Samsung HBM4: Erster Liefertermin für Nvidia steht
26.01.2026 - 05:01:12Samsung liefert ab Februar seine neue KI-Speicher-Generation HBM4 an Nvidia aus. Der Deal markiert ein strategisches Comeback im Milliardenmarkt für KI-Hardware.
Nach intensiven Qualifizierungstests hat Samsung Electronics grünes Licht von Nvidia erhalten. Der südkoreanische Technologieriese wird ab kommendem Monat erste Chargen seines HBM4-Speichers an den KI-Chipmarktführer liefern. Das bestätigen mehrere Branchenberichte. Das Hochleistungsspeichermodul ist für Nvidias kommende KI-Plattform „Vera Rubin“ bestimmt, die ab Mitte des Jahres in Rechenzentren zum Einsatz kommen soll.
KI-Boom treibt Speicher-Revolution voran
Die Nachfrage nach immer leistungsfähigerer Künstlicher Intelligenz stellt die Hardware vor immense Herausforderungen. Hochbandbreiten-Speicher (HBM) ist dabei ein kritischer Flaschenhals. Er ermöglicht den rasanten Datentransfer, den Grafikprozessoren für das Training riesiger Sprachmodelle benötigen. Samsungs HBM4 soll hier einen Quantensprung bringen.
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Die neue Generation übertrifft mit Geschwindigkeiten von bis zu 11,7 Gigabit pro Sekunde die aktuellen Industrienormen deutlich. Diese Leistung war eine Kernforderung Nvidias, um das Potenzial seiner nächsten GPU-Generation voll auszuschöpfen. Die Technologie wird nicht nur KI-Server, sondern langfristig auch Highend-Gaming und professionelle Content-Erstellung revolutionieren.
Comeback gegen den Rivalen SK Hynix
Die Ankündigung ist ein klarer Schachzug im Duell mit dem Landsmann SK Hynix. Dieser hatte sich in den vergangenen Jahren als Hauptlieferant für Nvidias HBM3-Speicher etabliert und Samsung deutlich distanziert. Die frühzeitige Qualifizierung für die nächste Plattform „Vera Rubin“ könnte die Karten neu mischen.
Ein strategischer Vorteil Samsungs ist die hohe vertikale Integration. Das Unternehmen fertigt den Logik-Die des HBM4-Stapels in der eigenen 4-Nanometer-Fabrik. Diese Unabhängigkeit von externen Foundries wie TSMC könnte Lieferketten stabiler und planbarer machen – ein entscheidendes Argument für Partner wie Nvidia. Die Börse honoriert den Coup: Samsungs Aktien legten zu, während die Papiere von SK Hynix unter Druck gerieten.
Wettlauf um die KI-Infrastruktur der Zukunft
Der Start von HBM4 markiert eine Zeitenwende für die Halbleiterbranche. Der Erfolg bei Nvidia belegt eine strategische Kehrtwende bei Samsung, das bei früheren HBM-Generationen mit Verzögerungen zu kämpfen hatte. Der Wettbewerb zwischen den drei großen Speicherherstellern Samsung, SK Hynix und Micron dürfte sich weiter verschärfen.
Erste Systeme mit der „Vera Rubin“-Architektur und Samsungs HBM4 werden voraussichtlich ab August ausgeliefert. Ein detailliertes Debüt der Technologie wird für Nvidias GTC-Konferenz im März 2026 erwartet. Der langfristige Ausblick ist klar: Mit der fortschreitenden Durchdringung aller Wirtschaftssektoren durch KI wird die Nachfrage nach Hochleistungsspeichern exponentiell steigen. Samsung hat sich mit diesem frühen Markteintritt eine vielversprechende Ausgangsposition gesichert.
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