Samsung: 11,34 Billionen Won für R&D im Q1
19.05.2026 - 18:33:44 | boerse-global.deSamsung Electronics steckt so viel Geld in Forschung und Entwicklung wie nie zuvor. Der Konzern treibt damit vor allem seine Speicherchips und Fertigungsprozesse voran. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Im KI-Markt entscheidet sich gerade, wer die nächste Chip-Generation prägt.
Rekordtempo bei R&D
Im ersten Quartal 2026 stiegen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 11,34 Billionen Won. Das sind 25,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Samsung legt damit spürbar nach, um bei High-End-Speichern und Logikchips vorne zu bleiben.
Auch die Investitionen folgten dieser Linie. Von den gesamten Capex in Höhe von 11,23 Billionen Won flossen 90,7 Prozent in die Sparte Device Solutions. Dort liegen die Kernbereiche Speicherchips und Foundry.
HBM4 und neue Chips
Ein Teil des Geldes hat bereits sichtbare Ergebnisse geliefert. Im Februar startete Samsung die Massenlieferungen von HBM4. Die Chips nutzen 1c-DRAM-Technologie und ein 4-nm-Verfahren für den Basischip.
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Im zweiten Quartal sollen zudem Proben der verbesserten HBM4E-Variante folgen. Parallel dazu brachte Samsung weitere Produkte nach vorne, darunter den Exynos 5410 mit drei Satellitenkommunikations-Technologien, den Exynos 1680 und die Server-SSD PM1763 mit PCIe-6.0-Technik.
Die Börse spielt die Fantasie mit
Der Markt reagiert auf diese Roadmap mit kräftigen Kursgewinnen. Im Mai überschritt die Börsenbewertung zunächst die Marke von 1 Billion Dollar und lag zuletzt bei rund 1,2 Billionen Dollar. Samsung ist damit erst das zweite asiatische Unternehmen auf diesem Niveau, nach TSMC.
Über zwölf Monate legte die Aktie um etwa 395 Prozent zu. Ein Treiber bleibt die anhaltende Knappheit bei KI-Speicherchips. Nach aktuellen Markterwartungen soll sie bis 2027 anhalten. Samsungs gesamte Produktionskapazität für 2026 ist bei den wichtigsten Hochleistungsspeichern bereits vergeben.
Arbeitskonflikt belastet den Kurs
Am Dienstag geriet die Aktie trotzdem unter Druck und schloss 2 Prozent tiefer. Zwischenzeitlich waren die Verluste größer, ehe Berichte über schmalere Differenzen in den Tarifgesprächen etwas beruhigten.
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In Sejong verhandelten Management und die National Samsung Electronics Union bis spät in den Abend. Es geht um einen möglichen 18-tägigen Streik mit fast 48.000 Beschäftigten, der noch in dieser Woche beginnen soll. KB Securities warnte, ein Ausstand könnte 3 bis 4 Prozent des weltweiten DRAM-Angebots und 2 bis 3 Prozent des NAND-Angebots stören.
Für 2026 plant Samsung Investitionen in Höhe von 110 Billionen Won. Das zeigt klar, worauf der Konzern setzt: mehr Tempo bei KI-Speichern, mehr Tiefe bei der Fertigung und mehr Druck auf die Rivalen. Am Freitag wird sich zeigen, ob der Arbeitskonflikt zu einer echten Belastung für die Lieferkette wird.
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