Sachsen-Anhalt hÀlt an Forderung zur Rente nach 45 Jahren fest
Veröffentlicht am: 03.08.2026 um 17:18 Uhr | dpa.deDen Konflikt mit Bundeskanzler Friedrich Merz und Teilen der eigenen Partei nehme er in Kauf, sagte Schulze "Welt TV".
"Es geht nicht darum, dem Bundeskanzler in den RĂŒcken zu fallen. Am Ende können wir nur gemeinsam erfolgreich sein", sagte Schulze. Es gehe um die 45 Arbeitsjahre und darum, die Perspektive der ostdeutschen LĂ€nder in die Debatte einzubringen. Unterschiedliche Meinungen seien dabei legitim.
Auch Gegenwind aus der eigenen Partei nehme er in Kauf. "Da geht es darum, dass man auch innerhalb der Union unterschiedlicher Meinung sein darf. Hier geht es nicht um AutoritĂ€tsuntergrabung. Das ist ĂŒberhaupt nicht unser Ziel."
GesprÀch mit dem Kanzleramt
Schulze sagte, er habe inzwischen mit dem Kanzleramt ĂŒber das Thema gesprochen. GrundsĂ€tzlich unterstĂŒtze Sachsen-Anhalt die geplanten Reformen. Zugleich mĂŒsse der Bund akzeptieren, "dass es aus den LĂ€ndern zu einzelnen Punkten unterschiedliche Meinungen gibt".
Kostenargument ĂŒberzeugt Schulze nicht
Den Hinweis, die Beibehaltung der Regelung sei zu teuer, lieà Schulze nur eingeschrÀnkt gelten. "Am Ende des Tages weià ich, dass es Geld kostet. Aber umgedreht geht es ja um Erwerbsbiografien von Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben."
