EU-RatsprÀsident: Iran-Krieg hilft bislang nur Russland
10.03.2026 - 11:27:52 | dpa.de"Bislang gibt es in diesem Krieg nur einen Gewinner: Russland", sagte der frĂŒhere portugiesische Regierungschef vor EU-Diplomaten in BrĂŒssel.
Zur BegrĂŒndung verwies Costa auf die politischen und wirtschaftlichen Folgen des Konflikts. Mit steigenden Energiepreisen erhalte Russland neue Mittel zur Finanzierung seines Krieges gegen die Ukraine und profitiere von der Umleitung militĂ€rischer FĂ€higkeiten, die andernfalls zur UnterstĂŒtzung der Ukraine hĂ€tten eingesetzt werden können. "Und es zieht Nutzen daraus, dass die Aufmerksamkeit fĂŒr die Front in der Ukraine abnimmt, wĂ€hrend der Konflikt im Nahen Osten in den Mittelpunkt rĂŒckt", erklĂ€rte Costa.
Deutlich Ă€uĂerte sich der Portugiese auch zum Vorgehen der USA und Israels. Der Iran trĂ€ge Verantwortung fĂŒr die tieferen Ursachen der aktuellen Lage, aber AlleingĂ€nge könnten niemals der richtige Weg sein, sagte er. Die EuropĂ€ische Union rufe alle Seiten zu Ă€uĂerster ZurĂŒckhaltung und zu einer RĂŒckkehr an den Verhandlungstisch auf.
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