Roland Corp., JP3983400004

Roland VAD507 von Roland - E-Drum-Set mit akustischer Optik für Bühne und Studio

04.07.2026 - 11:01:17 | ad-hoc-news.de

Roland VAD507 kombiniert fünfteiliges E-Drum-Shell-Set mit digitale Snare und Ride für ein akustisch wirkendes Setup im Pro-Segment. Wer Roland Corp. Aktien (ISIN JP3983400004) hält, sollte dieses Produkt kennen.

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Verantwortlich: Elena Voss, ad hoc news Fachredaktion B2B & Profi. Geprueft am 04.07.2026, 11:00 Uhr. Details im Impressum.

Roland VAD507 steht auf der Bühne, die Mesh-Felle geben unter den Sticks sanft nach und der Bassdrum-Schlegel schiebt spürbar Luft nach vorne. Schlagzeuger Michael Schack beschreibt das Hybrid-Set als „Studio-Tool im Akustik-Look“, das sich in wenigen Minuten stumm oder laut machen lässt.

Akustische Kessel, digitale Technik

Das Roland VAD507 gehört zur Acoustic-Design-Reihe und setzt auf vollformatige Holzkessel mit Lagen aus Pappel und Walnuss, kombiniert mit mehrlagigen Mesh-Fellen auf allen Trommeln. Die Kesseltiefen orientieren sich an typischen Akustikgrößen, was das Spielgefühl für Umsteiger vertraut macht.

Zum Set gehören eine 20-Zoll-Bassdrum, 14-Zoll-Snare sowie 10-, 12- und 14-Zoll-Toms, ergänzt um dreiteilige Cymbal-Pads inklusive digitalem 18-Zoll-Ride und einer Hi-Hat für Standardständer. Das ganze System ist um das Drum-Modul TD-27 vernetzt, das intern auf die Model-Technologie aus dem TD-50 zurückgreift und mehr als 700 Sounds bereitstellt.

TD-27-Modul mit flexiblen Routing-Optionen

Im Zentrum des VAD507 arbeitet das TD-27-Modul mit 28 internen Effektprozessoren, Multitrack-USB-Audio-Interface und bis zu zehn Einzelausgängen für die Bühne. Über USB lassen sich bis zu 28 Audiokanäle parallel in eine DAW schicken, sodass Toningenieurinnen Schlagzeugspuren wie im Studio-Multitrack bearbeiten können.

Roland legt dabei Wert auf kurze Latenzen und detailstufenreiches Dynamics-Tracking, das etwa Ghost Notes auf der Snare oder leichte Nuancen am Ride-Becken präzise mitnimmt. Sounddesigner Toshio Kakehashi verweist in Präsentationen darauf, dass die Algorithmen auf der V-Drums-Flotte der letzten TD-50-Generation basieren und für den Live-Betrieb auf CPU-Effizienz getrimmt wurden.

Vertiefen & einordnen

Roland Corp. als E-Drum-Pionier im Blick

Weitere Hintergründe zur Roland Corp. Aktie und zur Rolle der E-Drums im Konzernumsatz finden Sie im Themenbereich bei ad-hoc-news.de und im Investor-Relations-Bereich des Unternehmens.

Hybrid-Set für Studios und Verleiher

Mit seiner Mischung aus akustischem Erscheinungsbild und elektronischer Flexibilität zielt das Roland VAD507 klar auf professionelle Anwenderinnen und Anwender in Studios, Verleihfirmen und gut ausgestatteten Kirchen oder Clubs. Im Rental-Bereich punktet das Set damit, dass es optisch wie ein klassisches Drumkit wirkt, beim Sound-Check aber deutlich weniger Zeit frisst.

Statt zehn Mikrofonkanälen genügen zwei bis vier DI-Wege, da der Gesamtklang direkt aus dem Modul kommt. Das erleichtert kleinere Produktionen und Festivals, bei denen die FOH-Besetzung häufig rotiert und kein Platz für lange Schlagzeug-Checks bleibt.

Aufbau und Transport im Praxisblick

Beim Aufbau setzt Roland auf handelsübliche Hardware mit Tom- und Beckenstativen statt auf ein Rack, was dem klassischen Erscheinungsbild entgegenkommt. Die Kessel sind dadurch frei positionierbar und lassen sich an die bevorzugten Winkel der jeweiligen Drummer anpassen, was besonders bei längeren Gigs ergonomisch wirkt.

Im Touralltag hilft das, wenn das Set zwischen mehreren Bands wechselt: Einmal gespeicherte Modul-Presets kompensieren Änderungen in der Stimmung, während Technikerinnen lediglich die Trigger-Empfindlichkeit pro User-Profil nachziehen. Die Kessel selbst passen in Standard-Drumcases und lassen sich so in bestehende Logistik integrieren.

Sound-Design von Akustik bis Elektro

Das TD-27-Modul bringt eine große Werksbibliothek mit akustischen Sets, elektronischen Kits und Hybrid-Presets, die reale Kessel mit elektronischen Layern kombinieren. Nutzer können eigene Samples importieren, Layer definieren und Zonen frei belegen, etwa Rimshots mit elektronischen Claps zusätzlich verstärken.

Im Studio-Kontext erlaubt die Modellierung die Anpassung virtueller Mikrofonpositionen, Raumanteile und Kompressoreinstellungen direkt im Modul. Damit fällt für viele Produktionen die Notwendigkeit weg, separate Plug-ins für die Basisklangformung einzusetzen, was Workflow und Latenz vereinfacht.

Trigger-Technik an Snare, Tom und Ride

Eine Besonderheit des VAD507 sind die digitalen Pads für Snare und Ride, die über USB direkt mit dem Modul kommunizieren. Bei der Snare werden Schlagposition, Randspiel und Cross-Stick unabhängig voneinander erfasst, was vor allem im Jazz- und Fusion-Bereich für kontrollierbare Nuancen sorgt.

Das digitale Ride-Becken reagiert auf Anschlagstärke und Position, inklusive durchgehender Glocke und Edge-Zone mit Choke-Funktion. In Kombination mit der feinen Auflösung des Moduls entsteht ein Spielgefühl, das näher an akustischen Becken liegt als bei vielen herkömmlichen Gummi- oder Kunststoffpads.

Vernetzung mit DAW und Streaming-Setups

Für moderne Produktionsumgebungen bringt das VAD507 einen integrierten USB-Audio- und MIDI-Port mit, der das Set zur Drum-Schnittstelle für DAWs und Streaming-Setups macht. Drummerinnen können parallel die internen Sounds auf Stereo ausgeben und in der DAW MIDI-Daten mitschneiden, um später virtuelle Instrumente zu nutzen.

Gerade Content-Creator, die Lehrvideos oder Live-Streams produzieren, profitieren davon, dass der Schlagzeugsound direkt am Modul gemischt und als fertiger Stereomix ausgegeben werden kann. In Kombination mit zwei Raum-Mikrofonen für Atmo entsteht so ein komplettes Drummer-Setup ohne komplexes Studio-Setup.

Positionierung im Roland-Portfolio

Im Produktportfolio von Roland ordnet sich das VAD507 zwischen den kleineren VAD-Serien und den Top-Systemen mit TD-50X-Modul ein. Gegenüber dem VAD504 bringt das 507 unter anderem zusätzliche Cymbal-Konfigurationen sowie mehr Ausgänge am Modul mit, adressiert also klar professionelle Beschallungs- und Recording-Umgebungen.

Damit ergänzt Roland seine klassischen TD-Kits um eine Linie für Anwender, die optisch ein akustisches Set erwarten, aber die Flexibilität elektronischer Klanggestaltung benötigen. Für Eventdienstleister eröffnet das Set die Option, Akustik-Optik im Bühnenbild zu bieten und trotzdem Pegel und Sound präzise zu kontrollieren.

Kaufargumente und Zielgruppenblick

Für Schulen und Akademien ist das VAD507 interessant, weil es Lautstärkeprobleme in Unterrichtsräumen entschärft, ohne dass sich Akustikschlagzeuger völlig umgewöhnen müssen. Das natürliche Rebound-Gefühl der Mesh-Felle und die realistischen Kesseldimensionen erleichtern den Wechsel zu klassischen Trommeln.

In Proberäumen technikaffiner Bands ersetzt das Set häufig mehrere akustische Kits, da Presets für unterschiedliche Projekte gespeichert und schnell geladen werden können. So lässt sich etwa ein Metal-Set mit stark komprimiertem Kick-Drum-Sound neben einem offenen Jazz-Klang verwalten, ohne stimmschlüssel und Fellwechsel.

Preis, Verfügbarkeit und Wettbewerb

Roland positioniert das VAD507 im oberen Preissegment der E-Drums, angesichts der Ausstattung mit digitaler Snare, digitalem Ride und TD-27-Modul. Der Straßenpreis liegt je nach Region und Händler deutlich unterhalb der Flaggschiff-VAD-Modelle mit TD-50X, aber spürbar über den kompakten TD-Kits für Einsteiger.

Im Wettbewerbsumfeld konkurriert das Set mit Hybrid-Drums anderer Hersteller, die teils auf Trigger-Aufsätze für akustische Kessel setzen. Roland konzentriert sich stattdessen auf eine integrierte Lösung, bei der Kessel, Trigger und Modul aus einer Hand kommen und entsprechend fein aufeinander abgestimmt sind.

Kontext Roland Corp. und Börse

Für Roland Corp. ist das Segment der E-Drums ein wichtiger Bestandteil des Geschäfts mit elektronischen Musikinstrumenten, das durch Profiprodukte wie das VAD507 zusätzliche Margenbeiträge generiert. Die Roland Corp. Aktie (ISIN JP3983400004) wird an der Tokioter Börse gehandelt und spiegelt damit auch die Nachfrage im Profi-Drum-Segment wider.

Roland VAD507 im Faktencheck

  • Produkt: Roland VAD507
  • Hersteller: Roland Corp.
  • Kategorie: B2B/Profi-E-Drums
  • Markteinfuehrung: rund um 2021, als Teil der V-Drums Acoustic Design Serie
  • UVP / Preis: je nach Markt regionalspezifisch im oberen E-Drum-Segment, oft deutlich über 3.000 Euro inklusive Modul
  • Verfuegbarkeit: ueber autorisierte Roland-Haendler und spezialisierte Drum-Stores weltweit
  • Zielgruppe: professionelle Drummer, Studios, Rental-Firmen, Kirchen und ambitionierte Semi-Profis
  • Besonderheit / USP: vollformatige Holzkessel mit digitaler Snare und digitalem Ride, kombiniert mit TD-27-Modul und umfangreicher DAW-Integration

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Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Produktinformationen ohne Gewaehr; Preise und Verfuegbarkeit koennen sich kurzfristig aendern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Boersengeschaefte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.

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