Rolls-Royce, Aktie

Rolls-Royce Aktie: Rückkehr ins Narrowbody-Segment

24.03.2026 - 11:12:33 | boerse-global.de

Rolls-Royce erhält 64 Millionen Euro EU-Förderung für die Entwicklung des sparsamen UltraFan-30-Triebwerks, um in den Markt für Kurzstreckenflugzeuge zurückzukehren. Parallel läuft ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm.

Rolls-Royce Aktie: Rückkehr ins Narrowbody-Segment - Foto: über boerse-global.de
Rolls-Royce Aktie: Rückkehr ins Narrowbody-Segment - Foto: über boerse-global.de

Rolls-Royce greift nach einem Markt, den das Unternehmen vor über einem Jahrzehnt freiwillig aufgegeben hat. Mit dem UltraFan-30-Triebwerk will der britische Hersteller zurück ins Narrowbody-Segment — und die EU steuert nun 64 Millionen Euro bei, um diesen Schritt zu beschleunigen.

EU-Förderung für das Triebwerk der Zukunft

Die Mittel fließen in das Forschungskonsortium UNIFIED, das Rolls-Royce gemeinsam mit Industrie- und Forschungspartnern aus sechs europäischen Ländern führt. Ziel ist die Entwicklung und Bodenerprobung eines UltraFan-30-Demonstrators, die für 2028 geplant ist. Die Förderung ist Teil des EU-Programms Clean Aviation Call 3, das insgesamt rund 945 Millionen Euro in nachhaltige Luftfahrttechnologien investiert.

Das Triebwerk soll bis zu 20 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen als aktuelle Modelle und von Beginn an vollständig mit nachhaltigem Flugkraftstoff kompatibel sein. Rolls-Royce hat intern bereits 3 Milliarden Pfund für das Programm reserviert und im Februar 2026 ein Modell öffentlich präsentiert.

Der strategische Hintergrund ist bedeutsam: Als Rolls-Royce 2012 seinen Anteil am Triebwerkskonsortium IAE verkaufte, verabschiedete sich das Unternehmen aus dem Markt für Kurzstreckenflugzeuge — kurz bevor die A320neo-Generation die Weichen für die nächste Triebwerksgeneration stellte. Mit dem UltraFan 30 positioniert sich Rolls-Royce nun rechtzeitig vor den erwarteten Entscheidungen von Airbus und Boeing über ihre nächste Narrowbody-Generation, die voraussichtlich in den späten 2030er Jahren auf den Markt kommen soll. Ein erfolgreicher Bodentest 2028 würde einen einsatzbereiten Demonstrator liefern, genau wenn die Flugzeughersteller formale Triebwerksauswahlprozesse starten dürften.

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Aktionäre profitieren von starker Bilanz

Parallel zum Technologieprogramm läuft das bislang größte Aktienrückkaufprogramm der Unternehmensgeschichte. Allein 2026 will Rolls-Royce bis zu 2,5 Milliarden Pfund an Aktionäre zurückgeben. Bis 2028 sollen es insgesamt 7 bis 9 Milliarden Pfund sein. Grundlage dafür ist ein deutlich verbesserter Free Cashflow, der von 2,4 auf 3,3 Milliarden Pfund gestiegen ist.

Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen ein operatives Ergebnis von 4,0 bis 4,2 Milliarden Pfund sowie einen Free Cashflow von 3,6 bis 3,8 Milliarden Pfund. Mittelfristig, bis 2028, peilt Rolls-Royce eine operative Marge von 18 bis 20 Prozent an.

Bewertung bleibt ein Thema

Trotz der starken operativen Entwicklung steht der Kurs seit einigen Wochen unter Druck — die Aktie hat in den vergangenen 30 Tagen rund elf Prozent verloren. Das Forward-KGV liegt laut LSEG bei über 36 und damit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Die hohe Bewertung bleibt ein Diskussionspunkt für Investoren.

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Der nächste konkrete Termin ist die Hauptversammlung am 30. April, auf der die vorgeschlagene Dividende von 9,5 Pence je Aktie für 2025 zur Abstimmung steht — mit Auszahlung am 3. Juni 2026.

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