Sachsen-Anhalts MinisterprÀsident: mehr Druck auf Leistungsbezieher
11.05.2026 - 05:45:22 | dpa.de"Es gibt zu viele FĂ€lle, in denen Leistungen bezogen werden, ohne dass eine Gegenleistung eingefordert wird", sagte der CDU-Politiker der "Rheinischen Post". Das sei unfair etwa gegenĂŒber denen, die es finanzierten. "Wer voll erwerbsfĂ€hig ist, Montag bis Freitag zu Hause sitzt und gar nichts macht, darf kĂŒnftig nicht einfach so weitermachen. Wir mĂŒssen gemeinnĂŒtzige Arbeit anbieten - und stĂ€rker dazu drĂ€ngen."
In Sachsen-Anhalt gebe es Tausende offene Stellen und viele, die arbeiten könnten, es aber nicht tÀten. Als Beispiel nannte er Jobs in der Erntezeit - die Helfer kÀmen aber meist aus Osteuropa. "Warum nutzen wir dieses Potenzial nicht auch bei denen, die derzeit Leistungen beziehen?" Es gebe zu viele Ausreden, warum Arbeit nicht angenommen werde. "Die Rechtslage Àndert sich, und ich werde das durchsetzen."
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
