Safran, FR0000073272

Safran S.A.-Aktie (FR0000073272): Berenberg bestÀtigt Kaufurteil und sieht weiteres Potenzial

14.06.2026 - 13:11:54 | ad-hoc-news.de

Die Safran-Aktie steht mit einer aktuellen Analystenstudie der Privatbank Berenberg im Fokus. Das Kaufvotum und das Kursziel von 355 Euro wurden bestÀtigt, wÀhrend die Papiere zuletzt um 305 Euro an der Euronext Paris notierten.

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Verantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Unternehmen & Analysen. Vor der Veroeffentlichung am 14.06.2026, 13:10:50 Uhr geprueft. Details im Impressum.

Die Safran-Aktie rĂŒckt zum Wochenschluss mit einer frischen Analystenstimme in den Vordergrund: Die Privatbank Berenberg hat ihr bestehendes Kaufurteil fĂŒr die Papiere bestĂ€tigt und das Kursziel unverĂ€ndert bei 355 Euro je Aktie belassen. Bei einem zuletzt gehandelten Kurs von rund 305 Euro an der Euronext Paris ergibt sich daraus weiterhin ein deutlich zweistelliges AufwĂ€rtspotenzial aus Sicht der Analysten. Safran zĂ€hlt damit nach EinschĂ€tzung der Bank weiterhin zu den bevorzugten Titeln im europĂ€ischen Luft- und Raumfahrtsektor, der von einer Erholung des zivilen Flugverkehrs und einem robusten RĂŒstungsgeschĂ€ft profitiert.

Analystenstudie im Fokus: Berenberg bleibt bei Kaufurteil fĂŒr Safran

Laut einem aktuellen Bericht, der sich auf die jĂŒngste Studie von Berenberg stĂŒtzt, bekrĂ€ftigen die Analysten um George McWhirter ihre positive Sicht auf die Safran-Aktie und sehen den fairen Wert weiterhin bei 355 Euro. Der von der Bank angesetzte Zielkurs liegt damit deutlich ĂŒber dem jĂŒngsten Börsenpreis von rund 305 Euro, zu dem die Aktie in den vergangenen Handelstagen an der Euronext Paris gehandelt wurde. Safran hatte in den vergangenen Wochen mehrfach neue HöchststĂ€nde markiert, bevor sich der Kurs zuletzt in der Region um diese Marke einpendelte. Die Analysten sehen in der aktuellen Bewertung trotz der vorangegangenen Kursgewinne noch Spielraum nach oben, da die Fundamentaldaten ihres Erachtens nicht vollstĂ€ndig eingepreist sind.

In der Studie verweist Berenberg darauf, dass Safran als einer der zentralen AusrĂŒster der zivilen Luftfahrt von der anhaltenden Normalisierung des globalen Flugverkehrs profitiert, die sich in steigenden Flugstunden und höherem Wartungsbedarf widerspiegelt. Der Konzern ist unter anderem an Triebwerksprogrammen beteiligt, die im Single-Aisle-Segment von Airbus und Boeing zum Einsatz kommen, und generiert einen erheblichen Teil seiner ErtrĂ€ge aus dem margentrĂ€chtigen GeschĂ€ft mit Ersatzteilen und Services. Gleichzeitig verweisen die Analysten auf die Bedeutung des Verteidigungs- und RaumfahrtgeschĂ€fts, das im aktuellen geopolitischen Umfeld fĂŒr stabile zusĂ€tzliche ErtrĂ€ge sorgt und die Zyklik des zivilen GeschĂ€fts teilweise abfedert. Diese Kombination aus Wachstum im Zivilbereich und Robustheit im Defence-Segment ist laut Berenberg ein zentraler Baustein der Investmentstory.

Bewertungsseitig argumentiert Berenberg, dass das aktuelle Kursniveau den erwarteten Ergebniszuwachs der kommenden Jahre nur teilweise widerspiegelt und Safran im Branchenvergleich trotz der starken Entwicklung nicht als ĂŒberzogen teuer einzuschĂ€tzen sei. Der Ansatz, den Zielkurs bei 355 Euro unverĂ€ndert zu lassen, signalisiert, dass die Analysten an ihrer bisherigen Gewinn- und Cashflow-Prognose festhalten und keine grundlegende Änderung im Chancen-Risiko-Profil des Unternehmens sehen. Nach EinschĂ€tzung der Bank gehören fĂŒr institutionelle Investoren vor allem die berechenbaren, wiederkehrenden Erlöse aus dem Aftermarket sowie die starke Marktposition in strategisch wichtigen Triebwerksprogrammen zu den StĂ€rken des Titels. Gleichzeitig weisen die Experten auf branchentypische Risiken wie mögliche Verzögerungen in der Flugzeugproduktion und Kosteninflation im Zuliefernetzwerk hin, die es in den Modellen zu berĂŒcksichtigen gilt.

Aus Marktsicht ist zudem relevant, dass Safran im europĂ€ischen Luft- und Raumfahrtindex sowie in spezialisierten Branchenindizes ein bedeutendes Gewicht einnimmt, was den Titel fĂŒr breit aufgestellte Sektor-ETFs und thematische Fonds zu einem strukturellen Baustein macht. Im Select STOXX Europe Aerospace & Defense Index zĂ€hlt Safran zu den grĂ¶ĂŸeren Positionen, wodurch MittelzuflĂŒsse in diesen Index direkt Kaufdruck auf die Aktie ausĂŒben können. Diese Einbindung in passive Produkte unterstĂŒtzt die LiquiditĂ€t und kann in Phasen sektoraler StĂ€rke zusĂ€tzliche Nachfrage generieren, wĂ€hrend umgekehrt AbflĂŒsse aus dem Segment zu spĂŒrbarem Verkaufsdruck fĂŒhren können. FĂŒr den deutschen Markt ist relevant, dass Safran neben der Heimatbörse Euronext Paris auch ĂŒber Zweitnotierungen wie Tradegate und Xetra gehandelt wird, was den Zugang fĂŒr Privatanleger erleichtert.

An den deutschen HandelsplĂ€tzen lagen die letzten verfĂŒgbaren Kurse fĂŒr Safran laut MarktĂŒbersichten ebenfalls in der GrĂ¶ĂŸenordnung von rund 305 Euro, womit sich der Abstand zum von Berenberg genannten Kursziel Ă€hnlich darstellt wie an der Heimatbörse. Über Tradegate und Xetra ist die Aktie damit auch fĂŒr Anleger handelbar, die bevorzugt auf in Deutschland regulierte HandelsplĂ€tze setzen und in Euro investieren möchten. Die WKN 924781 dient dabei als eindeutiger IdentifikationsschlĂŒssel neben der international verwendeten ISIN FR0000073272. FĂŒr Anleger, die den Wert beobachten, ist damit sowohl im Heimatmarkt Frankreich als auch in Deutschland eine gute Handelbarkeit mit entsprechendem Ordervolumen und engeren Spreads gegeben, insbesondere in den Kernhandelszeiten.

Thematisch ordnet Berenberg Safran in ein Marktumfeld ein, das von mehreren strukturellen Trends geprĂ€gt ist: Zum einen treibt der anhaltende Ersatzbedarf fĂŒr Ă€ltere Flugzeugflotten die Nachfrage nach effizienteren Triebwerken, zum anderen sorgt der Fokus der Airlines auf Kostenreduktion und Treibstoffeffizienz fĂŒr hohe PrioritĂ€t bei entsprechenden Technologie-Upgrades. Safran ist mit seinen Triebwerks- und Systemlösungen an diesem Trend beteiligt und profitiert von der laufenden Erneuerung des Flugzeugbestands, insbesondere im Mittelstreckenbereich. ZusĂ€tzlich verweist die Studie auf die Rolle von Safran in Verteidigungsprogrammen und sicherheitsrelevanter Avionik, die angesichts der geopolitischen Lage fĂŒr zusĂ€tzliche Planbarkeit bei AuftrĂ€gen und Budgets sorgt. Dieses diversifizierte Profil kann die VolatilitĂ€t der Ertragsentwicklung im Vergleich zu rein zivil ausgerichteten Wettbewerbern verringern.

Im Wettbewerb mit anderen europĂ€ischen Luft- und Raumfahrtwerten wie MTU Aero Engines oder Hensoldt kommt Safran laut Marktbeobachtern eine gewisse Referenzrolle zu, da der Konzern in mehreren zentralen Wertschöpfungsstufen vertreten ist. WĂ€hrend MTU Aero Engines stĂ€rker auf Triebwerkswartung und -komponenten fokussiert ist und Hensoldt im Bereich Verteidigungselektronik einen Schwerpunkt hat, deckt Safran ein breiteres Spektrum von Triebwerken ĂŒber Fahrwerke bis hin zu Avionik und Kabinensystemen ab. FĂŒr institutionelle Investoren erlaubt diese Aufstellung, unterschiedliche Luftfahrt-Subsegmente innerhalb eines Einzeltitels abzubilden, was in Portfolios mit begrenzter Titelauswahl attraktiv sein kann. Gleichzeitig bedeutet die Breite des GeschĂ€ftsmodells, dass Safran stĂ€rker von allgemeinen Luftfahrttrends betroffen ist und nicht ausschließlich von einem Nischensegment abhĂ€ngt.

Vor diesem Hintergrund liefert die bestĂ€tigte Berenberg-Empfehlung einen weiteren Datenpunkt dafĂŒr, dass große AnalysehĂ€user den strukturellen RĂŒckenwind fĂŒr den Luft- und Raumfahrtsektor und speziell fĂŒr Safran weiterhin positiv einschĂ€tzen. Wer die Safran-Aktie im Portfolio hat oder als VergleichsgrĂ¶ĂŸe fĂŒr andere Luftfahrtwerte nutzt, findet in der Studie Argumente fĂŒr eine anhaltende fundamentale UnterstĂŒtzung auf der Ertragsseite, muss aber zugleich die ĂŒblichen branchenspezifischen Unsicherheiten im Auge behalten. FĂŒr den Moment bleibt festzuhalten, dass Safran sowohl an der Heimatbörse in Paris als auch an den deutschen HandelsplĂ€tzen mit einem Kurs um die 305 Euro im Markt verankert ist, wĂ€hrend wichtige AnalystenhĂ€user das AufwĂ€rtspotenzial anhand ihrer Bewertungsmodelle weiterhin als intakt einstufen.

Safran im Kurzcheck

  • Name: Safran S.A.
  • Branche: Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Sicherheitstechnologie
  • Hauptsitz: Paris, Frankreich
  • Kernmaerkte: Zivile Luftfahrt (Triebwerke, Systeme), Verteidigung, Raumfahrt, Services
  • Umsatztreiber: Triebwerksprogramme im Single-Aisle-Segment, Aftermarket-Services, Verteidigungs- und Avionikloesungen
  • Heimatboerse / Notierung: Euronext Paris, Leitindex CAC 40; Zweitnotierung u.a. an Tradegate und Xetra (WKN 924781, Kurs zuletzt um 305 Euro, Stand 12.06.2026)
  • Handelswaehrung: Euro

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