 - 14:54:33

Ein Tank der Neutron-Rakete von Rocket Lab versagte bei einem Qualifikationstest, was den Zeitplan für den Jungfernflug gefährdet und den Aktienkurs belastet.

Rocket Lab hat in der vergangenen Woche einen herben Dämpfer erlitten. Während das Unternehmen an seinem Startplatz in Virginia Fortschritte vermeldete, dominierte eine andere Nachricht die Schlagzeilen: Bei einem Qualifikationstest der neuen Neutron-Rakete kam es zu einem strukturellen Versagen. Die Aktie verlor daraufhin am Montag deutlich an Wert.

Tankbruch beim Neutron-Test

Am 21. Januar 2026 ereignete sich der Zwischenfall, der Investoren aufhorchen ließ: Ein Tank der ersten Stufe der Neutron-Rakete versagte während eines Qualifikationstests. Der Vorfall wirft Fragen zur Zeitplanung des ambitionierten Projekts auf, mit dem Rocket Lab in den Markt für mittelschwere Trägerraketen vordringen und Konkurrenten wie SpaceX herausfordern will.

Bislang hatte das Management die erste Hälfte 2026 als Ziel für den Jungfernflug der Neutron ausgegeben. Ob dieser Zeitplan nach dem Testversagen noch haltbar ist, dürfte sich bei der anstehenden Analystenkonferenz zeigen. Das Unternehmen hat angekündigt, am 26. Februar 2026 nach US-Börsenschluss seine Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorzulegen – verbunden mit einem Update zur Neutron-Entwicklung.

Verkleidung in Virginia eingetroffen

Parallel zum Rückschlag gab es auch positive Signale: Am 26. Januar bestätigte Rocket Lab die Ankunft der Nutzlastverkleidung der Neutron-Rakete am Startplatz in Wallops Island, Virginia. Die intern „Hungry Hippo“ getaufte Verkleidung ist ein zentraler Bestandteil des wiederverwendbaren Raketenkonzepts.

Anders als bei herkömmlichen Systemen wird diese Komponente nicht abgeworfen, sondern bleibt mit der ersten Stufe verbunden – ein Ansatz, der Kosten senken und die Einsatzbereitschaft erhöhen soll. Die Verkleidung hatte ihre Qualifikationstests Ende 2025 abgeschlossen und wurde anschließend zur Startanlage transportiert.

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Quartalszahlen im Fokus

Die jüngste Korrektur folgt auf eine bemerkenswerte Rallye: Mitte Januar hatte die Aktie noch ein 52-Wochen-Hoch von 99,58 US-Dollar erreicht. Die Marktkapitalisierung liegt trotz des Rückgangs weiterhin bei rund 43 Milliarden US-Dollar.

Anleger dürften nun gespannt auf die Telefonkonferenz am 26. Februar um 17:00 Uhr ET blicken. Neben den Finanzkennzahlen wird das Management voraussichtlich Details zu den Auswirkungen des Testversagens und zum weiteren Fahrplan für die Neutron-Rakete liefern müssen.

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