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Russische Hacker kapern WhatsApp- und Signal-Konten

15.03.2026 - 00:00:21 | boerse-global.de

Niederländische Geheimdienste warnen vor einer gezielten Spionagekampagne russischer Staatshacker, die über manipulierte Verifizierungscodes Konten bei WhatsApp und Signal übernehmen.

Russische Hacker kapern WhatsApp- und Signal-Konten - Foto: über boerse-global.de
Russische Hacker kapern WhatsApp- und Signal-Konten - Foto: über boerse-global.de

Niederländische Geheimdienste warnen vor einer gezielten Spionagekampagne russischer Staatshacker. Die Angreifer zielen auf hochrangige Regierungsbeamte, Militärs und Journalisten ab. Ihre Taktik: Sie kapern Konten bei WhatsApp und Signal.

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Social Engineering statt Code-Knacken

Die Hacker knacken nicht die starke Verschlüsselung der Messenger. Stattdessen setzen sie auf psychologische Tricks. Sie geben sich als offizieller Support aus und kontaktieren ihre Opfer.

Unter dem Vorwand, verdächtige Aktivitäten auf dem Konto zu entdecken, fordern sie die sechsstelligen Verifizierungscodes an. Wer diesen Code herausgibt, verliert die Kontrolle über sein Konto. Die Angreifer können dann private Chats lesen und die Identität des Nutzers übernehmen.

Gezielte Jagd auf sensible Informationen

Die Attacken sind kein Zufallstreffer. Die Hacker jagen gezielt Personen mit Zugang zu sensiblen Daten. Niederländische Behörden bestätigen bereits kompromittierte Regierungsmitarbeiter.

Erbeutete Informationen könnten Russland Einblick in diplomatische Verhandlungen oder militärische Pläne geben. Die Geheimdienste gehen davon aus, dass die Kampagne weiter aktiv ist und global operiert.

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Teil einer hybriden Kriegsführung

Die Cyber-Spionage ist kein Einzelfall. Sie fügt sich in eine breite Strategie des Kremls ein. Bereits im Februar warnten die Niederlande vor einer langfristigen hybriden Konfrontation.

Diese umfasst Cyberangriffe, Sabotage und Desinformation. Das Ziel: Vertrauen in westliche Institutionen untergraben und die Gesellschaft spalten. Frühere Angriffe auf kritische Infrastruktur untermauern diese permanente Bedrohungslage.

Der Mensch bleibt das schwächste Glied

Die aktuelle Welle zeigt ein grundlegendes Problem. Die stärkste Technologie nützt nichts, wenn der Nutzer manipuliert wird. Die Hacker nutzen gezielt das Vertrauen ihrer Opfer aus.

Diese Phishing-Angriffe stellen eine fundamentale Herausforderung dar. Besonders, weil Dienste wie Signal genau für vertrauliche Kommunikation genutzt werden. Die Warnung ist ein Weckruf für intensive Sicherheitsschulungen in ganz Europa.

Europa reagiert mit erhöhter Wachsamkeit

Die niederländischen Behörden haben eine offizielle Cyber-Warnung herausgegeben. Andere westliche Nationen dürften nun nachziehen und ihre Vorkehrungen überprüfen.

Auch die Messenger-Betreiber stehen unter Druck. WhatsApp warnt Nutzer, Verifizierungscodes niemals zu teilen. Signal betont, seine Infrastruktur sei intakt – das Problem liege bei den Phishing-Kampagnen. Die Nutzer sind gefordert: Bei unaufgeforderten Nachrichten mit Code-Abfrage ist äußerste Skepsis geboten.

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